"Der Himmel fiel aus allen Wolken"

Eine deutsch-deutsche Zeitreise von und mit Stephan Krawczyk

Anfang 1988 wurden Stephan Krawczyk und Freya Klier verhaftet und in den Westen abgeschoben. Im Dezember 1989 darf Krawczyk zum ersten Mal wieder in die DDR einreisen. Dort beendet er seine Zeitreise – als ein Anderer in einem veränderten Land. Poetisch erzählt Krawczyk von seiner Ankunft in Westdeutschland, von den Überraschungen, die er als gelernter DDR-Bürger, aber auch als Prominenter dort erlebt, von der freien Welt und der eigenen Freiheit.

"Der Himmel fiel aus allen Wolken"


Der literarische Blick des ausgebürgerten Ostdeutschen auf die alte  Bundesrepublik und die Spiegelung einer zerfallenden DDR in der anscheinend makellosen Fassade des Westens lassen Krawczyks Zeitreise zu einem außergewöhnlichen Bericht über die jüngere deutsche Geschichte werden.
 
Stephan Krawczyk, Jahrgang 1955, studierte Konzertgitarre in Weimar, gewann
1981 den Nationalen Chansonwettbewerb der DDR, wurde 1985 mit Berufsverbot belegt und 1988 ausgebürgert. Seine Konzerte unter dem Dach der Kirche machten ihn zur Symbolfigur  der  DDR-Bürgerrechtsbewegung. Er ist Verfasser  von Erzählungen und Romanen, unter anderem der Erzählung  "Mein Vater", für die er 1992 den Bettina-von-Arnim-Literaturpreis  erhielt  Sein  neues  Buch  "Der Himmel fiel aus allen Wolken" ist  2009 in der Evangelischen Verlagsanstalt erschienen.

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