1989-2009: Im Zeichen der Wende

Zeitgenössische Positionen und historische Photos zur „Deutschen Wende“

Zur 20. Mal jährte sich im Herbst 2009 der Mauerfall an der innerdeutschen Grenze. Die Pasinger Fabrik zeigte aus diesem Anlass in einer Ausstellung zeitgenössische Positionen von zwölf Künstlern aus München und Berlin in Kombination mit historischen Fotos sowie Filmen.

1989-2009: Im Zeichen der Wende


Die künstlerischen Beiträge versuchten aus heutiger Sicht der Entwicklung und Beziehung zwischen Ost und West der letzten 20 Jahre nach den Ereignissen 1989 mit Installationen, Skulpturen und Bildern nachzuspüren. In Relation traten dazu aus dem Archiv der Bilddatenbank „Schaffnerdoku“, also aus dem Bestand der Gründer des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth, der Familie Schaffner, Foto-  und Filmmaterial, das den Mauerfall im geteilten Städtchen Mödlareuth an der bayerisch-thüringischen Grenze und die Entwicklung danach beleuchtete. Der Spannungsbogen, der sich von den historischen Geschehnissen damals bis zur gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Situation in den alten und neuen Bundesländern heute erstreckt, wurde durch die aktuell entwickelten Arbeiten zeitgenössischer Künstler einerseits aufgenommen und durch die Aufnahmen von damals thematisch untermauert.
So entstand durch die Ausstellung eine faszinierende Brücke zwischen deutscher Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Geschichte und Kunst, zwischen Ost und West.

Beteiligte Künstler waren Adler A.F., Irene Bauer-Conrad, Otto Baier, Reinhild Gerum , Lisa Held, Michael Golf, Christine Linder, Marlies Poss, Blanka Wilchfort  - München, Gina Lori, gottschalk*berlin, Daniel Witt – Berlin, Kirstin Lilli mit „Utopic wall of transformation“ - München 

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