Verschwiegene Wahrheiten werden giftig

Jürgen Koller über den laxen Umgang mit der SED-Vergangenheit

In seinem Aufsatz zeigt der Kultur- und Kunstpublizist Jürgen Koller am Beispiel der Kunstsammlungen Chemnitz, wie oberflächlich mit der SED-Vergangenheit bis heute umgegangen wird.

Verschwiegene Wahrheiten werden giftig


Im 20. Jahr der Vereinigung Deutschlands konstatieren die politischen Verantwortungsträger in unserem Land und speziell die Medien ein immer geringer werdendes Informationsinteresse über die fast ein halbes Jahrhundert dauernde kommunistische Diktatur in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR. Das Wissen über das Wesen der SED-Diktatur und über das Wirken ihres Unterdrückungsapparates, aber auch die Kenntnis über das Fehlen jeglicher demokratischer Strukturen und freiheitlicher Grundrechte in der DDR ist besonders bei vielen jungen Menschen lückenhaft.
In den folgenden Anmerkungen soll am Beispiel der Kunstsammlungen Chemnitz, die ja neben dem Anliegen des musealen Sammelns, der Präsentation und der Kunstvermittlung letztlich auch einen Bildungsauftrag haben, belegt werden, wie lax, oberflächlich oder gar ignorant mit der SED-Vergangenheit in heutiger Zeit umgegangen wird.


Den vollständigen Artikel von Jürgen Koller können Sie  hier als pdf nachlesen. Für weitere Informationen siehe auch unter www.wbv.de/deutschlandarchiv.

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