"Mein Opa sagt, es war nicht alles schlecht …

… und Sie nennen es Diktatur?": Lehrerfortbildung

Während im Juni 1953 sowjetische Panzer den Volksaufstand in der DDR für Freiheit und Demokratie blutig niederschlugen, errang die friedliche Revolution vor 20 Jahren eben diese Freiheit und Demokratie. Die Veranstaltung nahm diesen Jahrestag zum Anlass, um über Begriffe der Diktaturforschung zu diskutieren. Totalitarismus, politische Religionen, moderne Diktaturen, autoritäre bzw. totalitäre Regime, Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus.

"Mein Opa sagt, es war nicht alles schlecht …


Im zweiten Teil wurde aufgezeigt, wie die DDR-Systemgeschichte in Verbindung zur Lebensgeschichte, zum Alltag der Menschen in der DDR gebracht werden  kann. Denn nicht selten stehen das in der Schule vermittelte DDR-Bild und das in den Familien über das Leben in der DDR Erinnerte scheinbar unverbunden und gegensätzlich nebeneinander. Die Veranstaltung zeigte anhand von Beispielen auf, wie diese Kluft durch Quellen- und Zeitzeugenarbeit  im Geschichts-, Deutsch-, Religions-, Sozialkunde-, Ethik oder Kunstunterricht  fächerübergreifend verringert werden kann und sich Schüler auf ganz vielfältigen Wegen der jüngeren Vergangenheit nähern können.

Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung der Referenten
Michael Siegel (Weimar) | Frank Biewendt (Bad Berka)
 
Teil I: Begriffe der vergleichenden Diktaturforschung, Prof. Dr. Eckhard Jesse (Chemnitz)
Teil II: Zugänge zur DDR-Geschichte. Geht die DDR weiter?
Jugend diskutiert  Beate Dittmar (LpB Thüringen)
Zeitzeugen-Projekt Dr. Matthias Wanitschke (TLStU Erfurt)
 

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Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte