"20 Jahre nach dem Mauerfall"

Diskussionsreihe in der Pasinger Fabrik München über D(DR) als Heimat

Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Festivals „Im Zeichen der Freiheit – 20 Jahre Friedliche Revolution in Deutschland und Europa“ der Pasinger Fabrik und der Volkshochschule München

Podiumsdiskusion: "20 Jahre nach dem Mauerfall – D(DR) als Heimat“. Ein Gespräch über persönliche Identität und den Einfluss der Wende auf das Selbst- und Zugehörigkeitsgefühl der Deutschen.

"20 Jahre nach dem Mauerfall"

vlnr. Prof. Wentker, Prof. Lindenmeyer, Nguyen Tien Duc, Wieland Eschenburg


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Das Podium beleuchtete die DDR als Heimat und fragte nach den Formen und Bezügen individueller Identität in Ostdeutschland. Neben den positiven Bezügen wurde auch die Abgrenzung nach Außen, der Nationalismus der DDR, berührt und die Frage nach der Fremdenfeindlichkeit des sozialistischen Systems aufgeworfen. Mit dem Mauerfall verfielen viele der identitätsstiftenden Strukturen – ist damit die DDR als Heimat auch verfallen? Zur Sprache kamen auch die Formen und Gründe der Enttäuschung über das vereinte Deutschland, die viele der neuen Bundesbürger in der Nachwendezeit empfunden haben. 
Wie haben sie die Suche nach einer „neuen“ Heimat empfunden und womit identifizieren sich die ehemaligen DDR-Bürger heute? Diese und andere Fragen diskutierten Professor Dr. Hermann Wentker (Institut für Zeitgeschichte, Leiter der Abteilung BerlinProfessor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Leipzig), Nguyen Tien Duc (Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. Kompetenzzentrum für die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt) und Wieland Eschenburg (Leiter des Büros des Oberbürgermeisters von Cottbus und Pressesprecher) unter der Moderation von Prof. Christoph Lindenmeyer, Koordinator für kulturelle Beziehungen und Projekte in der Hörfunkdirektion des Bayerischen Rundfunks.
Die Veranstaltung wurde für das Bayerische Fernsehen aufgezeichnet.

Eine Kooperation der Pasinger Fabrik mit der Redaktion Bildung des
Bayerischen Fernsehens und dem Institut für Zeitgeschichte

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Partner:
 

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Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte