"Margot"

Ein Theaterstück von Pierre Mathias, dargestellt von Thérèse Berger

Das Theaterstück „Margot“ versucht zu analysieren, was heute in den Köpfen derer vorgeht, die als junge DDR-Bürger den Mauerfall erlebt haben. Die Wunden der Vergangenheit scheinen noch längst nicht geheilt. Die Widersprüche zwischen persönlichem Empfinden und öffentlicher Wahrnehmung der „Wende“ und ihrer Folgen prägt das Erleben von Margot: Auch wenn ihr Leben im vereinten Deutschland äußerlich perfekt scheint, kann sie ihre Wurzeln nicht verleugnen.

"Margot"


Margot, eine erfolgreiche junge Managerin, will den 20. Jahrestag des Mauerfalls allein zu Hause zu verbringen. Die Feierlichkeiten erwecken in ihr gemischte Gefühle, denn ihre Vergangenheit in Ost-Berlin, die sie bisher einfach aus ihrem Leben verdrängt hat, wird ihr plötzlich auf unangenehme Weise wieder gegenwärtig. Erinnerungen erscheinen: Da waren die Eltern, überzeugte Kommunisten, die sie von Kindheit ab „linientreu“ beeinflussten.
Dann die schmerzhafte Erkenntnis, ihre beste Freundin, Tochter eines für eine demokratischere DDR engagierten Pastors, leichtgläubig verraten zu haben... 

Thérèse Berger, Schauspielerin aus München und Wahlberlinerin, engagiert sich für gesellschaftlich und politisch bewegende Themen und nimmt ihr Theaterspiel zum Anlass zu kontroversem Dialog. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen an die Schauspielerin und den Autor.


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