TV-Vorschau vom 08. August bis zum 13. August 2010

Flüchtlinge, Sport und Rock'n'Roll

Fernseher

TV-Vorschau vom 8. bis zum 13. August 2010

Martin Sheen richtet über DDR-Flüchtige und der Rock'n'Roll kommt nach Deutschland. Ein Zweiteiler beleuchtet den Sport in der DDR. Der Stasi und der Spionage wird sich diese Woche gleich in drei Dokumentation gewidmet. Am Freitag sagt Phoenix in einer vierteiligen Reihe "Goodbye DDR".

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Sonntag 08. August 2010

 

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So, 08.08.10, 11:45 Uhr, sowie Mo, 09.08., 07:15, Phoenix

Titel: Meine Geschichte – Friedliche Revolution 1989

Form: Doku/Interview

Länge: 15 Minuten

 

Gast: Reinhard Günther

Vor 20 Jahren gingen die Menschen in der damaligen DDR auf die Straße, um für mehr Freiheit zu demonstrieren. Es gibt eine Fülle bislang unerzählter Geschichten aus den Städten und Dörfern jenseits von Leipzig oder Berlin. Es waren mutige Menschen, die in "Meine Geschichte" von ihren großen und kleinen Taten, ihren Hoffnungen und Ängsten während der friedlichen Revolution erzählen.

Moderation: Jürgen Engert

 

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So, 08.08.10, 01:00 Uhr,

Titel: Ein Richter für Berlin

Form: Spielfilm

Länge: 90 Minuten

 

USA 1988 Judgment in Berlin – Im Jahre 1978 entführt der DDR-Bürger Helmut Thiele ein polnisches Flugzeug, um sich in den Westen abzusetzen.

Regie: Leo Penn

 

Ostberlin 1978. Helmut Thiele (Heinz Hoenig) und Sigrid Radke wollen dem Staat der Arbeiter und Bauern den Rücken kehren. Helmut hat zwei Söhne auf der anderen Seite der Mauer; Sigrid ist mit Hans Schuster liiert, einem Westberliner, dem sein Job freien Zugang zum Osten gestattet. Hans ist es denn auch, der die Flucht organisiert. Er beschafft Pässe für die Erwachsenen und Sigrids Tochter Marina, wird aber im polnischen Gdansk, wo die Übergabe stattfinden sollte, verhaftet. Die DDR-Bürger besteigen ein polnisches Flugzeug, und Helmut trifft eine dramatische Entscheidung: Er zwingt die Maschine zur Landung in Berlin-Tempelhof, wo die Flüchtlinge von der amerikanischen Besatzungsbehörde in Empfang genommen werden. Die menschliche Komponente der Entführung interessiert die US-Administration weniger als die Frage nach der Luftsicherheit. Der Fall soll vor einem Besatzungsgericht verhandelt werden, und wegen der Brisanz der Angelegenheit wird eigens ein Richter aus den USA geholt – der 42-jährige Herbert J. Stern (Martin Sheen), dessen jüdische Familie dem Holocaust zum Opfer gefallen ist. Stern hat klare politische Direktiven, ist aber entschlossen, sich an die Verfassung zu halten. Während seine Frau Marsha aus ihrer Abneigung gegen die Deutschen keinen Hehl macht, beginnt Stern, sich in die Motive der Angeklagten einzufühlen. Der erste Teil des Prozesses läuft günstig für die Flüchtlinge: Der brillante Verteidiger Bernard Hellring erreicht einen Freispruch für Sigrid. Aber dann steht Helmuts komplizierterer Fall zur Verhandlung an. Sein Schicksal hängt von der Aussage eines jungen Mannes ab, der an Bord der entführten Maschine war und die Gelegenheit ergriffen hat, sich mit seiner Familie in den Westen abzusetzen.

 

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So, 08.08.10, 23:30 Uhr, Das Erste, sowie Di, 10.08.10, 00:30 Uhr, EinsExtra

Titel: Wo warst Du, als... der Rock'n'Roll nach Deutschland kam?

Form: Doku

Länge: 30 Minuten

 

Vor genau 50 Jahren, im August 1960, feierten sie ihren ersten Auftritt in Hamburg: Die Beatles. Der Rock'n'Roll war damit endgültig in Deutschland angekommen und sorgte für jede Menge Krach unter deutschen Dächern. Während Mutti und Vati damals Willi Hagara lauschten – "Ein Häuschen mit Garten, nur klein aber mein, was brauch ich denn mehr, um zufrieden zu sein ...", schwärmte der halbstarke Sohn eher für solche Zeilen: "Wob-bop-a-loo-lop a-lop-bam-bam. Tutti frutti, over rootie ...". Da fehlte den Eltern jedes Verständnis – wer will es ihnen verdenken.

Der Rock'n'Roll war eine Revolution. Die Texte waren dabei eher zweitrangig – es war die Musik, die in der Wirtschaftswunder-verwöhnten Gesellschaft unkontrollierbar für Bewegung und ein neues Lebensgefühl sorgte. Die Jugend entfernte sich von den elterlichen Idealen hin zu einer eigenen Kultur. Und wer damals jung war, erlebte die ersten Zuckungen des Rock'n'Roll wie eine Befreiung.

Was die Beatles für die Welt waren, waren die Butlers für Ost-Deutschland: ein Grund zur Hysterie. Hans-Dieter Schmidt ist Gründungsmitglied der Leipziger Beatkapelle, die Anfang der 1960er Jahre sehr viel erfolgreicher war, als es der Staatsmacht lieb sein konnte. Doch dieser Erfolg hatte seinen Preis: "Für uns war es eine Zeit voller Verbote und Schikanen." Der wilde Drang nach Freiheit und Revolte, der dem Rock'n'Roll zu eigen war, war für die Genossen in der DDR ein rotes Tuch. Die Butlers wurden verboten, die Fans der Butlers gingen auf die Barrikaden. Die legendäre Leipziger Beat-Demo endete als Straßenschlacht und ging in die Geschichte ein. Sie war damals die größte nicht genehmigte Demonstration seit dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Das Ende vom Lied: Die Butlers gibt es noch immer, die DDR hat längst ausgerockt.

Auch die "Beat-Club"-Moderatorin Uschi Nehrke, der ehemalige "Tagesschau"-Sprecher Jo Brauner und Wirtschaftsmanager Hans-Olaf Henkel haben ihrer Musik eine wilde Jugend zu verdanken und können erzählen, wie es war, als der Rock'n'Roll nach Deutschland kam.

 

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Dienstag, 10. August 2010

 

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Di, 10.08.10, 22:05 Uhr, sowie Mi, 11.08.10, 12:30 Uhr, MDR

Titel: Die Stasi-Zentrale

Form: Doku

Länge: 43 Minuten

 

Nichts war in der DDR so geheim wie die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg. Auf fast zwei Quadratkilometern residierte hier bis 1990 die gefürchtete Geheimpolizei der DDR, die Stasi. Knapp 10.000 MfS-Mitarbeiter hatten hier ihren Arbeitsplatz. Von hier aus schickten sie ihre "Kundschafter" ins "Operationsgebiet", von hier aus wurde das Netz Inoffizieller Mitarbeiter gesteuert, die Opposition überwacht, Verhaftungen angeordnet und "Sicherungseinsätze" durchgeführt. Für die meisten DDR-Bürger war das Gelände eine terra incognita, ein hermetisch abgeriegelter Teil ihrer Stadt, den sie nicht betreten konnten. Die Stasi-Zentrale zerschnitt ein historisch gewachsenes Wohngebiet und fraß sich immer tiefer in den Lichtenberger Kiez. Wohnhäuser mussten weichen, Gewerbebetriebe umziehen, ganze Straßenzüge verschwanden vom Berliner Stadtplan.

Die Reportage erzählt große und kleine Geschichten, die sich um den mächtigen MfS-Gebäudekomplex ranken. Sie erzählt aber auch, wie sich hinter den undurchdringlichen Mauern ein Geheimdienst immer weiter von der Wirklichkeit abschottete, jeder Zweifel am eigenen Tun erstickt wurde – bis zum 15. Januar 1990, als Demonstranten die Stasi-Zentrale in der Normannenstraße stürmten.

 

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Mittwoch, 11. August 2010

 

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Mi, 11.08.10, 22:15 Uhr, sowie Do, 12.08.10,18:30 Uhr, Phoenix

Titel: Die Goldmacher – Sport in der DDR, Teil 1

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

"Diplomaten im Trainingsanzug" nannte man sie, die Sportler der Deutschen Demokratischen Republik. Denn Sport hatte einen politischen Auftrag: Er sollte die internationale Anerkennung der DDR gerade in den Anfangsjahren vorantreiben. "The Miracle Machine" nannten ausländische Sportfunktionäre voller Ehrfurcht und Neid den DDR-Sport. Circa 4.000 Medaillen waren es am Ende bei Olympia, Europa- oder Weltmeisterschaften. Ziemlich viel für ein 17-Millionen-Volk.

 

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Mi, 11.08.10, 23:00 Uhr, sowie Do, 12.08.10, 19:15 Uhr, Phoenix

Titel: Die Goldmacher – Sport in der DDR, Teil 2

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

Der zweite Teil konzentriert sich auf die innere Entwicklung des DDR-Sports, analysiert das Fördersystem und widmet sich den Themen Stasi und Doping – bis hin zum Zusammenbruch der DDR 1989/90.

 

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Donnerstag, 12. August 2010

 

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Do, 12.08.10, 22:45 Uhr, RBB

Titel: Der Fall X – Wie die DDR Westberlin erobern wollte

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

Der Warschauer Pakt plante für den Fall einer kriegerischen Auseinandersetzung einen Blitzkrieg gegen Westeuropa, bei dem NVA und MfS in drei Tagen West-Berlin unter ihre Kontrolle bringen sollten.

Eine filmische Stadtrundfahrt durch West-Berlin Anfang der 80er Jahre: Lakonisch nennt ein Sprecher Straßennamen und Plätze. Nicht Sehenswürdigkeiten stehen im Vordergrund der Aufnahmen, sondern die strategischen Punkte der Stadt, die im Fall einer Besetzung einzunehmen wären. Auch 25 Jahre später kann sich kaum ein Zuschauer der Wirkung dieser Bilder entziehen – der Film war Teil der Vorbereitung der DDR- Aufklärung für den "Fall X", der militärischen Eroberung Westberlins.

Der Film von Hans Sparschuh und Rainer Burmeister erinnert mit neuen Dokumenten und bislang unbekanntem Filmmaterial an dieses skurrile Szenario des Kalten Krieges.

 

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Do, 12.08.10, 23:35 Uhr, MDR

Titel: Katrins Hütte

Form: Doku

Länge: 90 Minuten

 

Eine der Langzeit-Untersuchungen, für die der DDR-Dokumentarfilm berühmt war, ist "Katrins Hütte" von Joachim Tschirner, ein Film, der einen differenzierten Blick auf den Alltag in der DDR ermöglicht. Die Maxhütte Unterwellenborn war Katrins Hütte. Hier war sie Lehrling, dann Blockwalzerin und Schichtleiterin. Ihre fachlichen Qualitäten sind unumstritten.

Der Film verlässt sich in jeder Phase auf die starke Persönlichkeit dieser Frau, sie trägt den Film, zupackend, einfach, ungeheuer sensibel. Eine Frau, die etwas bewirken wollte in dem Staat, der Arbeiterinnen ihrer Art brauchte und zuweilen missbrauchte. Als Mitglied der Volkskammer glaubte sie zunächst, etwas verändern zu können. Doch bald sieht sie Fragwürdigkeiten und macht sie bereits vor '89 vor der Kamera öffentlich. Von ihrer Vergangenheit aber distanziert sie sich auch nach der Wende nicht. Im neuen Deutschland gelingt es ihr zwar, sich fachlich zu behaupten, für politisches Engagement aber findet sie keine Motivation mehr.

 

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Freitag, 13. August 2010

 

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Fr, 13.08.10, 02:45 Uhr, Phoenix

Titel: Das Spinnennetz – Stasi-Agenten im Westen

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

Seit Bestehen beider deutscher Staaten haben Spionageeinrichtungen der DDR systematisch versucht, die Bundesrepublik mit einem Agentennetz zu überziehen. Ihre Zahl wird auf etwa 6.000 geschätzt. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Lilli Pöttrich, die Jahre lang im Auswärtigen Amt für die DDR spionierte.

 

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Fr, 13.08.10, 06:45 Uhr, Phoenix 

Titel: Krieg in den Wolken – Luftspionage über der DDR

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

Luftspionage ist in den 50er Jahren das wichtigste Mittel, so viel wie möglich über den technischen Stand des Gegners zu erfahren. Die Großmächte rüsten auf, ideologisch und militärisch. Der Himmel über der DDR ist im Kalten Krieg heiß umkämpft, erst Mitte der 60er Jahre gehen mit fortschreitender Satellitentechnik die Luftraumverletzungen zurück.

 

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Fr, 13.08.10, 07:00 Uhr, 3SAT

Titel: Willis VIPs – Wer war schlauer als die Mauerbauer?

Form: Reportage

Länge: 30 Minuten

 

In dieser Sendung geht es um Menschen, die den Machthabern der DDR eins ausgewischt haben. Ihnen gelang die Flucht in den Westen – und das oft auf spektakuläre Art und Weise: Sie buddelten beispielsweise heimlich Tunnel, versteckten sich hinter Geheimklappen in Autos oder bastelten Heißluftballons. Einer von ihnen war der Fußballtrainer Jörg Berger, der in Leipzig aufwuchs. Mit einem gefälschten Pass gelang ihm 1979 die Flucht in den Westen. Willi trifft Jörg Berger in Berlin, wo bis 1989 die Mauer mitten durch die Stadt verlief. An den Resten dieser Mauer erzählt Jörg Berger von der DDR und der Stasi, von abgehörten Telefongesprächen und geheimen Berichten. Vor dieser ständigen Kontrolle ist Jörg Berger geflohen. Im Westen wurde er ein erfolgreicher Bundesliga-Trainer. Mit Peter Strelczyk geht Willi in die Luft – mit einem Heißluftballon. Hoch über dem Erdboden erfährt Willi, wie die Strelcyzks monatelang kleine Stoffstücke in der ganzen DDR kauften, um daraus den Ballon zu nähen, mit dem sie 1979 über die Grenze in den Westen flohen.

 

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Fr, 13.08.10, 09:00 Uhr, sowie Sa, 14.08.10, 00:45 Uhr, Phoenix

Titel: Goodbye DDR – Ulbricht und der Anfang

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

"Goodbye DDR" schildert in vier Folgen DDR-Geschichte von der Staatsgründung 1949 bis zum Mauerfall 1989: die ausgeprägte Solidarität des Volkes ebenso wie die Terrorpraktiken der Stasi; den Stolz auf sportliche Glanzleistungen neben dem Frust über die katastrophale Wirtschaftslage; den anpassungsfähigen Pragmatismus ebenso wie den bitter enttäuschten Idealismus. Anhand der Biografien von Walter Ulbricht, Erich Mielke, Katarina Witt und Erich Honecker liefert die Dokumentarreihe ein differenziertes Bild der Lebenswirklichkeit im "anderen Deutschland".

 

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Fr, 13.08.10, 09:45 Uhr, sowie Sa, 14.08.10, 01:30 Uhr, Phoenix

Titel: Goodbye DDR – Mielke und die Freiheit

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

Erich Mielke prägte 32 Jahre lang als Minister für Staatssicherheit die Geschicke der DDR. Ein deutscher Biedermann und kalter Technokrat, ein Stalinist, der Schicksal spielte und dessen größter Feind die Freiheit war. Der zweite Teil der Reihe erzählt die dramatischen Geschichten von DDR-Bürgern, die ihren Weg in die Freiheit suchten. Die, die dabei gefasst wurden, erwartete Mielkes Rache.

 

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Fr, 13.08.10, 10:30 Uhr, sowie Sa, 14.08.10, 02:15 Uhr, Phoenix

Titel: Goodbye DDR – Kati und der schöne Schein

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

Nicht nur im Sport trog der schöne Schein, sondern überall dort, wo es um Kunst, Kultur und Musik ging. Während die "Puhdys" im Westen auftreten durften, wurde die bei vielen DDR-Jugendlichen beliebte Rockgruppe "Renft" verboten, weil manche Songs von "Republikflucht" handelten. Das schönste "Aushängeschild" der DDR, Katarina Witt, erzählt, was es bedeutete, ein Leben zwischen Karl-Marx-Stadt und "Holiday on Ice" zu führen.

 

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Fr, 13.08.10, 11:15 Uhr, sowie Sa, 14.08.10, 03:00 Uhr, Phoenix

Titel: Goodbye DDR – Erich und die Mauer

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

"Das Volk steht hinter der Partei", konstatierte Erich Honecker zufrieden, als er im Oktober 1989 die Parade der "Freien Deutschen Jugend" zum 40. Geburtstag der DDR abnahm. Wenige Tage später war er gestürzt, davon gejagt von dem Volk, das er "eingemauert" und über Jahrzehnte das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen hatte. Die Dokumentation verknüpft das Psychogramm des Staats- und Parteichefs mit Lebensgeschichten von Bürgern aus dem Mauerstaat.

 

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Fr, 13.08.10, 14:30 Uhr, MDR 

Titel: LexiTV – Wissen für alle – Mauerbau – das geteilte Land

Form: Reportage

Länge: 58 Minuten

 

Sie war ein Staatsgeheimnis der SED-Regierung. Bis zum 13. August 1961. In der Nacht hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen. Als die Menschen am Morgen erwachten, waren sie getrennt: von ihren Angehörigen, von ihren Arbeitsplätzen in West-Berlin, von ihrer Reisefreiheit. Ein gemeinsames Deutschland gab es nicht mehr, eine Mauer spaltete es in Ost und West. Welche Schicksale spielten sich damals ab? Warum wurde die Mauer überhaupt gebaut? Und welche Opfer forderte dieses Symbol des Kalten Krieges bis heute? Augenzeugen erzählen ihre Geschichten und machen die historischen Ereignisse um die schicksalhafte Nacht des Mauerbaus lebendig.

 

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Fr, 13.08.10, 17:30 Uhr, DW-TV

Titel: So war der wilde Osten – Das Geschäft mit der Ostalgie

Form: Reportage

Länge: 30 Minuten

 

Laut aktueller Umfrage hatte die DDR für mehr als die Hälfte der Ostdeutschen mehr gute als schlechte Seiten. Häufig genannt werden sichere Arbeitsplätze, gute Kinderbetreuung, Gleichberechtigung und ein intensiveres "Wir"-Gefühl. Vergessen scheinen Schießbefehl und Stasi-Terror, Reisebeschränkungen und Mauer. Bei soviel "Ostalgie" ist es nicht erstaunlich, dass Produkte aus dieser "guten, alten Zeit" hoch im Kurs stehen und damit reichlich Kasse gemacht werden kann. Von der Trabi-Safari bis zum Ampelmännchen oder Mauerstein kann alles an den Käufer gebracht werden, was gestern noch verpönt war.

 

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Fr, 13.08.10, 21:02 Uhr, EinsExtra

Titel: Die Stasi in West-Berlin

Form: Doku

Länge: 43 Minuten

 

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Fr, 13.08.10, 02:00 Uhr, Phoenix

Titel: Top Secret – Die globale Herausforderung

Form: Doku

Länge: 45 Minuten

 

Am 25. Dezember 1991 ist der Kalte Krieg zu Ende – den Feind gibt es nicht mehr. Michail Gorbatschow erklärt seinen Rücktritt als Präsident der Sowjetunion; damit hat sich der kommunistische Ostblock endgültig aufgelöst. Die USA sind die einzig verbleibende Supermacht. Werden die Geheimdienste überhaupt noch gebraucht?

 

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