Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | , 23.09.10 |

Erste Schritte zur Aufarbeitung

Die Runden Tische und der Untersuchungsausschuss des Stadtparlaments

Die Außenstelle Leipzig der BStU lud am 23. September 2010 ein, zusammen mit Zeitzeugen (aus dem Bürgerkomitee, vom Runden Tisch und aus dem Untersuchungsausschuss) über die Anfänge der Aufarbeitung dieses Teils der deutschen Geschichte nachzudenken und zu diskutieren.

Diskussion | Leipzig, 06.09.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Roland Quester

„Als „Land meiner Kindheit und Jugend, als Land, das mich den Widerspruch zwischen Schein und Sein gelehrt hat, als Land absurder öffentlicher Statements und Reden“ beschreibt Roland Quester die DDR im Vorfeld des 21. Montagsgespräches. Die beiden Moderatoren Reinhard Bohse und Tobias Hollitzer begrüßten wieder einen Gast, der sich an der Friedlichen Revolution beteiligt. Die Ausführungen des Gastes betrafen wie immer nicht vordergründig die politischen Ereignisse sondern die Biografie des Gastes. Zu Anfang stellte Tobias Hollitzers die obligatorische Frage, wann er den Ausruf „Wir sind das Volk“ zum ersten Mal vernommen habe. Quester wusste nicht mehr das genaue Datum, doch war er sich bewusst, den Ruf zum ersten am Nikolaikirchhof bei einer Montagsdemonstration als Gegenruf zu „Wir wollen raus!“ gehört zu haben.

Lesung | Potsdam, 05.11.09 |

Vom Widerstehen

Ein Dokumentar-Theaterstück über den Widerstand in einer Diktatur

Aus Anlass des 20. Jahrestages des Mauerfalls erarbeiteten Lea Rosh, Renate Kreibich-Fischer und Clemens Bechtel, das preisgekrönte Team von "Staats-Sicherheiten", erneut einen dokumentarischen Theaterabend für das Hans-Otto-Theater. Die Mitwirkenden sind prominente und weniger prominente Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler, die sich vor der friedlichen Revolution in verschiedenen Gruppen und Bereichen der Opposition zur SED-Regierung engagierten, darunter Wolfgang Templin, Ulrike Poppe und Ralf Hirsch, die sich unter anderem in Berlin in der „Initiative für Frieden und Menschenrechte“ engagierten, sowie Konrad Weiß, Gründungsmitglied von „Demokratie Jetzt“ und ehemaliger Bundestagsabgeordneter für das Bündnis 90. Aus Potsdam wirken mit Hans Schalinski, der im Kampf gegen den Wahlbetrug 1989 eine entscheidende Rolle spielte, Carolin Lorenz, die in der „Schmiede“ aktiv war und Jeanne Grabner, die sich beim Lateinamerika-Arbeitskreis „tierra unida“ engagierte.

Diskussion | Leipzig, 07.12.09 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Joachim Gauck

„Dass wir Gehorsam können, dass wir Mord und Totschlag können, das hat uns die Geschichte gezeigt. Aber dass wir Freiheit können, das ist mir so wichtig“, freut sich Joachim Gauck im Rückblick, als die Friedliche Revolution auch in seiner Stadt Rostock sichtbar seinen Lauf nahm. Einen gefüllten Saal mit 150 Menschen fesselte er beim Montagsgespräch, als er sehr emotional und mit einer Liebe zum Detail erzählte, was er vor, während und nach der Friedlichen Revolution durchleben musste aber auch erleben durfte.

Diskussion | Leipzig, 02.11.09 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Günter Nooke

„Hatten wir in der DDR überhaupt Ziele?“ Wie vielen anderen wurde auch Günter Nooke die Verwirklichung persönlicher Pläne sowie eine Karriere in der DDR verwehrt. Trotzdem hat er sich die Vision eines freien Ostdeutschlands nie nehmen lassen und versuchte stets im Kleinen gegen die Diktatur anzugehen. Zum elften Montagsgespräch begrüßten die Moderatoren Tobias Hollitzer und Reinhardt Bohse den DDR-Bürgerrechtler und heutigen Bundesbeauftragten für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Günter Nooke, um sich über sein Leben und Engagement im geteilten und im wiedervereinten Deutschland zu unterhalten.

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Magazin und Medienmonitor

Vorschau TV | 19.06.10 | Redaktion

Fernsehvorschau vom 19. bis 26. Juni 2010

Meine DDR

In der 37°-Reportage geht es am Sonntag um Zwangsadoptionen in der DDR. Von dieser staatlichen Willkür waren politisch Missliebige, aber auch angepasste DDR-Bürger betroffen. Die Dokumentation "Der Beitritt" beschäftigt sich mit den wichtigsten Entscheidungen und Ereignissen in den letzten sechs Monaten der DDR, in denen der Grundstein für die Einheit Deutschlands gelegt wurde.

Thema | 14.09.09 | Redaktion

Reformer zetteln die Revolution an

September '89: Die Opposition wagt sich vor

Lange Zeit hatte sich nichts getan in der DDR. Doch nach dem Sommer ist der Staat in Bewegung. Tausende DDR-Bürger flüchten in den Westen und die Opposition formiert sich neu. Im September 1989 gerät die DDR nun auch von innen unter Druck.

Montagsradio | Berlin, 10.06.09 | Redaktion

Montagsradio Ausgabe Nr. 10 – Das Tiananmen-Massaker

Ein kurzes Werkstattgespräch mit dem Redakteur des aktuellen Themas

Wir sprechen über die Bedeutung des 4. Juni 1989 in Peking für die Revolution in der DDR im nachfolgenden Herbst.

Montagsradio | 03.12.09 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 30, "Eine heimliche Liebe"

Die DDR-Opposition, die Revolution und die deutsche Frage – ein Gespräch mit Andreas H. Apelt

Nach dem Mauerfall stand plötzlich die deutsche Frage wieder auf der politischen Tagesordnung. Damit sah sich auch die DDR-Opposition vor eine völlig neue Ausgangslage gestellt. Über die Folgen des Mauerfalls für die Bürgerrechtler und die verschiedenen Antworten auf die deutsche Frage in der Friedlichen Revolution haben wir mit Andreas Apelt gesprochen.

Besprechung | 21.09.09 | Redaktion

Hat die DDR-Opposition die Einheit nicht gewollt?

Andreas H. Apelt räumt mit einem Vorurteil auf

Mit einer neuen Studie widerlegt der Historiker Andreas H. Apelt eine hartnäckige Behauptung: dass die deutsche Frage für die Opposition Tabu gewesen sei. Die historische Wahrheit ist wie so oft vielschichtiger als das Pauschalurteil.

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