Von Zwängen und Spielräumen in der SED-Diktatur

Podiumsdiskussion über die (Un)freiheit von DDR-Wissenschaftlern

Humboldt-Universität, Berlin

Humboldt-Universität, Berlin © BArch Bild 183-1985-1017-020

Anlässlich der aktuellen Debatte um die wissenschaftlichen Qualifikationsschriften des desiginierten Präsidenten der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am morgigen Donnerstag, 10. Juni 2010, 19 Uhr, zu einer Podiumsdiskussion über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ein.

Die Tagung "Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR" der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Es diskutieren der Journalist der FAZ, Jürgen Kaube, Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (BStU),  Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz (künftiger Präsident der HU Berlin) und Vertreter der Humbold-Universität zu Berlin Prof. Werner Röcke (Konzilsvorsitzender der HU Berlin) und Prof. Richard Schröder (bis 2009 Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin). Dr. Jens Hüttmann (BStA) moderiert das Gespräch. Auf der Internetseite der Robert-Havemann-Gesellschaft (www.havemann-gesellschaft.de) findet sich eine Dokumentation der bisherigen Diskussion.

WANN: 10. Juni 2010, 19 Uhr

WO: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstr. 5, 10117 Berlin 

 

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