Düsteres hautnah erleben

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010

"Runde Ecke" Leipzig

"Runde Ecke" Leipzig © Bürgerkomitee Leipzig e.V./Frank Jabin

Historische Rathäuser und Apotheken, alte Mühlen und vollständig erhaltene Grenzanlagen: Beim Tag des offenen Denkmals, der deutschlandweit am 12. September stattfindet, laden rund 7500 ungewöhnliche Orte zum Besuch ein.

Die Veranstaltung läuft in diesem Jahr unter dem Motto "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr" und legt den Schwerpunkt auf Gebäude und Orte, die mit dem Thema Fortbewegung in Verbindung stehen. Bei Führungen, Präsentationen und Ausstellungen erfahren die Besucher von Eigentümern und Fachleuten spannende Details aus der Geschichte der Denkmale. Außerdem können sie sich unmittelbar vor Ort über den baulichen Zustand und die Maßnahmen zur Instandsetzung der Objekte informieren.  
 
Doch auch Denkmale, die nicht unmittelbar mit dem Thema Verkehr in Verbindung stehen, nehmen an dem Tag des offenen Denkmals teil. So ist es möglich, sich am Grenzdenkmal Hötensleben einen Eindruck über die deutsch-deutsche Teilung in BRD und DDR zu verschaffen, die Gedenkstätte Berliner Mauer oder das Denkmal zum Aufstand am 17. Juni 1953 zu besuchen. Auch die Berlin-Hohenschönhausen, welche sonst nur im Rahmen eine organisierten Führung zugänglich ist, öffnet an diesem Tag ihre Türen für Besucher. In Leipzig wird es spezielle Führungen durch das Museum "Runde Ecke" sowie die ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR geben.  
 
Der Tag des offenen Denkmals findet bundesweit statt. Die Gebäude sind zwischen 10 Uhr und 17 Uhr oder 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Denkmale finden Sie unter www.tag-des-offenen-denkmals.de 

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