Hörfunkvorschau vom 30. August bis 5. September 2010

Geisterbahnhöfe und die Liebe zum Leben

Hörfunkvorschau vom 30. August bis 5. September 20

Hörfunkvorschau vom 30. August bis 5. September 2010

Am Montag erleben wir in einer Lesung die Liebe zum Leben in Zeiten der untergehenden DDR. Am 1. September wird der Geisterbahnhof "Unter den Linden" wiedereröffnet und am Donnerstag erfahren wir mehr über den Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrags am 12. September 1990.

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Montag, 30. August 2010

 

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Mo, 30.08.2010, 22:30 Uhr, hr2 Kultur, SWR2, Nordwestradio, NDR Kultur sowie MDR FIGARO
Titel: ARD Radiofestival 2010 Die Lesung – Love Cats

Form: Lesung

Länge: 30 Minuten

 

Jakob Hein liest seine exklusiv für das ARD Radiofestival 2010 geschriebene Erzählung
Aufnahme des hr 2010

Die Flegeljahre eines Hochstaplers in der Endphase des real existierenden Sozialismus: Jakob Heins namenloser Erzähler erlebt den pubertätsbedingten Karrieresprung seines Hormonhaushalts in der untergehenden DDR: Wo Gleichaltrige die Liebe zum anderen Geschlecht entdecken, (er)findet er die Liebe zum Leben in immer ausgefeilteren Lügengeschichten, die ihn auch nach dem Fall der Mauer nicht loslassen. Ein literarisches Vexierspiel über Liebe und Lügen in Zeiten des Ost-Colarausches.

 

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Mittwoch, 01. September 2010

 

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Mi, 01.09.2010, 09:40 Uhr sowie 17:40, WDR 2

Titel: Westzeit

Form: Magazin

Länge: 20 Minuten

 

Stichtag 1. September 1990: Berlin – S-Bahnhof "Unter den Linden" wieder eröffnet

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Donnerstag, 02. September 2010

 

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Do, 02.11.2010, 08:30 Uhr, hr2 Kultur

Titel: Unglaubliche Geschichte: Wie der Zwei-plus-Vier-Vertrag zustande kam
Form: Doku

Länge: 60 Minuten

 

Am 12. September 1990 unterzeichneten in Moskau die vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, die Bundesrepublik Deutschland und die DDR ein Dokument, das äußerlich eher bescheiden anmutet: mit einer Präambel, zehn Artikeln und einer Protokollnotiz. Seine politische Tragweite dagegen war erheblich. Im Zwei-plus-Vier-Vertrag verzichten die ehemaligen Alliierten auf "ihre Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes". Am Ende eines beispiellosen Verhandlungsmarathons wurde damit die innere und äußere Souveränität Deutschlands uneingeschränkt wiederhergestellt. Das Ende des Kalten Krieges, der 45 Jahre währenden Nachkriegsära war damit besiegelt. Beteiligte Politiker, Historiker, Diplomaten und Zeitzeugen sprechen über die Verhandlungen.

 

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