"Gesicht zur Wand"

Filmvorführung und Diskussion

Stefan Weinert präsentierte als Regisseur seinen Dokumentarfilm "Gesicht zur Wand".

"Gesicht zur Wand"


Nach einer kurzen Begrüßung wurde der Film „Gesicht zur Wand“ von Stefan Weinert vorgeführt. Dieser Dokumentarfilm wird in Zusammenhang mit 20 Jahre Fall der Mauer gezeigt und stellt die Geschichte von fünf DDR – Bürgern dar, die sich entschlossen hatten zu fliehen. Diese Personen sollten stellvertretend für die circa 72.000 Inhaftierte und ihre Familien stehen. Alle fünf Personen schilderten am Anfang ihre Beweggründe für ihre Republikflucht. Angefangen bei der Schule, wo sie nicht mehr alles erzählen durften, hin über den umständlichen Weg seinen Berufswunsch zu realisieren. Es wurde von der eigentlichen Flucht erzählt, der Festnahme durch die Staatssicherheit und die Folter, welche allen Interviewten auf ihre ganz eigene Weise widerfuhr. Außerdem berichteten sie über die Sehnsucht nach der Familie, die Verhörmethoden, die Zwangsarbeit und wie sie von der Bundesrepublik freigekauft wurden. Stefan Weinert schaffte es die Personen so zu portraitieren, dass es authentisch und mitreizend zugleich war. Der Film eröffnete für viele Beteiligte eine neue Sichtweise auf die DDR und bringt einen dazu, seine Auffassung über diesen Staat eventuell zu überdenken. Im Anschluss gab es eine angeregte Diskussion.

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