Die Mauer in der Literatur

Doris Liebermann, freie Autorin für Funk, Fernsehen und Printmedien zu Osteuropa- und DDR-Themen, von 2004 bis 2007 Vorstandsmitglied der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, stellte unterschiedliche Beschreibungen der Mauer in der Literatur vor.

Die Mauer in der Literatur


In seinem Roman "Der Mauerspringer" formulierte Peter Schneider 1982 den heute prophetisch wirkenden Satz: "Die Mauer im Kopf einzureißen wird länger dauern, als irgendein Abrissunternehmen für die sichtbare Mauer braucht".
Die Mauer, der "antifaschistische Schutzwall", wie der Euphemismus für die (West)-Grenze im offiziellen Sprachgebrauch der DDR lautete, wird in der Literatur - je nach politischer Haltung der Autoren - sehr unterschiedlich beschrieben: Staatsloyale oder abtrünnige, aus der DDR in den Westen ausgebürgerte, ausgereiste oder geflüchtete Schriftsteller stellen sie entsprechend ihrer Vergangenheit in den jeweils eigenen Kontext.
Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls stellte Doris Liebermann unterschiedliche Beschreibungen der Mauer mit Textbeispielen von Christa Wolf, Uwe Johnson, F. C. Delius u. a. vor.

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