9. November - Der Tag, an dem die Mauer fiel

Erfahrungen im Umgang mit Freiheit, Medien und Demokratie

Dass Freiheit anstrengend ist, darüber hören wir jeden Tag die Klagen und die Sorgen um die Zukunft fangen bereits vor der 11. Klasse an. Wir werden überflutet von wichtigen und nichtigen Meldungen, müssen uns positionieren und eine Meinung dazu entwickeln. Nicht mehr eine Identität wird von uns gefordert sondern mindestens auch eine zusätzlich Virtuelle. Einfach und schlicht ist im medialen Zeitalter nichts mehr. Und genau dies haben die Bürger der DDR vor 21 Jahren gewollt: Die Freiheit selber entscheiden zu können welche Zeitung sie lesen, welchem beruflichen Weg sie einschlagen und die Freiheit endlich ihr Leben selbstständig planen zu können. Über diese Aufbruchszeit ins Ungewisse, die Entwicklung einer freien Presse und Demokratie sowie die mediale Spiegelung der Ereignisse wollten wir diskutieren.
Tagesveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung, Stiftung Ettersberg, MDR und KIKA mit Schülern

9. November - Der Tag, an dem die Mauer fiel


Programmablauf:
Jan Schönfelder und Rainer Erices: „Aufbruch ins Ungewisse – Menschen, Geschichten und Orte – Thüringen vor zwanzig Jahren“
Führung durch das Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks
Geschichtsstunde im Schloss Einstein:„Alltag in der DDR – 20 Jahre Mauerfall“
Filmsequenzen aus der Serie „Schloss Einstein“ und Diskussion mit den
ehemaligen Mitgliedern des Thüringer Landtags Dagmar Becker (SPD), Hartmut Sieckmann (FDP), Frank-Michael Pietzsch (CDU) und der Redakteurin des mdr Christa Streiber (Moderation: Dr. Peter Wurschi, Stiftung Ettersberg)

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Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte