"Die Wiederauferstehung der Berliner Mauer als ein Ort des Erinnerns"

Veranstaltung in der Gedenkstätte Berliner Mauer

Noch sichtbar: East-Side-Gallery

Noch sichtbar: East-Side-Gallery © BArch B 145 Bild-F088804-0016, Thurn

Am Donnerstag, den 22. April 2010 um 19.30 Uhr, laden die Stiftung Berliner Mauer und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Berliner Mauer" ein. Zusammen mit der amerikanischen Historikerin Prof. Dr. Hope Harrison wird diskutiert, ob und in welcher Weise an die Berliner Mauer erinnert werden kann und soll.

1989-1990 lautete der einhellige Ruf "Die Mauer muss weg". In den letzten Jahren hat sich das geändert. Inzwischen wird immer häufiger die Forderung laut, Reste der Mauer in der Stadt sichtbar zu machen. Die Mauer, mit ihrer Geschichte und ihren Opfern, soll in Berlin nicht in Vergessenheit geraten. Warum hat sich die Sicht zum Thema Mauer so verändert? Welches Bild von der Mauer existiert heute in Berlin? Sind die wenigen noch vorhandenen Mauerreste, Erinnerungstafeln und die Informationen in Gedenkstätten ausreichend?

Der Vortrag beschäftigt sich mit diesen Fragen aus der Sicht einer amerikanischen Historikerin, die sich seit über 20 Jahren mit der deutsch-deutschen Geschichte und der Mauer befasst. In ihrem ersten Buch hat Hope Harrison die politischen Entscheidungen von Walter Ulbricht und Nikita Chruschtschow, die zum Bau der Mauer führten, umfassend analysiert. Aus der immensen Fülle von Akten in Moskau und Berlin geht hervor, dass Ulbricht die treibende Kraft beim Mauerbau war. (Driving the Soviets Up the Wall: Soviet- East German Relations, 1953-1961, Princeton, 2003; Das Buch wird 2011 bei Propylaen/Ullstein auf deutsch unter dem Titel, "Ulbrichts Mauer", erscheinen.) Derzeit schreibt Hope Harrison an einem neuen Buch über die deutschen Debatten der letzten 20 Jahre, ob und in welcher Weise an die Mauer erinnert werden soll.

Frau Dr. Prof. Hope M. Harrison unterrichtet Geschichte und Internationale Beziehungen an der George Washington Universität in Washington, D.C. und ist zur Zeit eine Fulbright Gastforscherin bei der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

www.berliner-mauer-gedenkstaette.de
presse(at)berliner-mauer-gedenkstaette.de
Tel.: 030-467 98 66 61

 

ZEIT: 22. April 2010, 19.30 Uhr

Ort: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

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