Symposion zum Jahrestag der Montagsdemonstrationen

Europäische Freiheitsbewegungen im 20.Jahrhundert und ihre Musealisierung

Am 8. und 9. Oktober 2010 veranstaltete die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland im Zeitgeschichtlichen Forum ein internationales Symposion anlässlich des Jahrestags der Leipziger Montagsdemonstration, die 1989 der friedlichen Revolution zum Durchbruch verhalf. Im Rahmen der Reihe „Zeit-Fragen“ diskutierten namhafte Wissenschaftler und Politiker über die Bedeutung europäischer Freiheitsbewegungen für die Erinnerungskultur unseres Kontinents. Prominenter Gast war Miguel Ángel Martínez Martínez, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.

Symposion zum Jahrestag der Montagsdemonstrationen


Das 20. Jahrhundert ist als das Jahrhundert der Diktaturen in die Geschichte eingegangen. Es ist aber auch das Jahrhundert des Widerstands gegen Natio-nalsozialismus, Faschismus, Kommunismus und Fremdherrschaft, der wesentlich zur Überwindung der Diktaturen und zum Sieg der Demokratie in Europa beigetragen hat. Doch welche Rolle spielen diese Freiheitsbewegungen des 20. Jahrhunderts heute noch in der Erinnerungskultur der betroffenen Staaten? Woran entzünden sich gesellschaftliche Diskurse und welche Versuche der Musealisierung gibt es? Verbindet oder trennt die Erfahrung des Kampfes gegen „rechte“ bzw. „linke“ Diktaturen die Völker in West- und Osteuropa? Wie könnte in einem gemeinsamen Haus der europäischen Geschichte an die verschiedenen Freiheitsbewegungen erinnert werden?

Diese und weitere Fragen erörterten Historiker, Museumsexperten und Politiker aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Polen, Spanien und der Ukraine im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

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