Fernsehvorschau vom 19. bis 26. Juni 2010

Meine DDR

Fernsehvorschau vom 19. bis zum 26.Juni 2010

Fernsehvorschau vom 19. bis 26.Juni 2010

In der 37°-Reportage geht es am Sonntag um Zwangsadoptionen in der DDR. Von dieser staatlichen Willkür waren politisch Missliebige, aber auch angepasste DDR-Bürger betroffen. Die Dokumentation "Der Beitritt" beschäftigt sich mit den wichtigsten Entscheidungen und Ereignissen in den letzten sechs Monaten der DDR, in denen der Grundstein für die Einheit Deutschlands gelegt wurde.

20.06.2010, 19.45 Uhr, ZDFneo

Titel: 37º Wo bist du mein Kind, Zwangsadoptionen in der DDR

Form: Dokumentation

 

Ideologisch motivierte Zwangsadoptionen gehören zu den dunkelsten Kapiteln des SED-Regimes. Noch immer sind viele Betroffene im Unklaren über ihr Schicksal, die komplexen Zusammenhänge sind bis heute vielfach noch nicht aufgeklärt.

Die staatliche Willkür traf aber nicht nur politisch Missliebige. Auch die, die sich dem System angepasst haben, waren unter den Opfern. So wie Erika T. Als im Januar 1985 der Arzt bei Erika die Schwangerschaft feststellte, fragte er sie gleich, ob sie das Kind zur Adoption frei geben möchte. Für die junge allein erziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes kam eine Freigabe zur Adoption nicht in Frage. Der Arzt akzeptierte zunächst ihre Antwort, aber gegen Ende der Schwangerschaft erhöhte er den Druck auf die werdende Mutter und drohte ihr, dass man ihr den älteren Sohn wegnähme, wenn sie nicht zustimme. Sie hält dem Druck nicht stand und gibt eine Woche vor der Entbindung ihre Einwilligung für die Adoption. Eine Entscheidung, die sie bis heute bereut.

Auch Andreas L. durfte seinen Sohn nicht großziehen. Als er nach einer vereitelten Republikflucht verhaftet wird, werden er und seine Frau unter Druck gesetzt, das Baby zur Adoption freizugeben. Die Frau gibt unter Druck nach, Andreas wehrt sich. Doch als Häftling hat er keine Rechte. In einem kurzen Prozess wird ihm die Vaterschaft aberkannt und sein Sohn zur Adoption freigegeben. Das war vor 24 Jahren. Seitdem weiß Andreas nichts über seinen Sohn. Seit der Wende versucht er ihn zu finden. Obwohl Opfer des DDR-Regimes, dem das Kind zu Unrecht weggenommen wurde, Andreas kein Recht, Kontakt zu seinem Sohn hat vermittelt zu bekommen. Er gibt nicht auf und stellt beim Jugendamt immer wieder Anträge auf Kontaktvermittlung. Endlich scheint es, dass sein größter Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Sein Sohn hat seinen Brief erhalten und will sich mit ihm treffen. 37Grad begleitet Eltern und Kinder, die im Namen des Staates voneinander getrennt wurden, auf ihrer Suche nach einander und nach der Wahrheit.

 

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Montag, 21. Juni 2010

 

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Mo, 21.06.10, 23.15 Uhr, NDR

Titel: Meine DDR

From: Dokumentation

Stereo

Im Schatten der Mauer

An ihre Erlebnisse in der DDR erinnern sich:
* Edgar Most, Bankdirektor
* Rolf Henrich, 1968 Jurastudent
* Harri Czepuck, Korrespondet in Bonn
* Pastor Uwe Holmer
* Uschi Geschwandtner, alleinerziehende Mutter

Die Protagonisten im Teil "Im Schatten der Mauer" aus der Reihe "Meine DDR":
Edgar Most: Der jüngste Bankdirektor der DDR baut mit am Industrieprojekt Schwedt.
Rolf Henrich: Der Jurastudent wird im Herbst 1968 zum Klassenfeind erklärt.
Harri Czepuck: Der Bonner Korrespondent der Ostberliner Tageszeitung "Neues Deutschland" gilt als enger Vertrauter Ulbrichts.
Pastor Uwe Holmer: Nach der Wende bietet er den Honeckers Asyl. In Mecklenburg erlebt der Theologe die zwiespältige Politik der SED gegenüber der Kirche.
Uschi Geschwandtner: Die alleinerziehende Mutter von drei Kindern arbeitet im Fischfangkombinat Sassnitz und steht für den DDR-Alltag in den 1960er-Jahren.

Hintergrundinformationen:
Nachdem am 13. August 1961 Ostberlin abgeriegelt und die Mauer gebaut wird, haben viele DDR-Bürger die Hoffnung, dass es nun mit dem Aufbau in ihrem Land vorangeht. Die 1960er-Jahre in der DDR gelten als Jahrzehnt der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsolidierung. Die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft wird abgeschlossen, Industriekombinate entstehen, die Jugendweihe verdrängt die Konfirmation. Auch international gewinnt die DDR an Prestige. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio erringen DDR-Sportler 23 Medaillen. Mit der Stimmung "Es geht voran" wächst auch die Hoffnung auf Reformen. Sie stirbt jäh, als sich Truppen der NVA an der Niederschlagung des Prager Frühlings beteiligen und in der DDR Repression und willkürliche Staatsgewalt zunehmen.

 

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Mo, 21.06.10, 22:55 Uhr ZDF Theaterkanal

Titel: Absent Present

Form: Dokumentation

 

Benji, ein Freund der Filmemacherin Angelika Levi, ist verschwunden. Er wurde 1979 als kleines Kind aus Namibia in die DDR gebracht und 1990 nach der Wiedervereinigung dorthin zurückgeschickt. Angelika Levi lernte ihn 1991 bei Dreharbeiten in Namibia kennen. Zwei Jahre später reiste Benji per Anhalter, als Tourist verkleidet, nach Europa zurück.

"Absent Present" skizziert Stationen von Benjis Leben und sucht nach Hintergründen und Ursachen für sein Verschwinden. Eine Suche, die zum Ausgangspunkt für eine Reise wird, die von Deutschland nach Namibia, aufs spanische Festland und die Kanarischen Inseln bis in den Senegal führt.

Eine Reise an Durchgangsorte, die vom kontinuierlichen Weggehen und Ankommen geprägt sind: Meer, Strände, Grenzen, Wälder, Flughäfen. Überall treffen dort sehr unterschiedliche Reisemotive aufeinander, Menschen halten sich auf und werden aufgehalten. Angelika Levi lernt diese Reisenden kennen, reflektiert assoziativ über postkoloniale, ökonomische und biopolitische Strategien und sucht dabei nach einer Sprache, die nicht eingrenzt, beurteilt oder bewertet.

 

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Mo, 21.06.10, 02.20 Uhr, ZDF

Titel: Vor 30 Jahren - Mein Leipzig - lob ich's mir?

Form: Dokumentation

 

"Mein Leipzig lob ich mir", hat Goethe im "Faust" gedichtet, "es ist ein Klein-Paris und bildet seine Leute." Fast jeder Leipziger kann das zitieren, aber ob er zustimmen würde, ist eine andere Frage. Solche Fragen durften den Leipzigern in diesem Film nicht gestellt werden, da hat die DDR so ihre Befürchtungen und ihre Bestimmungen. Auch sonst durfte manches nicht gefilmt werden und überhaupt war das ganze Projekt zwischendurch auch einmal infrage gestellt, ehe es dann doch genehmigt wurde.

"Ein etwas mühseliges Geschäft, diese Arbeit in der DDR", findet Dieter Zimmer, der Autor des Films, "aber eine wichtige Aufgabe, denn wer bei uns weiß denn noch, wie es in Leipzig oder sonstwo in der DDR aussieht?" Er selbst weiß es besser als die meisten hier im Westen. Er ist in Leipzig aufgewachsen und hat so eine Nachkriegskindheit in einem Buch unter dem Titel "Für'n Groschen Brause" beschrieben. Was seit damals anders geworden oder gleich geblieben ist - davon erzählt der Film.

Der Autor maßt sich nicht an, in einer Dreiviertelstunde die DDR zu analysieren, sondern will einiges beschreiben, was ihm an seiner Heimatstadt beschreibenswert scheint. Das sind verfallene Häuser in "seiner" Straße ebenso wie der aufwändige Neubau für das Gewandhausorchester, der weltberühmte Thomanerchor wie der Schmutz der Braunkohlegruben ringsumher, seine alte Kirchengemeinde wie seine alte Schule, die seit neuem nach Walter Ulbricht heißt.

Leipzig im "Westfernsehen" - das bedeutet meistens Messe oder Musik. Beides kommt auch diesmal vor, aber dazu einiges mehr, das noch nicht gezeigt wurde. Bilder aus einer deutschen Stadt, die kaum einer mehr richtig kennt.

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Dienstag, 22. Juni 2010

 

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Di, 22.06.10 10.35 Uhr, arte

Ttiel:Spurlos verschwunden, Die vergessene Odyssee der Verschleppten

Form: Dokumentation

Als offiziell schon Frieden herrschte, wurden Hunderttausende aus Deutschland in Stalins Sowjetunion verschleppt, sei es, weil die Willkür seiner Justiz es so wollte, sei es, weil sie als Arbeitssklaven für die enormen Kriegsschäden büßen sollten oder weil sie als deutsche Waisenkinder in sowjetische Obhut geraten waren. Doch über diesem massenhaften Abtransport Richtung Osten liegt bis heute ein seltsames Schweigen. In der DDR unterlag er einem Tabu und im Westen erschien er politisch nicht opportun.

Mithilfe neu erschlossenen Archivmaterials, Film- und Fotoaufnahmen sowie persönlicher Schilderungen erzählt die Dokumentation das Schicksal von Menschen, die in jungen Jahren aus ihrem gewohnten Dasein gerissen wurden und mit ihren erschütternden Erfahrungen jahrzehntelang kaum Beachtung fanden.

Bezeichnend ist die Geschichte von Siegfried Jenkner. Nicht einmal seine Eltern erhielten einen Hinweis, als der 20-jährige Leipziger Student 1951 von einem sowjetischen Militärtribunal in einem Geheimprozess zu langjähriger Lagerhaft verurteilt wurde. Er hatte zusammen mit Gleichgesinnten Kritik an den gesteuerten Einheitswahlen in der DDR geübt. Nach monatelanger Haft wurden die Gefangenen in einem als Postzug getarnten Waggon nach Moskau, von dort meist weiter in sibirische Straflager deportiert.

Schätzungsweise wurden an die 300.000 Menschen im gesamten sowjetischen Besatzungsgebiet, als eine Art menschliche Reparationsleistung, in die Sowjetunion verschleppt. So geriet schon kurz nach dem Einmarsch der Roten Armee 1945 die 20-jährige Regina Hahn im oberschlesischen Beuthen zusammen mit über 2.000 deutschen und polnischen Landsleuten in einen Transport, der nach zweiwöchiger Odyssee in der russischen Hafenstadt Kandalakscha am Polarkreis endete. Dort sollten sie den unterirdischen Kanal eines Wasserkraftwerks in den Granit treiben. Mehr als die Hälfte der Deportierten fand dabei den Tod - unter ihnen auch Reginas Zwillingsschwester Resi.

Der Raub von Arbeitssklaven war allerdings keine sowjetische Erfindung. Drei Millionen Sowjetbürger waren während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppt worden. Diese Erkenntnis ordnet das Geschehen historisch ein, das Leid der Betroffenen vermag sie jedoch nicht zu relativieren. Auch nicht das Schicksal von Kafina Sinskamp, die heute noch bei Kaliningrad lebt. Erst als Jugendliche wurde ihr bewusst, dass sie als deutsches Waisenkind in die Sowjetunion entführt und dort "sowjetisiert" worden war. Im Bann der stalinistischen Glaubenslehre wies sie eine Suchanfrage ihrer deutschen Eltern brüsk zurück. Heute bereut sie, dass sie ihre Herkunft einst verleugnet hat. Bis in ihren Lebensabend hat sie sich die Sehnsucht bewahrt, wenigstens eine Ahnung von ihren Wurzeln und ihren leiblichen Eltern zu bekommen.

 

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Di, 22.06.10, 20.15 Uhr, RBB

Titel: Der Beitritt

Form: Dokumentation

 

Die letzte Regierung der DDR - Dokumentation von Hans Sparsc

huh, Rainer Burmeister

Knapp 200 Tage regiert das einzige demokratisch legitimierte Kabinett der DDR unter Lothar de Maizière - bis zum 2. Oktober 1990. Mit dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland einen Tag später hat der Staat DDR aufgehört zu existieren.

Es ist eine Zeit ungeheurer Dynamik, die eine Arbeit unter stetigem Zeitdruck und sich ständig verändernden Bedingungen erfordert.
Die von Rainer Burmeister und Hans Sparschuh produzierte Dokumentation schildert diesen Abschnitt der jüngeren deutschen Zeitgeschichte erstmals aus der Sicht der damals politisch Verantwortlichen. Erzählt wird aus der individuellen Sicht der Minister, der Staatssekretäre, der Oppositionsführer und ihrer Sprecher. Im Fokus stehen die damaligen Motivationen und die persönliche Situation der Regierungsmitglieder in den Monaten des Umbruchs. Ausgangspunkt ist der 18. März 1990, an dem die erste und einzige freie Wahl zur DDR-Volkskammer stattfand. Die Dokumentation orientiert sich an den wichtigsten Entscheidungen und Ereignissen in diesen sechs Monaten, in denen der Grundstein für die Einheit Deutschlands gelegt wurde: 759 Kabinettsvorlagen wurden debattiert, 143 Verordnungen von de Maizière unterschrieben und 96 Gesetze in der Volkskammer beschlossen - in knapp 200 Tagen. Am 2. Oktober 1990 hat das Kabinett sein Regierungsziel erreicht: Es hat sich überflüssig gemacht.

 

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Mittwoch,23. Juni 2010

 

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Mi, 23.06.10,  21.15 Uhr, MDR

Titel: Sachsen-Anhalt spezial - Die Reportage

Form: Dokumentation

 

Jagd mit der Kamera - Tierfilmer in der DDR

Sie gehörten zu den großen Klassikern des DDR-Fernsehens: die Tierfilme von Heinz Meynhardt, Klaus-Jürgen Hofer oder Wolfram Taubert. Und sie fanden schnell ein großes Publikum, nicht nur im In-, sondern auch im Ausland.

Zu den bekanntesten gehört Heinz Meynhardt, der Elektromeister und Amateurfilmer aus Burg bei Magdeburg. Er wird zu einer der Schlüsselfiguren bei der Etablierung des Tierfilms in der DDR. Fast über Nacht entwickelt sich seine "Schweinegeschichte" zu einem der Zuschauermagneten des DDR-Fernsehens. Und nicht nur das: "Schweine-Meynhardt", wie ihn seine Fans bald liebevoll nennen, wird für die DDR-Regierung bald zu einer lukrativen Devisenquelle und Meynhardt zu einem international gefragten Tierfilmer. Es ist eine der größten Erfolgsgeschichten im Tierfilm des 20. Jahrhunderts. Neben seinen Filmen erhöhen vor allem wissenschaftliche Vorträge im westlichen Ausland seinen östlichen Marktwert. Meynhardt pendelt förmlich zwischen Ost und West und braucht schon bald bei den DDR-Grenzposten seine Reisepapiere nicht mehr vorzeigen. Sein roter Lada, eine Art Markenzeichen in seinen Filmen, ist den Grenzposten aus dem Fernsehen bekannt, und so wird der Tierfilmstar einfach durchgewunken.
Die Reportage geht auf Spurensuche zu den Anfängen und Höhepunkten des DDR-Tierfilmes und bleibt an wichtigen Meilensteinen stehen, um die stillen Stars zu beleuchten. In einer Zeitreise von 1949 bis 1989 wird an vier Tierfilmer - Klaus-Jürgen Hofer, Heinz Meynhardt, Wolfram Taubert und Helmut Drechsler - erinnert. In einem kurzen Streiflicht geht die Reportage dabei auch auf die Anfänge des Tierfilms in den 20er-Jahren ein. Der aus Naumburg stammende und später in Weimar arbeitende Professor Walter Hege ist einer der Tierfilm-Pioniere in Deutschland. Seine Tochter Ursula erinnert sich noch heute an die Zeit mit ihrem Vater vor über 80 Jahren. Im Wechselschnitt zwischen historischem Filmmaterial und Zeitzeugen-Interviews gibt der Film einen spannenden Einblick in 40 Jahre Tierfilm in der DDR.

 

Wiederholung: Do, 24.06.10, 01.50 Uhr, MDR

 

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Freitag, 25.Juni 2010

 

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Fr, 25.06.10, 22.15Uhr, ZDF Infokanal

Titel: blickpunkt - Die Reportage, Als die D-Mark kam, 20 Jahre nach der deutsch-deutschen Währungsunion

Form: Dokumentaiton

 

1. Juli 1990 - der Tag der Währungsunion. Für viele ehemalige DDR-Bürger ein ganz besonderer Moment ihres Lebens. Denn die DM war das Symbol für Wirtschaftswunder und Wohlstand.
Die Geschichte dieser Währungsunion ist auch die Geschichte von dem, was Menschen bewegen können. Denn durch den scheinbar nicht enden wollenden Strom von Übersiedlern und die heftigen Demonstrationen in der untergehenden DDR, sah sich die Politik zum schnellen Handeln gezwungen. "Wir hatten politisch keine andere Wahl - uns liefen die Menschen weg. Die Freiheit allein genügte nicht, die Menschen brauchten das Geld, um ihr Leben zu verändern", erinnert sich der letzte frei gewählte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière. Die Botschaft der Demonstranten war unmissverständlich. "Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, gehen wir zu ihr."
Gegen den Rat von Experten wurde entschieden, die Währungsunion sofort zu schaffen und die Währungsumstellung größtenteils im Verhältnis eins zu eins vorzunehmen. Der Film zeigt, was dies letztlich für Auswirkungen hatte. Eine Folge dieser Entscheidung: Die marode DDR-Wirtschaft wurde über Nacht der westdeutschen und internationalen Konkurrenz ausgesetzt. "Wider besseres Wissen haben die Politiker den Kurs durchgezogen. Die Folgen für die DDR-Wirtschaft hätte man absehen müssen", sagt Edgar Most, damals Vizepräsident der Staatsbank der DDR.

20 Jahre danach zeigen Henriette de Maizière und Marcus Niehaves die großen Momente der historischen Zäsur. Sie sprechen mit Menschen, die damals eng an den Entscheidungen beteiligt waren - wie Theo Waigel, damals Finanzminister und Karl-Otto Pöhl, damals Chef der Bundesbank. Die Autoren rekonstruieren, was diese Entscheidung bewirkte. Und reden mit den Bürgern, die damals der DM entgegenfieberten, die sie als erstes in den Händen hielten, mit Verlierern und Gewinnern dieser Entscheidung. Ein Film nah dran an den Menschen und Geschichten der D-Mark .

 

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