Feiern ja – aber wie?

Der dritte Oktober als Tag der Einheit zwischen historischen Analysen und aktuellen Debatten

Zeitungen

Presseschau zum Tag der Deutschen Einheit

Zu seinem diesjährigen, runden Jubiläum, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, wurde der Tag der Deutschen Einheit in der hiesigen Presselandschaft, wie nicht anders zu erwarten, rege und vielschichtig rezipiert. Dabei zeigte sich, dass dieser Feiertag längst nicht mehr bloß in Erinnerung an ein zweifellos bedeutendes Ereignis der deutsch-deutschen Geschichte begangen wird. Als Vehikel zur Austragung aktueller gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, wie z.B. der Integrationsdebatte, wurde er für die neuen, gesamtdeutschen Problemfelder wieder flott gemacht. mehr

Blick zurück: Die Presse im Oktober 1990

Die Wiedervereinigung im Spiegel der Presse rund um den 3.10.1990

Die Presse im Oktober 1990

Die Wiedervereinigung jährte sich am 3. Oktober 2010 zum 20. Mal. In der Presse sind viele Berichte über die Entwicklung der vereinten Bundesrepublik, die Beziehung zwischen Ost und West die gesamtdeutschen Zukunftsaussichten erschienen. Die Frage ist aber auch, was die Vorstellungen der Menschen damals, vor 20 Jahren waren, und welche Wünsche und Befürchtungen es in Hinblick auf die Wiedervereinigung gab und wie die Presse die damaligen Geschehnisse beurteilte. mehr

Legenden und Abschiede

Die aktuelle Presseschau

Presseschau

Das Buch eines alten DDR-Sportlers und Doping-Verantwortlichen strickt an alten Legenden. Unwahrheiten, Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen werden wieder ausgegraben. Und Bärbel Bohley, eine der widerspenstigen und bis zuletzt unangepassten Symbolfiguren der DDR-Opposition ist gestorben. Die Presseschau im September. mehr

Die Mauer in der Presselandschaft

Der Jahrestag des Mauerbaus wurde in der Presse sehr unterschiedlich behandelt

Presse

Umgang wie Aufarbeitung der Geschichte von DDR und deutscher Einheit lieferten auch in den vergangenen Wochen wieder ausreichend Material für zahlreiche Presseartikel. Der 13. August, als Jahrestag des Mauerbaus, nahm hierbei, wie nicht anders zu erwarten, einen besonders breiten Raum ein. Dabei kam wieder einmal zum Vorschein, dass die Frage, wie viel Bedeutung dieser praktischen Zementierung der deutsch-deutschen Teilung beizumessen sei, in der deutschen Presse noch lange nicht geklärt ist. mehr

Die aktuelle Presseschau

Stasi-Spitzel, Rentenkürzung, SED-Sprache: Die letzten zwei Wochen im Spiegel der Presse

Zeitungen

Aus der Presselandschaft der vergangenen Tage lassen sich vor allem zwei Themen herauskristallisieren: die Stasi und der Umgang mit der SED-Vergangenheit. Während unter den ehemaligen DDR-Funktionären der Unmut über die Kürzung ihrer Renten wächst, erklärte der letzte Innenminister der DDR, dass sogar der Runde Tisch von Stasi-Mitarbeitern durchsetzt war. Unterdessen hat die Bundesregierung beschlossen, öffentlich Bedienstete bis 2019 auf ihre mögliche Stasi-Vergangenheit zu prüfen, und die "Welt" philosophiert über die Parallelen zwischen der Sprache der SED und der Sprache der Nationalsozialisten. mehr

Die aktuelle Presseschau

Erinnern, Aufarbeiten, Streiten. Die letzten vier Wochen im Spiegel der Presse

Presseschau Juli 2010

Nachdem die Medien sich in den vergangenen Wochen mit der Wahl des neuen Bundespräsidenten beschäftigten, fehlt nun das eine übergreifende Thema mit DDR- oder auch nur Ost-West-Bezug. Neben einzelnen Rückblicken auf den 20. Jahrestag der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion und des Ländereinführungsgesetzes finden sich nüchtern gehaltene Artikel über die Enquete-Kommission zum Umgang mit der SED-Diktatur im Land Brandenburg, die vor wenigen Wochen ihre Arbeit aufgenommen hat. Hitziger geht es zwischen den einstigen "Organen" der SED- und FDJ-Führung, dem "Neuen Deutschland" und der "Junge Wel", zu. Und auch ein vom MDR aufgedeckter Skandal um illegale Medikamententests an DDR-Bürgern sorgt für Aufruhr. mehr

Der Überparteiliche

Die Kandidatur von Joachim Gauck in der Presse

Zeitungen

Die Nominierung von Joachim Gauck zum Kandidaten des Bundespräsidentenamts hat einigen Wirbel verursacht. Als Pfarrer in der ehemaligen DDR und ehemaliger Bundesbeauftragter für Stasi-Unterlagen ist Gauck überraschenderweise eine Figur, deren Nominierung zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch für Furore sorgt und dadurch deutlich macht, dass viele Konflikte, die in der DDR und im Laufe der Wiedervereinigung entstanden, noch nicht beigelegt sind. mehr

Das Gespenst der Enteignung

Die Brandenbruger Debatte um die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR

Zeitungen

"Der nächste Streit um die DDR-Vergangenheit" lautete die Überschrift zum Bericht des Tagesspiegels über die Diskussion, die kürzlich in Brandenburg über die Zwangskollektivierung der DDR-Landwirtschaft entbrannte. Doch in der mitunter heftig geführten Debatte ging es nicht nur um die DDR-Vergangenheit, sondern auch um Entscheidungen im Einigungsprozess von 1990. mehr

Zwischen (N)Ostalgie und Wissenschaft

Revolution und Einheit in der Welt der Blogs

Blogs zum Thema Revolution und Einheit

Ob wissenschaftlich oder privat, parallel zum Mauerfalljubiläum haben neben den offiziellen Seiten der großen öffentlichen Institutionen immer mehr Blogs die Friedliche Revolution, den Weg zur deutschen Einheit und weitere Themen der DDR-Geschichte zum Inhalt. Einige Portale verblüffen mit einer wahren Flut von Artikeln, die einerseits informieren, andererseits aber vor allem die Erinnerung an das geschichtsträchtige Jahr 1989 wachhalten wollen. Daneben finden sich weitere Portale mit nur wenigen ausgesuchten Beiträgen, die spezifische DDR-Themen wissenschaftlich diskutieren. mehr

Der Kanzler und sein Präsident

Helmut Kohls 80. und Richard von Weizsäckers 90. Geburtstag im Spiegel der Presse

Presseschau

Im April würdigte die Presse fast gleichzeitig den 80-jährgen Helmut Kohl und den 90-jährigen Richard von Weizsäcker. Der eine wurde 1990 zum ersten Kanzler, der andere zum ersten Präsidenten des wiedervereinigten Deutschland. Während der eine im Einigungsprozess auf Tempo setzte, mahnte der andere zur Besinnung und Vorsicht. Während Kohls Verdienste um die Deutsche Einheit heute unbestritten sind, fallen die Urteile über von Weizsäcker kontrovers aus. Doch die Zweifel an seiner konstruktiven Rolle im Einigungsprozess können nicht überzeugen. mehr

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"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

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