Mit dem Wind nach Westen

Filmvorführung und Zeitzeugengespräch über die spektakuläre Ballonflucht in die Bundesrepublik

Ballon der Familien Strelzyk und Wetzel

Ballon der Familien Strelzyk und Wetzel nach ihrer Flucht, Foto: privat

Ballonflucht, Hollywood und die DDR-Staatssicherheit – die Flucht zweier Pößnecker Familien im selbst gebauten Heißluftballon erregte 1979 internationales Aufsehen. Menschen gelangten in die Freiheit, ein Kinofilm entstand und die DDR-Staatssicherheit fühlte sich blamiert.

 

Nachdem die Pößnecker Familien Strelzyk und Wetzel am 16. September 1979 im selbst gebauten Heißluftballon über die DDR-Staatsgrenze ins benachbarte Franken geflüchtet waren, kam einiges in Bewegung. Für die Geflohenen, für ihre Verwandten und Freunde, für die DDR-Staatssicherheit, für Pößneck, für das deutsch-deutsche Verhältnis, für – ja, auch für das internationale Kinopublikum.

Die spektakuläre Flucht erregte internationales Medieninteresse, das auch heute, 30 Jahre danach, anhält. Der Fall entwickelte eine Anziehungskraft, die bis nach Hollywood reichte und die Geschichte als großes Kino in die Welt brachte.

Zur Vorführung des Films "Mit dem Wind nach Westen" stehen zwei Flüchtlinge von damals zum Zeitzeugengespräch bereit. Andreas Bley, Leiter der Außenstelle Gera der Stasi-Unterlagen-Behörde, berichtet über die umfangreichen Stasiakten zu diesem Fall.

Ort: Jüdeweiner Kirche, Jüdeweiner Straße, 07381 Pößneck

Zeit: 20. November 2009, 18 Uhr

Veranstalter: Stasi-Unterlagen-Behörde, Außenstelle Gera, Tel: 0365 5518-0

Mitveranstalter: Stadt Pößneck und evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Pößneck

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