"Ich will da sein – Jenny Gröllmann"

Filmvorführung und Filmgespräch

Filmplakat © Defa-spektrum

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Eine deutsch-deutsche Karriere. Die Liebe einer Frau zu Bühne und Leinwand, Kunst und Leben. Die Schauspielerin Jenny Gröllmann war eine der großen Charakterdarstellerinnen und imponierendsten Künstlerpersönlichkeiten der DDR.

Ihre Leinwandpräsenz und die Stärke der von ihr verkörperten Figuren machten sie zu einem populären Star. Ab 1990 etablierte sich die Schauspielerin im gesamtdeutschen Fernsehen. Mit "Liebling Kreuzberg", an der Seite von Manfred Krug, eroberte sie als Anwältin Isenthal ihr neues Publikum. Kurz vor ihrem Tod kämpfte sie gegen einen unberechtigten Stasi-Verdacht und ging dagegen juristisch erfolgreich vor. Im Jahr 2006 starb Jenny Gröllmann im Alter von 59 Jahren an Krebs.

Der Film begleitet sie während ihrer letzten zwei Lebensjahre. Mittels Filmausschnitten und parallel montierten Bildern und Gesprächen mit Kollegen und Wegbegleitern, wie Michael Gwisdek und Henry Hübchen, wird die Karriere einer besonderen Schauspielerin und das bewegende persönliche Portrait einer starken Frau gezeichnet. Die Parallelerzählung von Fiktion und Realität verdichtet sich zu einem faszinierenden Dokument der Schauspielkunst, DDR-Filmgeschichte und schließlich gesamtdeutschen Geschichte. Ein Film über eine außerordentliche Frau zwischen Anerkennung und Vergessenheit, zwischen Selbstverwirklichung und Schmerz, zwischen Diffamierung und Rehabilitierung.

Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Filmgespräch mit der Regisseurin Petra Weissenburger sowie dem Kulturhistoriker Paul Werner Wagner.

 

Zeit: 18.30 Uhr

Ort: Industrie- und Filmmuseum Wolfen
       Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, Areal A
       Bunsenstraße 4
       06766 Wolfen
       Telefon: 03494 636446

 

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten. Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung beträgt 5,00 Euro und wird zu Beginn der Veranstaltung entgegengenommen.

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