TV-Vorschau vom 15. August bis 21. August 2010

"Der ideale sozialistische Mensch", Mauerbau und Kalter Krieg

Fernseher

TV-Vorschau vom 15. bis zum 22. August

Phoenix berichtet am Montag über den "idealen sozialistischen Menschen", der im Kinderkombinat A.S. Marenko herangezogen werden sollte. Daneben stehen diese Woche die 60er Jahre im Mittelpunkt: der Mauerbau, das Lebensgefühl der Jugendlichen in Ost und West und die Bedeutung des Kalten Kriegs für Deutschland werden in den Dokumentationen auf EinsFesitval und im MDR behandelt.

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Sonntag, 15. August 2010

 

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So, 15.08.10, 11:45 Uhr, Mo, 16.08.10, 07:15 Uhr, Sa, 21.08.10, 13:00 und 00:00 Uhr, sowie So, 22.08.10, 08:15 Uhr,  Phoenix

Titel: Meine Geschichte – Friedliche Revolution 1989

Form: Interview

Länge: 15 Minuten

 

Wolfgang Wehner, Moderation: Jürgen Engert

Vor 20 Jahren gingen die Menschen in der damaligen DDR auf die Straße, um für mehr Freiheit zu demonstrieren. Es gibt eine Fülle bislang unerzählter Geschichten aus den Städten und Dörfern jenseits von Leipzig oder Berlin. Es waren mutige Menschen, die in "Meine Geschichte" von ihren großen und kleinen Taten, ihren Hoffnungen und Ängsten während der Friedlichen Revolution erzählen.

 

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Montag. 16. August 2010

 

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Mo, 16.08.10, 07:45 Uhr, MDR

Titel: LexiTV – Wissen für alle: Mauerbau – das geteilte Land

Form: Reportage

Länge: 60 Minuten

 

Sie war ein Staatsgeheimnis der SED-Regierung. Bis zum 13. August 1961. In der Nacht hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen.

Als die Menschen am Morgen erwachten, waren sie getrennt: von ihren Angehörigen, von ihren Arbeitsplätzen in West-Berlin, von ihrer Reisefreiheit. Ein gemeinsames Deutschland gab es nicht mehr, eine Mauer spaltete es in Ost und West. Welche Schicksale spielten sich damals ab? Warum wurde die Mauer überhaupt gebaut? Und welche Opfer forderte dieses Symbol des Kalten Krieges bis heute? Augenzeugen erzählen ihre Geschichten und machen die historischen Ereignisse um die schicksalhafte Nacht des Mauerbaus lebendig.

 

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Mo, 16.08.10, 15:00 Uhr, Di, 17.08.10, 04:45 Uhr, sowie 09:45 Uhr, EinsFestival

Titel: Unsere 60er Jahre – Wie wir wurden, was wir sind

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

(1/6) Mutterliebe

Die sechsteilige Reihe setzt die erfolgreiche Dokumentarserie "Unsere 50er Jahre – wie wir wurden, was wir sind" fort. Wir lernen Menschen mit ihrer persönlichen Geschichte kennen, erleben mit ihnen Höhen und Tiefen dieses Jahrzehnts.

 

Hintergrundinformationen:

Mauerbau und Mondlandung, Studentenproteste und Prager Frühling, der Besuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy in Berlin und dessen Ermordung – Bilder, die sich im kollektiven Gedächtnis für die 60er Jahre eingebrannt haben. Die Erinnerung an dieses andere Jahrzehnt wird dabei vor allem von seinem Ende her bestimmt: "Die 60er Jahre", das sind, zumal im Westen, die Jahre der wilden Rebellion, der Beat-Musik und der freien Liebe. Doch wie sah der Anfang des Jahrzehnts aus? Und was trennte und was verband Deutschland Ost und Deutschland West? Antworten auf diese Fragen finden wir in den Erinnerungen der Menschen, die diese Zeit bewusst erlebt haben. Die ARD-Reihe "Unsere 60er Jahre" hat genau dies getan, und wie beim Vorgänger "Unsere 50er Jahre" zeigt sich, dass auch dieses Jahrzehnt viel facettenreicher war als das Klischee seiner Überlieferung. Die größte Überraschung aus den Lebensgeschichten der Protagonisten ist vielleicht die Erkenntnis, dass es sehr viel mehr Gemeinsamkeiten im Lebensgefühl der Jugendlichen in der Bundesrepublik und in der DDR gab, als uns heute bewusst ist.

 

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Mo, 16.08.10, 15:45 Uhr, Di, 17.08.10, 05:30 Uhr, sowie 10:30 Uhr EinsFestival

Titel: Unsere 60er Jahre – Wie wir wurden, was wir sind

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

(2/6) Heimatland

Die sechsteilige Reihe setzt die erfolgreiche Dokumentarserie "Unsere 50er Jahre – wie wir wurden, was wir sind" fort. Wir lernen Menschen mit ihrer persönlichen Geschichte kennen, erleben mit ihnen Höhen und Tiefen dieses Jahrzehnts.

Vor dem Mauerbau 1961 verlassen jeden Monat Tausende Menschen ihre Heimat DDR in Richtung Bundesrepublik.

 

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Mo, 16.08.10, 16:30 Uhr, Di, 17.08.10, 06:15 Uhr, sowie 11:15 Uhr, EinsFestival

Titel: Unsere 60er Jahre – Wie wir wurden, was wir sind

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

(3/6) Wendepunkte

Die sechsteilige Reihe setzt die erfolgreiche Dokumentarserie "Unsere 50er Jahre - wie wir wurden, was wir sind" fort. Wir lernen Menschen mit ihrer persönlichen Geschichte kennen, erleben mit ihnen Höhen und Tiefen dieses Jahrzehnts.

Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 besiegelt das deutsch – deutsche Schicksal für das gesamte Jahrzehnt und darüber hinaus.

 

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Mo, 16.08.10, 11:30 Uhr, Phoenix

Titel: Geraubte Kindheit – Trauma Kinderkombinat

Form: Doku

Länge: 30 Minuten

 

In der Königsheide im östlichen Teil Berlins entstand 1953 das größte Kinderheim der DDR. Später bekannt auch unter dem Namen Kinderkombinat A.S. Makarenko. Gut 6000 Kinder sind bis 1981 dort aufgewachsen. Nicht wenige haben dort ihre ganze Kindheit und Jugend verbracht. Anfangs erbaut, um Kriegswaisen unterzubringen, avancierte die Erziehungsanstalt schnell zum Vorzeigeheim der DDR. Hier sollte ab Mitte der 60er der ideale sozialistische Mensch herangezogen werden – das Staatskind.

 

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Dienstag, 17. August 2010

 

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Di, 17.08.10, 22:05 Uhr, sowie Mi, 18.08.10, 12:30 Uhr, MDR

Titel: Genossen, Gäule und Galopp – Pferdewetten in der DDR

Form: Doku

Länge: 43 Minuten

 

Geschichten aus dem DDR-Alltag jenseits von Propaganda und Parolen: Trotz staatlicher Kontrolle war das Leben auf der Rennbahn mit den Rivalen im Sattel, den Wetten und den Buchmachern irgendwie ein kleiner Kapitalismus mitten im Sozialismus.

"Früher gab es auf der Rennbahn Scheibenholz fast jedes Wochenende mehrere Pferderennen mit tausenden Besuchern. Dann haben wir gewettet. Kleines Geld und gefiebert. Wir hatten unseren Spaß. Bockwurst, Bier und Fassbrause für die Kinder", sagt Karin Heyne. "Es gab kaum ein Rennen, das nicht gedreht war", behauptet ein ehemaliger Leipziger schwarzer Buchmacher. Mit Razzien, polizeilichen Ermittlungen und inoffiziellen Stasimitarbeitern versuchte der Staat dem Treiben Einhalt zu geben. "Es gab ja die Berliner und die Leipziger Szene", erinnert sich Stammwetter Peter Gurak. "Wenn es aber hart auf hart kam, haben die vor Gericht zusammengehalten."

 

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Mittwoch, 18. August 2010

 

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Mi, 18.08.10, 02:15 Uhr, Sa, 21.08.10, 23:30 Uhr, sowie Mi, 25.08.10, 01:15 Uhr, ZDFinfokanal

Titel: Der Weg zur Einheit

Form: Magazin

Länge: 30 min

 

Die symbolträchtige Öffnung des Brandenburger Tores im Dezember 1989, die Stürmung der Stasi-Zentrale in der Berliner Normannenstraße im Januar 1990, die ersten und einzigen freien Volkskammerwahlen im März, die Währungsunion im Juli und schließlich die Unterzeichnung des Zwei-plus-Vier-Vertrages im September 1990 – das sind die wichtigsten Wegmarken zur Wiedervereinigung. "Der Weg zur Einheit" zeigt sie.

 

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Donnerstag, 19. August 2010

 

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Do, 19.08.10, 22:45 Uhr, RBB

Titel: Diplomatie im Mauerschatten – Bonns Filiale in Ostberlin

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

"Botschaft" konnte und durfte man nicht sagen: Da war das Grundgesetz vor – mit seinem Wiedervereinigungsgebot. Aber mit dem Grundlagenvertrag von 1973 wollte Bonn das innerdeutsche Verhältnis regeln. Dafür brauchte man eine diplomatische Vertretung und taufte sie auf den bürokratischen, aber unanstößigen Begriff "Ständige Vertretung". Seit 1974 währte dieses Unikum – genau 5.997 Tage. Dann war Schluss: am 3. Oktober 1990, dem Tag der Deutschen Einheit.

 

In den 80er Jahren avancierte die Ständige Vertretung zur Fluchtburg für DDR-Bürger, die sich, oft unter dramatischen Umständen, Zugang verschafften, um von dort ihren ungeliebten Staat zu verlassen. Mehrfach musste die "StäV" wegen Überfüllung schließen. Eine bundesdeutsche Exklave auf DDR-Gebiet, die nebenbei auch zu einem inoffiziellen Kulturzentrum und einer Begegnungsstätte zwischen Ost und West wurde, für Literaten, Staatskünstler, Dissidenten und Funktionäre.

 

Der Film lässt in Äußerungen von Zeitzeugen aus Ost und West Alltag und Geschichte der "StäV" wieder lebendig werden.

 

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