Welche Akzente setzt die Bundesstiftung im Jahr 2009?

2009 jährt sich die Friedliche Revolution, 2010 die Wiedererlangung der Deutschen Einheit zum 20. Mal. Ziel der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist es, in den beiden kommenden Erinnerungsjahren gemeinsam mit anderen Institutionen und vielfältigen Partnern eine breite, bundesweite und gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem historischen Epochenumbruch von 1989/90 anzuregen, die möglichst engagiert und vielfältig sein soll. Die Bundesstiftung will diese Debatte möglichst umfassend unterstützen und befördern, um die zumeist friedlichen Revolutionen von 1989 in Ostmitteleuropa im öffentlichen Bewusstsein als herausragende Ereignisse in der deutschen und europäischen Demokratiegeschichte zu verankern.

Ausgangspunkt der Veranstaltungen und Aktivitäten der Stiftung für das Jahr 2009 ist dabei, die demokratische Umwälzung in der DDR als gesamtdeutsches Ereignis zu erinnern und sie zugleich in ihrer europäischen Dimension zu betrachten. Sie war Teil der friedlichen Revolutionen in Ostmitteleuropa, mit denen 1989 die Menschen die kommunistischen Diktaturen überwanden und Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung erkämpften. So wie die friedliche Revolution in der DDR die Voraussetzung für die deutsche Wiedervereinigung schuf, ebneten die Revolutionsbewegungen Ostmitteleuropas den Weg zur weiteren europäischen Integration. 2009 können die Menschen in Deutschland und Europa auf das Freiheitsjahr 1989 als zentralen, gemeinsamen Bezugspunkt in der jüngeren Vergangenheit zurückblicken. Wichtiges Anliegen der Stiftungsaktivitäten ist es dabei, auch daran zu erinnern, dass die Ursache der europäischen und deutschen Teilung im von Deutschland angezettelten Zweiten Weltkrieg lagen, der von Deutschland als beispielloser Eroberungs- und Vernichtungskrieg geführt wurde.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nimmt die 20. Jahrestage der friedlichen Revolutionen und der deutschen Einheit zum Anlass, die epochale Bedeutung dieser herausragenden Ereignisse in der deutschen und europäischen Freiheits- und Demokratiegeschichte zu erinnern.

Seit 2007 verfolgt die Bundesstiftung Aufarbeitung hierfür vier Querschnittsaufgaben: Anstoßen und Fördern, Informieren und Vernetzen.

 



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Termine der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte