Archiv der Auseinandersetzung

Lesung | Bautzen, 03.10.10 |

Black Box DDR: Lesung und Gespräch

Unerzählte Leben unterm SED-Regime

Anlässlich des Jahrestags der deutsch-deutschen Wiedervereinigung lud die Gedenkstätte Bautzen zu einer Sonntagslesung ein. Vorgestellt wurde die Publikation „Black Box DDR. Unerzählte Leben unterm SED-Regime“. Die Herausgeber Ines Geipel und Andreas Petersen berichten darin eindrucksvoll anhand von 33 Einzelschicksalen über das Leben in der SED-Diktatur. Im Mittelpunkt stehen dabei bisher wenig bekannte Geschichten, Ereignisse und Personen.

Diskussion | Bautzen, 21.04.10 |

Gesicht zur Wand

„Über Tage, Wochen, Monate warten. Keine eigenen Handlungsmöglichkeiten, keine eigenen Entscheidungsmöglichkeiten. Sie wissen nicht, was ihr Gegenüber tut, plant und will. Das geht auf längere Zeit einfach an die Kräfte.“ Das Gefühl des totalen Ausgeliefertseins in der Stasi-Haft versucht Catharina M. in Worte zu fassen, die in den siebziger Jahren in de DDR in die Fänge der Staatssicherheit geriet. Mit 19 wurde ihr ein Fluchtversuch in den Westen zum Verhängnis. Sie war nach der Verurteilung in der berüchtigten Frauenhaftanstalt Hoheneck inhaftiert und wurde 1977 in die BRD entlassen. Sie ist eine von fünf Protagonisten, die in dem Dokumentarfilm „Gesicht zur Wand“ zu Wort kommen. Filmvorführung und Gespräch

Diskussion | Leipzig, 05.07.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Helmut du Mênil

„Sie haben wohl die neue Zeit noch nicht verstanden!“, wurde Helmut du Mênil unmissverständlich zu verstehen gegeben, als er sich 1948/1949 an der Universität Leipzig einschrieb und Zahnmedizin studieren wollte. So entschied nicht er, sondern die neue sozialistische Leitung in welchen Studiengang er sich zu immatrikulieren habe. Die Entscheidung, diesen Staat nicht zu akzeptieren und zu verändern ließ er sich jedoch nicht nehmen. Als 19. Gast der Reihe Montagsgespräche begrüßten die Moderatoren Tobias Hollitzer und Reinhard Bohse dieses Mal Helmut du Mênil, einer, der sich bereits Anfang der 1950er Jahre gegen die DDR-Diktatur wehrte. Als Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe um seinen Kommilitonen Herbert Belter plakatierte er für Demokratie und gegen Stalinismus und verlor dabei seinen besten Freund, der von einem sowjetischen Militärtribunal verurteilt und in Moskau hingerichtet wurde. Einem solchen Schicksal konnte er nur durch Flucht nach West-Berlin entrinnen. Nach einer erfolgreichen Banklaufbahn in der Bundesrepublik kehrte er schließlich 1990 zurück, um als Chef der Leipziger Treuhand-Filiale die DDR endlich umgestalten zu können.

Diskussion | Hannover, 09.03.10 |

Schüler erkunden ehemalige DDR-Grenzanlagen

Zeitzeugengespräch mit Fluchthelfer Hartmut Richter

Das erste Ziel der Tour war Helmstedt, wo das Zonengrenz-Museum besucht wurde, dann ging es nach Hötensleben, wo den Schülern die einzelnen Abschnitte des ehemaligen Grenzstreifens anhand von erhaltenen Originalanlagen genauer erklärt wurden. In Marienborn konnten sich die Zehntklässler ein Bild von den Durchfahrtskontrollen an der Autobahn A2 machen.

Lesung | Rostock, 02.06.09 |

Chronik einer Flucht

Willy Hieronymus Schreiber

Willy Hieronymus Schreiber ist 1981 aus der DDR geflohen. Seine Geschichte hat er in seinem Buch „Im Visier – Anatomie einer Flucht“ aufgeschrieben. Lesung und Diskussion mit dem Autor.

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Magazin und Medienmonitor

Termintipp | Berlin, 26.08.10 | Redaktion

Lange Nacht der Museen

Am kommenden Samstag findet in Berlin die alljährliche Lange Nacht der Museen statt.

Von 18 bis 2 Uhr nachts sind rund hundert Berliner Museen für die Besucher geöffnet. Damit man zügig zu den verschiedenen Museen gelangt, werden spezielle Bus-Shuttle eingesetzt und wer will, kann sich für fünf Euro ein Fahrrad mieten. Wir haben herausgesucht, wo in dieser Nacht DDR-Geschichten und DDR-Kuriositäten zu besichtigen sind.

Termintipp | Weimar, 18.08.10 | Redaktion

"Gesicht zur Wand" - Fünf Geschichten vom Traum der Freiheit

Aus der Vortragsreihe der Friedrich Naumann Stiftung: "Das Erbe der DDR"

In den Gefängnissen der DDR waren ca. 250 000 politische Gefangene inhaftiert, 72 000 darunter wegen versuchter und gescheiterter Republikflucht. Fünf dieser Menschen werden an diesem Abend in dem mit dem "Prädikat besonders wertvoll" ausgezeichneten Film "Gesicht zur Wand" vorgestellt. Mit ihren Schicksalen wird sensibel umgegangen: die Beweggründe, die zur Flucht führten, die traumatisierenden Erlebnisse während der Inhaftierung, sowie die psychischen und körperlichen Folgen der Haft. Im Anschluss können die Gäste mit dem Regisseur Stefan Weinert und dem Oberstaatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann diskutieren.

Termintipp | Berlin, 28.07.10 | Redaktion

"Und plötzlich waren wir Verbrecher"

Lesung und Gespräch in der Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Flucht aus der DDR – bis heute ein Thema, das kaum jemanden kalt lässt. Die Entscheidung, das Heimatland und die Familie zu verlassen, musste im Geheimen getroffen werden, konnte selbst mit engen Angehörigen oft nicht besprochen werden. Was passiert mit den zurückbleibenden Angehörigen? Was bringt die Zukunft? Zweifel, Schuldgefühle, Angst. Und was ist, wenn der Versuch scheitert? Wenn man nicht die andere Seite der Grenze erreicht und gleichzeitig das Glück hat, nicht zu Tode zu kommen?

Vorschau TV | 26.06.10 | Redaktion

Fernsehvorschau vom 26. Juni bis 3. Juli 2010

Damals in der DDR

Das ZDF zeigt einen Bericht über die Einführung der Wirtschafts- und Währungsunion und deren Folgen für die ostdeutsche Wirtschaft. Dem gleichen Thema widmet sich Phoenix am Sonntag mit der Reportage "Damals in der DDR".

Vorschau Hörfunk | 13.06.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 13. bis 20. Juni 2010

Wo sind wir bloß hingekommen?

Die Reise Klaus Müllers von Rostock nach Italien wird am Sonntag im Feature "Ohne Italien geht´s nicht in die Kiste" erzählt. Klaus Müller wollte einmal die Welt sehen, also floh er über Dänemark nach Italien um später wieder in die DDR zurückzukehren. Bayern 2 Plus beschäftigt sich am Donnerstag mit der Witschafts-, Währungs- und Sozialunion und den darauffolgenden Ereignissen.

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