Die Mauer 1961-1989 und der Mauerfall in der Kunst

Vortrag von Prof. Dr. Martin Damus

Die Mauer spielte als Sujet oder Thema in der Kunst der DDR außer bei einigen wenigen oppositionellen Künstlern (A. R. Penck, R. Loewig u. a.) keine Rolle, in der Kunst der BRD von Ausnahmen (wie W. Vostell) abgesehen erst nach Mitte der 70er Jahre. Es waren wenige, aber hoch geschätzte Künstler wie Christo, R. Fetting, K. H. Hödicke, J. Immendorf u. a., die sich nun des Themas annahmen. Auch vom Fall der Mauer 1989 ließen sich nur wenige Künstler (Christo, Fetting, Hödicke, Loewig, Vostell u. a.) inspirieren.

Die Mauer 1961-1989 und der Mauerfall in der Kunst


In seinem Vortrag stellte Prof. Dr. Martin Damus die zu diesem Thema entstandene Kunst vor und erklärte, warum nach 1961 in der BRD viele Mauer-, Teilungs- und Wiedervereinigungsdenkmäler aufgestellt wurden, aber so gut wie keine Kunstwerke dazu entstanden. Er ging auch darauf ein, wie es dazu kam, dass seit Mitte der 70er Jahre die Mauer als Thema und Sujet in der Kunst eine gewisse Rolle spielte, ihr Fall dagegen und der Zusammenbruch des Ostblocks - wenn überhaupt - nur verhalten zur Kenntnis genommen wurde.

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