"Feind ist, wer anders denkt"

Eine Ausstellung über die Stasi in der DDR

"Feind ist, wer anders denkt"

Foto: Christian Behrens

Wie arbeitete das Ministerium für Staatssicherheit, wie war es organisiert? Welche Auswirkungen hatten die Tätigkeiten der SED-Geheimpolizei auf die Betroffenen DDR-Bürger? Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes macht vom 12. August bis zum 1. September 2010 Halt in Hildesheim und wirft einen genauen Blick auf Arbeit und Methoden der Stasi.

Die Ausstellung ist in drei Hauptebenen gegliedert: Auf der MfS-Ebene, der so genannten "Täter-Ebene" wird die Geschichte des Ministerium für Staatssicherheit in insgesamt neun Themenkreisen veranschaulicht. In sechs Exkursen wird auf spezielle Einzelfragen zu dem Thema eingegangen.

 

Der Hauptteil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Betroffenen-Ebene, auf der an 13 Biographien die Auswirkungen der menschenrechtsverachtenden Tätigkeiten der SED-Geheimpolizei konkretisiert werden. Der dritte Teil besteht aus einer umfassenden Zeitleiste, mithilfe derer ausgewählte Daten deutsch-deutscher sowie internationaler Geschichte und Politik skizziert werden. 

 

Während der Ausstellungszeit stehen zwei fachkundige Mitarbeiter der Stasi-Unterlagen-Behörde den Besuchern für Informationen und Auskünfte zur Verfügung. Auf Wunsch werden Führungen durch die Ausstellung angeboten. Auch können interessierte Besucher Anträge auf Akteneinsicht in die Stasi-Unterlagen stellen. Führungen für Besuchergruppen können unter der Telefonnummer 05121-301 620 vereinbart. 

 

Die Ausstellung "Feind ist, wer anders denkt" wird vom 12. August bis zum 1. September im Rathaus Hildesheim, Markt 1, 31134 Hildesheim gezeigt. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

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Partner:
 

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Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte