Das Beste an der DDR war ihr Ende

Lesung mit Freya Klier

Das Ende der DDR als Folge einer Revolution, die insgesamt friedlich verlief. Es war ein lebensgeschichtlicher Umbruch für Millionen Menschen. Frau Klier begann zu Beginn der Veranstaltung einige Auszüge aus ihrem Buch „Das Beste an der DDR war ihr Ende“ vorzulesen.

Das Beste an der DDR war ihr Ende


Sie behandelte in ihrer Lesung nicht nur das Thema der Rückwanderungen vieler Menschen in den Osten, sondern ging auch auf die Kinder- und Jugenderziehung in der DDR ein. Anhand von Beispielen verdeutlichte sie die schwierigen Lebensumstände, die durch eine Vielzahl von Verboten noch verstärkt wurden. Freya Klier erzählte auch über persönliche Einblicke in der Vergangenheit und in der Gegenwart, die die Partei „Die Linke“ betreffen. Außerdem ging sie auf die Ideale und Ziele der Partei ein und erläuterte diese. Dabei verwies sie auf das Misslingen der ehemaligen DDR  aus Gründen wie mangelnder Demokratie und Missachtung elementarer Bürgerrechte sowie dem grundsätzlichen Misstrauen des Staatsapparates gegenüber den Bürgern und Bürgerinnen. Dabei machte sie deutlich in welchen Bereichen man noch oder wieder den Einfluss der damaligen sozialistischen Weltanschauung findet. Dieser spiegle sich vor allem im heutigen Bildungssystem wieder. 

Am Ende ihrer Lesung wies sie noch einmal darauf hin, dass jeder Einzelne Möglichkeiten habe, sich zu engagieren. Das sei besonders wichtig in Bezug auf das heutige Mediensystem, da das Thema DDR von vielen nicht mehr wahrgenommen und richtig verstanden werde. 

Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, um einerseits Frau Kliers persönliche Erfahrungen zu hinterfragen und andererseits, um noch mehr Informationen über einzelne Kapitel in ihrem Buch zu bekommen.

 

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