TV-Vorschau: 23.03.-29.03.2009

Spielfilme, Dokumentationen und Portraits zur deutsch-deutschen Geschichte

TV-Vorschau: 23.03.-29.03.2009

Auch das Fernsehen nimmt sich im Jahr 2009 der Themen DDR-Geschichte, Mauerfall und Friedliche Revolution an. Spielfilme, Dokumentationen und Portraits sind Teil des Jubiläumsjahres und finden verschiedenen Zugänge zu dem Thema. Die Redaktion von FriedlicheRevolution.de stellt regelmäßig eine Auswahl an TV-Sendungen zusammen und bietet Ihnen damit einen Überblick über die Vielzahl der Angebote.

24.03.2009, 22.05 Uhr, MDR

Titel: 1989 – Aufbruch ins Ungewisse: Oktober 1989 (2/4)

Form: Vierteiler

Länge: 43 Minuten

Der zweite Teil des Vierteilers wirft Schlaglichter auf verschiedene Orte und Ereignisse in der DDR im Oktober 1989. Verdeutlicht wird die damalige Stimmung aus verschiedenen Perspektiven: ein Major der Volkspolizei in Werdau, eine Bäckerin in Arnstadt und ein Lehrer in Plauen kommen zu Wort.

Zur Reihe: Der dritte Teil wird am 31.03.2009 um 22.05 Uhr im MDR gesendet.

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25.03.2009, 13.45 Uhr, WDR

Titel: 60 x Deutschland – Die Jahresschau. Das Jahr 1961 (13)

Form: Kurz-Doku

Länge: 15 Minuten

1961: Juri Gagarin fliegt ins All, Adolf Eichmann wird in Jerusalem vor Gericht gestellt, in Berlin wird die Mauer gebaut. Zwei Frauen erinnern sich an ihre persönliche Geschichte im Jahr 1961: Elke Rosin flieht zusammen mit ihrer Familie in den Westen. Karin Berg aus Baden-Württemberg bringt ihr Kind zur Welt – es ist "Contergan"-geschädigt.

Zur Reihe: In der Form filmischer Kalenderblätter blickt die Reihe zurück auf die letzten 60 Jahre in Ost- und West-Deutschland.

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 25.03.2009, 23.30 Uhr, Das Erste / 09.04.2009, 22.15 Uhr, MDR

Titel: Mutig gegen Marx und Mielke

Form: Doku-Film

Länge: 45 Minuten

Der Dokumentarfilm "Mutig gegen Marx und Mielke" erzählt in vier Lebensgeschichten den Konflikt, dem gläubige Menschen im SED-Staat ausgesetzt waren und wie sie in der DDR-Opposition aktiv wurden: Ruth Misselwitz ist Pfarrerstochter und wird später selbst Pastorin. Martin und Antje Böttger, beide evangelisch erzogen, werden in der Menschenrechtsbewegung der DDR aktiv. Die Katholiken Christian und Erna Grade stehen im Konflikt zwischen Politik und Praktizieren des eigenen Glaubens. Heino Falcke, Propst in Erfurt, wird als Vordenker der Friedlichen Revolution bezeichnet. Er entwickelt für seine Kirche das theologische Fundament für ihr gesellschaftspolitisches Engagement.

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26.03.2009, 14.35 Uhr, 3SAT (ZDF-History)

Titel: Die DDR – Der große Test

Form: Wissens-Sendung

Länge: 25 Minuten

Was wissen die Deutschen über die DDR? Eine Untersuchung der Freien Universität Berlin hat große Wissenslücken zur DDR-Geschichte bei Jugendlichen festgestellt.
"Die DDR – Der große Test" mit Guido Knopp fragt nach und vergleicht das DDR-Wissen der Jugendlichen auf Grundlage einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe "Wahlen" mit dem der älteren Generation.

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26.03.2009, 00.00 Uhr, EinsExtra / 08.04.2009, 06.15 Uhr, EinsExtra

Titel: Verschwörung unterm Kirchendach

Form: Doku

Länge: 30 Minuten

Plauen, Weimar, Wolfen: Die Dokumentation zeigt die Situation an verschiedenen Orten in der DDR im Oktober 1989. So demonstrieren am 7. Oktober in Plauen tausende Menschen und sehen sich der Brutalität der Staatsgewalt ausgeliefert. Doch setzen sich die Demonstranten, wie zwei Tage später auch in Leipzig, gegen die Obrigkeit durch. Thomas Küttel, Superintendent der evangelischen Kirche, spielt dabei eine wichtige Rolle.
Auch in Wolfen und der Region Bitterfeld ist die Situation angespannt, der Protest der Menschen nimmt zu. Und auch hier spielt die Kirche eine wichtige Rolle für die Opposition. So unterstützt der ortsansässige Pfarrer, Axel Noack, die Aktivisten und ruft später den "Runden Tisch" für die Region ins Leben.

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27.03.2009, 11.15 Uhr, EinsFestival

Titel: Damals in der DDR: Aufbruch in Trümmern (1/10)

Form: Doku-Reihe

Länge: 45 Minuten

Der erste Teil der Reihe umfasst den Zeitraum von 1945 bis 1949, vom Kriegsende bis zur Gründung der DDR. Am Beispiel der damals 16-jährigen Emilie Hoffmann und ihrer Familie aus Brehme schildert der Film das Leben in der Sowjetischen Besatzungszone, in Trümmern und Not, aber auch den Umgang mit den sowjetischen Besatzern, der sich am Weihnachtsabend 1945 sehr menschlich ausnimmt.
Anhand des Zeitzeugen Gerhard Fischer erzählt die Dokumentation das Vorgehen des sowjetischen Geheimdienstes, die Angst der Besatzungsmacht vor Terroristen und die Verschleppung in sowjetische Speziallager.


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27.03.2009, 16.45 Uhr, EinsFestival / 03.04.2009, 11.15, EinsFestival

Titel: Damals in der DDR: Neubeginn auf Russisch (2/10)

Form: Doku-Reihe

Länge: 45 Minuten

Der zweite Teil der Dokumentation nimmt die 1950er Jahre in der DDR in den Blick: Wiederaufbau, Sozialismus, der 17. Juni 1953 und die Massenflucht der Menschen in den Westen. Unter anderem werden die Erlebnisse von Irene Geismeier geschildert, die sich als FDJ-Mitglied 1951 in West-Berlin auf Agitationsreise befindet. Auch Johannes Decker kommt zu Wort, der in der 1950er Jahren in Wismut Erz schürfen muss.


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28.03.2009, 13.00 Uhr, Phoenix

Titel: Meine Geschichte: Häftling der Stasi – Regina Kaiser (5/6)

Form: Zeitzeugen-Reihe

Länge: 15 Minuten

In diesem Teil der Reihe kommt die Zeitzeugin Regina Kaiser, geboren 1949, zu Wort. Ihre Eltern waren überzeugte Kommunisten, viele Familienmitglieder in der SED aktiv, ihre Erziehung war zwar linientreu, aber dennoch liberal. Die Ausbürgerung des DDR-Liedermachers Wolf Biermann im November 1976 führte bei ihr zu einem inneren Bruch mit der DDR-Regierung.

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28.03.2009, 14.30 Uhr, 3SAT

Titel: Unser Mann im All – Der Kosmonaut Sigmund Jähn

Form: Doku

Länge: 30 Minuten

Er wurde als "Held der Sowjetunion" und "Fliegerkosmonaut der DDR" gefeiert, war Namensgeber für Straßen und Plätze, aber auch ein ganz normaler Mensch. "Unser Mann im All – Der Kosmonaut Sigmund Jähn" liefert nicht nur eine spannende Chronologie zum Interkosmosflug UdSSR/DDR im August 1978, sondern stellt den Kosmonauten auch als (Privat-)Menschen vor: Jähn bilanziert Wahrheiten und Irrtümer seines Lebens, blickt zurück auf seine Kindheit und erzählt von seiner Familie.

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28.03.2009, 21.15 Uhr, RBB

Titel: Familie in der DDR: "Barfuß ins Bett"

Form: Doku

Länge: 30 Minuten

Der Film stellt einen Vergleich zwischen dem Familienleben und den Bedingungen für Berufstätige mit Kindern damals in der DDR und heute an. Gefragt wird nach den Erinnerungen der Menschen, die die damaligen Bedingungen selbst erlebt haben und wie sie diese im Vergleich einschätzen.

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29.03.2009, 11.45 Uhr, Phoenix

Titel: Meine Geschichte – Häftling der Stasi (6/6)

Form: Zeitzeugen-Reihe

Länge: 15 Minuten

Im letzten Teil der Reihe berichtet der Zeitzeuge Peter Rüegg, geboren 1933 in Westberlin, aus seinem Leben. Rüegg zog 1948 wegen eines Lehrstellenangebots nach Ostberlin. Als Jugendlicher wurde er Mitglied der Freien Deutschen Arbeiterjugend (FDJ). Er wollte die DDR aus Überzeugung unterstützen.
Sowohl der Arbeiteraufstand 1953 als auch der Ungarnaufstand 1956 ließen bei Peter Rüegg erste Zweifel an der Politik der DDR aufkommen.

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29.03.2009, 17.30 Uhr, ARD

Titel: Gott und die Welt: Leben am Todesstreifen – Zwei Dörfer und das Wunder von '89

Form: Doku

Länge: 30 Minuten

So nah und doch so fern: Zwei aneinander grenzende Dörfer werden über Jahrzehnte durch den Todesstreifen getrennt, denn das eine, Pferdsdorf, liegt in Thüringen, das andere, Willershausen, liegt in Hessen. Die zwei Familien Leinhos (Pferdsdorf) und Reintanz (Willershausen) erinnern sich in persönlichen Geschichten an die Lebensumstände, die diese Grenze für sie mit sich brachte, an Fluchtversuche, die Sehnsucht nach den Verwandten auf "der anderen Seite" und "das Wunder von '89", das auch für die Menschen in Pferdsdorf und Willershausen eine Wiedervereinigung bedeutete.

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