Oststars im Westen

Auf Gastspiel beim Klassenfeind

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Rock für den Frieden © BArchiv Bild 183-1986-0109-034/Senft, Gabriele

Selbst in den Zeiten von Abschottung und Kaltem Krieg durften DDR-Künstler zu Gastspielen in den Westen reisen. Die Staatsführung schmückte sich gern mit Weltstars "Made in GDR" wie Ludwig Güttler, Theo Adam u. a., und der Staat verdiente gut an den Auftritten.

MDR FERNSEHEN | 14.09.2010 | 22.05 Uhr

Ein Film von Hans Sparschuh und Rainer Burmeister

Meist übernahm die staatliche Künstleragentur die Vertragsverhandlungen, organisierte die Reisen und bezahlte die Künstler – in DDR-Mark. Die Devisen flossen in den Staatshaushalt. Gleichzeitig warb man mit den Gastspielen im Westen auch für die Anerkennung des zweiten deutschen Staates. Ganze Theaterensembles gastierten seit den 1960er Jahren an westdeutschen Bühnen. Die Medien der DDR schwiegen zumeist über die Auftritte der Ostkünstler, schließlich wollte man ja im Volk keine Begehrlichkeiten wecken. Im Film erzählen u. a. Ludwig Güttler, Frank Schöbel, Wolfgang Lippert, Renate Blume und Gunther Schoß von den Gastspielen beim "Klassenfeind".

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