"Die Revolution frisst ihre Kinder"

Kerstin Gierke über Angst, Aufbruch und Enttäuschung im Herbst '89

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"Man muss was wagen" – Kerstin Gierke über den Kampf für Demokratie

Sie gehörte im Oktober '89 zu den Mutigen, die etwas verändern wollten. Ab dem 3. Oktober versammelten sie sich in der Gethsemanekirche in Ostberlin zu einer Mahnwache für politische Häftlinge. Es wurden täglich mehr. Am 7. Oktober gingen sie auf die Straße, um für Veränderungen zu protestieren. Kerstin Gierke war eine von ihnen.

Seit September ist in diesen Tagen eine Ausstellung zur Friedlichen Revolution in der Gethsemanekirche in der Stargarder Straße in Prenzlauer Berg/Berlin zu sehen. Am 8. Oktober erinnerten Zeitzeugen in einer Podiumsdiskussion an die Aufbruchsstimmung im Herbst 1989. Überwachungsfotos des MfS, eine Lesung aus Stasiakten und Filmmaterial von zwei ungarischen Besuchern auf der Demonstration am 7. Oktober 1989 führten zugleich vor Augen, wie bedrohlich und angespannt die Atmosphäre war. Am Rande der Veranstaltung sprachen wir mit der Zeitzeugin Kerstin Gierke, die in der Umweltbibliothek und im Oktober 1989 auch bei der Mahnwache aktiv war.

Informationen zum Programm in der Gethsemanekirche zum Herbst 1989 finden Sie hier.

Das Gespräch führte Jochen Thermann.

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