Wendezeit-Zeitenwende

Ein Gespräch mit den Schriftstellern Lutz Rathenow und William Totok

Vor 20 Jahren – im Jahr 1989 – zeichnete sich der Untergang der „realsozialistischen“ Staaten im sowjetischen Machtbereich ab. Ein Imperium verschwand ohne Krieg und Bürgerkrieg von der politischen Landkarte – ein historisches Wunder.
Die Gründe für diesen Untergang waren vielfältig und sind bis zur Gegenwart wahrscheinlich noch nicht vollständig erforscht. Aber sicher hatten auch damalige Oppositionelle Anteil an dem Zerfall der sozialistischen Regime.

Wendezeit-Zeitenwende


Dissidenten versuchten Zivilcourage sowie zivilen Ungehorsam vorzuleben; und sie waren bereit, die Konsequenzen von Überwachung, Denunziation, Berufsverbot und Haft zu tragen. Indem die Dissidentenbewegung neue Formen der Selbstorganisation erprobte und die Bildung von Netzwerken zur unabhängigen Meinungsbildung anbot, demonstrierte sie unter schwierigen Verhältnisse staatlicher Repression die Möglichkeit zu bürgerschaftlichem Engagement.
Mit den Schriftstellern Lutz Rathenow und William Totok waren zwei ehemalige Dissidenten eingeladen, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Biographien ihre Erfahrungen und Einsichten im Umgang mit dem „realen Sozialismus“ diskutierten.

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