Archiv der Auseinandersetzung

Konferenz | Weimar, 13.11.09 |

Über die DDR-Diktatur

Kompaktseminar vom 13. bis 15. November 2009 in Weimar

"Die DDR-Diktatur - Geschichte, Regierungssystem, Herrschaftsinstrumente und Opposition und Widerstand bis zur friedlichen Revolution 1989": unter diesem Titel fand ein zweitägiges Seminar der Stiftung Ettersberg in Zusammenarbeit mit der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung für Studenten statt.

Konferenz | Potsdam, 26.03.10 |

SED-Gesellschaftsgeschichte

Zwischen Mauerbau und Mauerfall

Die neue Projektgruppe „Die SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei“ stellte ihre Forschungsvorhaben der Fachöffentlichkeit in einem Workshop vor. In vier Teilprojekten sollen die großen Lücken in der Erforschung der DDR-Einheitspartei geschlossen werden.

Vortrag | Bückeburg, 25.08.09 |

Honeckers Erben

Die Wahrheit über die LINKE

Im Rahmen der Rednertour der Konrad-Adenauer-Stiftung zu den Jubiläen 2009 sprach Dr. Hubertus Knabe, Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, renommierter Autor und energischer Aufklärer des SED-Unrechts im Ratskeller Bückeburg. Über 250 Niedersachsen – darunter mehrere Schulklassen – kamen und wurden mit einem spannenden Vortrag und eindrucksvollen Schilderungen belohnt.

Ausstellung | Leipzig, 18.03.09 |

Im Namen des Volkes?

Über die Justiz im Staat der SED

Wanderausstellung des Bundesministeriums der Justiz, vorgestellt durch die Sächsische Staatskanzlei, das Sächsische Staatsministerium der Justiz und den Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Diskussion | Chemnitz, 10.05.10 |

Verschwiegene Wahrheiten werden giftig

Jürgen Koller über den laxen Umgang mit der SED-Vergangenheit

In seinem Aufsatz zeigt der Kultur- und Kunstpublizist Jürgen Koller am Beispiel der Kunstsammlungen Chemnitz, wie oberflächlich mit der SED-Vergangenheit bis heute umgegangen wird.

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Magazin und Medienmonitor

Termintipp | 14.09.10 | Redaktion

Oststars im Westen

Auf Gastspiel beim Klassenfeind

Selbst in den Zeiten von Abschottung und Kaltem Krieg durften DDR-Künstler zu Gastspielen in den Westen reisen. Die Staatsführung schmückte sich gern mit Weltstars "Made in GDR" wie Ludwig Güttler, Theo Adam u. a., und der Staat verdiente gut an den Auftritten.

Besprechung | 17.08.10 | Redaktion

Das Normale im Unnormalen

Endstation Grenze. Der Bahnhof Friedrichstraße 1986

Während der Jahre der Teilung war der Bahnhof Friedrichstraße zweierlei: als Grenzübergang ein besonderer Ort, dessen Sonderrolle auch damals jedem, der sich hier aufhielt, bewusst wurde, gleichzeitig aber auch als Bahnhof ein Ort des Alltäglichen, Banalen, des Normalen im Unnormalen.

Termintipp | Hildesheim, 12.08.10 | Redaktion

"Feind ist, wer anders denkt"

Eine Ausstellung über die Stasi in der DDR

Wie arbeitete das Ministerium für Staatssicherheit, wie war es organisiert? Welche Auswirkungen hatten die Tätigkeiten der SED-Geheimpolizei auf die Betroffenen DDR-Bürger? Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes macht vom 12. August bis zum 1. September 2010 Halt in Hildesheim und wirft einen genauen Blick auf Arbeit und Methoden der Stasi.

Presseschau | 10.08.10 | Redaktion

Die aktuelle Presseschau

Stasi-Spitzel, Rentenkürzung, SED-Sprache: Die letzten zwei Wochen im Spiegel der Presse

Aus der Presselandschaft der vergangenen Tage lassen sich vor allem zwei Themen herauskristallisieren: die Stasi und der Umgang mit der SED-Vergangenheit. Während unter den ehemaligen DDR-Funktionären der Unmut über die Kürzung ihrer Renten wächst, erklärte der letzte Innenminister der DDR, dass sogar der Runde Tisch von Stasi-Mitarbeitern durchsetzt war. Unterdessen hat die Bundesregierung beschlossen, öffentlich Bedienstete bis 2019 auf ihre mögliche Stasi-Vergangenheit zu prüfen, und die "Welt" philosophiert über die Parallelen zwischen der Sprache der SED und der Sprache der Nationalsozialisten.

Besprechung | Berlin, 16.09.09 | Redaktion

Männer, Mäntel und Mythen

Der Dokumentarfilm "Das Ende des Politbüros" – Versuch eines Psychogramms der SED-Führungsclique

Protagonisten und Randfiguren erzählen von den letzten Monaten der SED-Spitze. Politbüromitglieder wie Schabowski, Schürer und Krenz bieten Innenansichten in die atemberaubende Hermetik eines Führungszirkels. Äußerungen damaliger Beobachter wie Honeckers Leibwächter eröffnen dem Zuschauer zusätzlich Einblicke, die Befunden in pathologische Beziehungsstrukturen innerhalb des Politbüros gleichen. Gefangene ihrer damaligen Rollen bleiben fast alle. Mit der individuellen Mythenbildung der damaligen Akteure beschäftigte sich der Dokumentarfilm "Das Ende des Politbüros" am Mittwochabend auf arte.

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