BStU

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Die letzte Volkskammer der DDR und die Stasi-Unterlagen

Diskussion über den Umgang mit den Stasi-Akten nach der Wiedervereinigung

BArch, Bild 183-1990-0419-418, Schindler

Die Volkskammer der DDR 1990 © BArch, Bild 183-1990-0419-418, Schindler

Am 24. August 1990 verabschiedete die erste frei gewählte Volkskammer das "Gesetz über die Sicherung und Nutzung der personenbezogenen Daten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit/Amtes für Nationale Sicherheit". Dieses sah eine dezentrale Lagerung und die Aufarbeitung der Stasi-Akten in Sonderarchiven vor. mehr

Verbotene Literatur in elf Städten auf der Bühne

Einst „unter Verschluss“ – nun vor 1.400 Zuschauern öffentlich gelesen

Aufführung von "Unter Verschluss" in Halle

Mit einer Collage aus Texten von elf unveröffentlichten Autorinnen und Autoren aus der DDR, Zitaten aus deren Stasi-Akten und aus Dienstanweisungen der Staatssicherheit tourte die szenische Lesung „Unter Verschluss“ in diesem Jahr durch ganz Deutschland. Die unveröffentlichte Literatur zeigte mutige Lebensentwürfe zwischen Bespitzelung und geistiger Autonomie und forderte zur Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur auf. mehr

"Wir gehen zusammen in den Kampf"

Ministerpräsident Hans Modrow und die Staatssicherheit im November 1989

Deckblatt der Stasi-Akte

Am 17. November 1989 wurde das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) umbenannt. Gleichzeitig berief die Volkskammer einen neuen Ministerrat. Auf diese Weise wollten sich SED und Ministerpräsident Hans Modrow eine neue Legitimationsgrundlage in der Öffentlichkeit verschaffen. Nach innen blieb dagegen vieles beim Alten. Am 21. November führte Modrow den bisherigen Stellvertreter Mielkes, Wolfgang Schwanitz, auf einer zentralen Dienstbesprechung des AfNS als neuen Leiter ein. mehr

Vertuschter Verfassungsbruch

9. November 1989: DDR-Staatssicherheit beendet Postüberwachung

Stasi-Anlage zum maschinellen Öffnen von Briefen

Am 9. November 1989 fiel nicht nur die Mauer, das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) begann an diesem Tag auch, einen seiner massivsten Verfassungsverstöße zu vertuschen. mehr

"…über die Straße geschleift und mit Schlagstöcken verprügelt"

23. Oktober 1989: DDR-Bürgerrechtler machen staatliche Misshandlungen öffentlich

Das Titelblatt der Protokollsammlung

Am 23. Oktober 1989 luden DDR-Bürgerrechtler aus nahezu allen Oppositionsgruppen zu einer Pressekonferenz, um auf die staatlichen Übergriffe vom 7. und 8. Oktober aufmerksam zu machen. Sie hatten rund 150 Gedächtnisprotokolle von festgenommenen und misshandelten Demonstranten gesammelt, die nun der Öffentlichkeit übergeben wurden. mehr

Symposium zur Friedlichen Revolution in Jena

Über die Bedeutung der Jenaer Opposition für die DDR und die Aufarbeitung der SED-Diktatur

Symposium zur Friedlichen Revolution in Jena

Am 16. und 17. Oktober dreht sich in der Friedrich-Schiller-Universität Jena alles um die Friedliche Revolution 1989. Veranstaltet wird das zweitägige Symposium von der Geschichtswerkstatt Jena in Zusammenarbeit mit der Außenstelle Gera der Stasi-Unterlagen-Behörde und der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. mehr

Wie hältst du's mit der DDR

Marianne Birthler über das Ende der SED-Diktatur und die Mühen der Aufarbeitung

Wie hältst du's mit der DDR

Im Sportgymnasium Neubrandenburg ist am 15. Oktober Marianne Birthler zu Gast. Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen berichtet über Entstehung und Arbeit der Stasi-Unterlagen-Behörde, spricht aber auch über ihre persönlichen Erinnerungen an das Jahr 1989. Seit 1986 war sie in verschiedenen Oppositionsgruppen aktiv, unter anderem im "Arbeitskreis Solidarische Kirche" und in der "Initiative Frieden und Menschenrechte". mehr

Oktober 1989: Löschfahrzeuge gegen Demonstranten? Nicht mit uns!

Freiwillige Feuerwehren protestieren beim Volkspolizeikreisamt

Stasi-Bericht über die Protestschreiben

Am 7. Oktober 1989 feiert die DDR den 40. Jahrestag ihrer Gründung. Viele Menschen wollen die selbstherrlichen Feiern nicht akzeptieren. Sie demonstrieren gegen die Staatsführung, deren Propaganda im eklatanten Widerspruch zu den alltäglichen Problemen der Menschen steht. Die Staatsmacht antwortet mit massiven Polizeieinsätzen. mehr

Revolution in Berlin

Veranstaltungstage in der Gethsemanekirche erinnern an Proteste vor 20 Jahren

Gewalt gegen Demonstranten in berlin 1989

Am 7. Oktober 1989 feiern im Palast der Republik die kommunistischen Partei- und Staatsführer den 40. Jahrestag der DDR. Auf der Straße demonstrieren die Menschen für demokratische Veränderungen. Aus ihrem Mut erwächst eine Massenbewegung. Und die Kirche im Prenzlauer Berg wird zu einem Zentrum der Friedlichen Revolution in Ostberlin. An die Ereignisse vor genau 20 Jahren erinnern vom 7. bis 9. Oktober zahlreiche Veranstaltungen in der Gethsemanekirche. Zeitzeugengespräche und Podiumsdiskussionen stehen auf dem Programm. Außerdem werden Fotos und Videos gezeigt. mehr

Unter Verschluss

Im Oktober und November tourt die szenische Lesung unbekannter DDR-Literatur durch acht Städte

Probe "Unter Verschluss" © Piet

Am 2. Oktober gastiert die szenische Lesung "Unter Verschluss" in Karlsruhe. Studierende der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" interpretieren Literatur, die in der DDR verboten war. Die Texte werden den Stasi-Akten der Autoren entgegengesetzt. "Unter Verschluss" ist ein gemeinsames Projekt der Stasi-Unterlagen-Behörde, der Schriftstellerin Ines Geipel und der Edition Büchergilde. mehr

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"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

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Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
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