"Gesichter der Freiheit" und "Kunst und Kalter Krieg"

Ausstellungen zur deutschen Teilung in Berlin und Bochum

Kunst

Kunst, Foto: Klaus Friese

Zwei spannende Ausstellungen werden zur Zeit in Berlin und Bochum gezeigt. Das Deutsche Historische Museum zeigt die erste US-amerikanische Sammlung zum Thema deutsche Kunst in Zeiten des Kalten Krieges. In Bochum setzt sich die Ausstellung "Gesichter der Freihei" mit der friedlichen Revolution im Herbst 1989 auseinander.

 

"Gesichter der Freiheit"
Eine Ausstellung zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR

Die Ausstellung "Gesichter der Freiheit" zeigt eine von der Bundesstiftung Aufarbeitung konzipierte Plakatausstellung, die die einzelnen Stationen der Ereignisse in Leipzig, Ost-Berlin, Plauen, Dresden und anderen Orten der DDR im Herbst 1989 nachzeichnet. Im Mittelpunkt stehen dabei Gesichter und Geschichten der Menschen, die sich für den Weg zur Freiheit eingesetzt haben – sei es bei der Kontrolle der Kommunalwahlen im Mai 1989 oder bei der Eroberung des Westens im Trabi-Korso nach dem Mauerfall.

Der Werkzyklus "Aus dem Land der Roten Socken" des Berliner Künstlers Karl Eimermacher setzt einen Kontrapunkt innerhalb der Ausstellung. Seine satirischen Bilder kämpfen gegen das Verschönern der Erinnerungen an die DDR als eine scheinbar idyllische Welt und zeigen Szenen der Inszenierung von Macht und Versagen vor und nach dem Zerfall des SED-Regimes. Dabei wirft Eimermacher einen kritischen Blick auf die einstigen Machthaber, die sich vehement wehren, sich mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen und ihr politisches Handeln kritisch zu hinterfragen.

Ausstellungseröffnung Freitag, 9. Oktober 2009 um 12 Uhr

Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek, 44780 Bochum


Weitere Informationen:
Dr. Frank Hoffmann, Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität
Tel. 0234-32-27863
Mail: frank.hoffmann-2@rub.de
www.ruhr-uni-bochum.de/deutschlandforschung

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Kunst und Kalter Krieg – Deutsche Positionen 1945-1989
Art of Two Germanys/Cold War Cultures

Das Deutsche Historische Museum zeigt seit dem 3. Oktober 2009 die Ausstellung "Kunst und Kalter Krieg – Deutsche Positionen 1945-1989". Es handelt sich um die erste US-amerikanische Ausstellung zum Thema gesamtdeutsche Kunst zu Zeiten der deutschen Teilung.
 
20 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges bietet die Ausstellung einen Überblick zur Kunstproduktion während der Teilung aus internationaler Sicht und beleuchtet Positionen deutscher Kunst zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Fall der Mauer. Den Besucher erwarten etwa 300 Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videos, Installationen und Bücher von 120 Künstlern, darunter Joseph Beuys, Fritz Cremer, Georg Baselitz und Anselm Kiefer, aber auch Bernhard Heisig und Werner Tübke.

Ab 3. Oktober 2009

Deutsches Historisches Museum, Pei-Bau, Berlin

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Highlights

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Partner:
 

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Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte