Dossier: Die Ohnmacht des Politbüros: Die SED und die "Wende"

Die Ohnmacht des Politbüros: Die SED und die "Wende"

Foto © BuArchiv 183-1987-1023-036, Mittelstädt

Im Herbst 1989 gelang es den demokratischen Kräften in der DDR, das SED-Politbüro innerhalb weniger Monate zu entmachten. Am 17. Oktober stimmt Honecker für seine eigene Absetzung, am 3. Dezember wird er aus der SED ausgeschlossen. Wir untersuchen die Ohnmacht der Alleinherrscher in einer Reihe von Beiträgen.

Düsteres hautnah erleben

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010

"Runde Ecke" Leipzig

Historische Rathäuser und Apotheken, alte Mühlen und vollständig erhaltene Grenzanlagen: Beim Tag des offenen Denkmals, der deutschlandweit am 12. September stattfindet, laden rund 7500 ungewöhnliche Orte zum Besuch ein. mehr

"Feind ist, wer anders denkt"

Eine Ausstellung über die Stasi in der DDR

"Feind ist, wer anders denkt"

Wie arbeitete das Ministerium für Staatssicherheit, wie war es organisiert? Welche Auswirkungen hatten die Tätigkeiten der SED-Geheimpolizei auf die Betroffenen DDR-Bürger? Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes macht vom 12. August bis zum 1. September 2010 Halt in Hildesheim und wirft einen genauen Blick auf Arbeit und Methoden der Stasi. mehr

Die aktuelle Presseschau

Stasi-Spitzel, Rentenkürzung, SED-Sprache: Die letzten zwei Wochen im Spiegel der Presse

Zeitungen

Aus der Presselandschaft der vergangenen Tage lassen sich vor allem zwei Themen herauskristallisieren: die Stasi und der Umgang mit der SED-Vergangenheit. Während unter den ehemaligen DDR-Funktionären der Unmut über die Kürzung ihrer Renten wächst, erklärte der letzte Innenminister der DDR, dass sogar der Runde Tisch von Stasi-Mitarbeitern durchsetzt war. Unterdessen hat die Bundesregierung beschlossen, öffentlich Bedienstete bis 2019 auf ihre mögliche Stasi-Vergangenheit zu prüfen, und die "Welt" philosophiert über die Parallelen zwischen der Sprache der SED und der Sprache der Nationalsozialisten. mehr

Geist im Dienste der Macht? Teil II

Die Debatte um die Vergangenheit des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität

Geist im Dienste der Macht?

Am 10. Juni trafen sich Jan-Hendrik Olbertz und Ilko-Sascha Kowalczuk auf dem Podium der Stiftung Aufarbeitung, um ihren bis dahin nur indirekt über die Medien ausgefochteten Disput nun im direkten Gegenüber fortzusetzen. Es ging unter anderem um die Frage, wieviel Nähe zur Macht zu DDR-Zeiten unabdingar war und wieviel davon heute für höchste öffentliche Ämter disqualifiziert. mehr

Geist im Dienste der Macht?

Die Debatte um die Vergangenheit des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität

Geist im Dienste der Macht?

Am 10. Juni trafen sich Jan-Hendrik Olbertz und Ilko-Sascha Kowalczuk auf dem Podium der Stiftung Aufarbeitung, um ihren bis dahin nur indirekt über die Medien ausgefochteten Disput nun im direkten Gegenüber fortzusetzen. Es ging unter anderem um die Frage, wieviel Nähe zur Macht zu DDR-Zeiten unabdingar war und wieviel davon heute für höchste öffentliche Ämter disqualifiziert. Wir zeigen einen Ausschnitt der Diskussion. mehr

Montagsradio, Ausgabe Nr. 26 "Stachel im Fleisch des Historikers"

Der Dokumentarfilmer Thomas Grimm im Gespräch

Montagsradio

"Das Ende des Politbüros" ist sein aktueller Film. Die SED und insbesondere die Mitglieder des Politbüros sind eines seiner großen Themen. mehr

Absturz eines Dachdeckers

Am 17. Oktober 1989 endete die Ära Honecker

Erich Honecker

18 Jahre regierte Erich Honecker die DDR. Noch im Sommer 1989 deutete nichts darauf hin, dass er seine Macht jemals abgeben würde. Doch am 17. Oktober 1989 wurde Honecker von jenen entmachtet, die ihm fast zwei Jahrzehnte kritiklos gefolgt waren. mehr

"Der Schuss war absolut möglich"

Michael Richter über Machtstrategien der SED und die Frage der Gewalt im Herbst '89

"Der Schuss war absolut möglich"

Die Staatsmacht stand bereit. Am 9. Oktober in Leipzig warteten Armee, Polizei und Kampfgruppen nur noch auf den Schießbefehl. Doch es blieb friedlich. Michael Richter erklärt, warum es in Leipzig am 9. Oktober nicht zum Schuss kam und weshalb der Durchbruch zum Dialog in Dresden so wichtig war. mehr

Männer, Mäntel und Mythen

Der Dokumentarfilm "Das Ende des Politbüros" – Versuch eines Psychogramms der SED-Führungsclique

Politbüro

Protagonisten und Randfiguren erzählen von den letzten Monaten der SED-Spitze. Politbüromitglieder wie Schabowski, Schürer und Krenz bieten Innenansichten in die atemberaubende Hermetik eines Führungszirkels. Äußerungen damaliger Beobachter wie Honeckers Leibwächter eröffnen dem Zuschauer zusätzlich Einblicke, die Befunden in pathologische Beziehungsstrukturen innerhalb des Politbüros gleichen. Gefangene ihrer damaligen Rollen bleiben fast alle. Mit der individuellen Mythenbildung der damaligen Akteure beschäftigte sich der Dokumentarfilm "Das Ende des Politbüros" am Mittwochabend auf arte. mehr

Highlights

Titelbild
Titelbild
Titelbild
left
1
right
"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

Dossier

Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
Im Archiv der Auseinandersetzung finden Sie… mehr mehr

Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte