Krieg und Frieden

Zuversicht aus Musik und Literatur

Mit der Veranstaltungsreihe «1989/90 - Verstehen, was passiert ist. 20 Jahre Fall der Mauer», die vom 4. September bis zum 7. Februar 2010 zu sehen war, versuchten der Kulturbetrieb der Stadt Aachen, die Volkshochschule sowie die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Aspekte des europäischen Prozesses, der in das Jahr 1989 mündete, zu betonen. In Theaterstücken, Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen und Diskussionen wurde versucht zu verstehen, was damals passiert ist.

Krieg und Frieden


Zu Beginn des Projektes «1989/90 - Verstehen, was passiert ist. 20 Jahre Fall der Mauer» wurde das Thema Krieg und Frieden musikalisch und literarisch behandelt. Unter dem Motto «Krieg und Frieden. Zuversicht aus Musik und Literatur» fand die Eröffnung der Veranstaltungsreihe am 4. September 2009 in der Klangbrücke des Alten Kurhauses statt.

Die verschiedenen Musik-und Textbeiträge waren aus ganz unterschiedlichen persönlichen Blickwinkeln mit sehr viel Feingefühl zusammengestellt. Mit Zitaten aus literarischen Werken, beeindruckenden Liedern und Instrumentalwerken beleuchteten die Künstler das Thema, ohne mahnend den Zeigefinger zu erheben. Vielmehr richteten sie den Blick optimistisch nach vorne und ermutigten die Zuhörerinnen und Zuhörer, auf positive Weise aus der Vergangenheit zu lernen.

Mit Liedern und Texten von Friedrich Schiller, Eduard Mörike, Heinrich Heine, Miguel de Cervantes, Elisabeth Langgässer, Federico Garcia Lorca sowie weiteren italienischen, russischen, englischen und amerikanischen Autoren wurde sowohl an den 70. Jahrestag des Beginns des II. Weltkrieges erinnert als auch der Hoffnung nach Frieden Ausdruck verliehen. Interpretiert wurden die Werke von der Sopranistin Sieglinde Schneider, die Rhythmik und Gesang in Köln, Wien und Freiburg studierte. Gemeinsam mit dem Gitarristen Fedor Volkov und der Sprecherin Katia Franke vermochte Sieglinde Schneider in ihrem Programm «Krieg und Frieden - Zuversicht aus Musik und Literatur», die unzerstörbare Hoffnung und den inneren Drang der Menschen nach Frieden zum Ausdruck zu bringen. Eine Auswahl des Programms «Krieg und Frieden» wurde zudem am 15. November im Bundestag präsentiert und von der ARD live übertragen.

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