Die Berliner Mauer und politische Akteure von '89

Einladungen zu einer Filmpremiere und einem Forum in der Französischen Friedrichstadtkirche

Die Berliner Mauer vor 1989

Die Berliner Mauer vor 1989 © Bundesarchiv Bild B 145-F079010-0037

Vor dem Mauerfall und danach. Personengeschichte und die Geschichten der Einzelstücke der Berliner Mauer. Für den kommenden Dienstag sind zwei spannende Veranstaltungen zu empfehlen, die sich ganz unterschiedlichen Fragestellungen widmen.

Tipp 1) Aufbruch in die Demokratie. Über gewonnene und verlorene Hoffnungen politischer Akteure, Diskussionsforum in der Französischen Friedrichstadtkirche

Die Idee von Freiheit und einem gerechtem Zusammenleben war für einen Teil der Menschen die Motivation zur aktiven Einmischung in die bestehenden Strukturen der DDR. Sie haben sich einer politischen Herausforderung gestellt und haben die Vorbedingungen, den Verlauf und die Ereignisse der '89 Revolution entscheidend mitgestaltet und mitgeprägt.

Die evangelische Akademie zu Berlin veranstaltet eine Abendreihe, in der sie einige der politischen Akteure vorstellt und ihre ganz persönlichen, lebensgeschichtlichen Hintergründe beleuchtet. Sie fragt danach, welche Ereignisse ausschlaggebend dafür waren, politisch einzugreifen und mitgestalten zu wollen. Und welche Akteure hatten welche Vorstellung von gesellschaftlicher Veränderung? Was haben sie sich erhofft und wie betrachten sie die Entwicklung von Demokratie und Deutscher Einheit heute? Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, Handlungsoptionen in der Umbruchszeit zu vergegenwärtigen und zu diskutieren.

Heidi Bohley, Mitbegründerin des Neuen Forums in Halle, ist zu der kommenden Veranstaltung eingeladen. Ulrike Poppe, Studienleiterin der Evangelischen Akademie zu Berlin, leitet die Diskussion. Weitere Veranstaltungen dieser Reihe finden statt am 27. Oktober und am 24. November 2009

Zeit: Dienstag, 29. September, 19 Uhr

Ort: Französische Friedrichstadtkirch am Gendarmenmarkt in Berlin

 

Tipp 2) "Die Berliner Mauer in der Welt", Filmpremiere und Buchvorstellung in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist die 155 km lange Grenze aus dem Berliner Stadtbild fast völlig verschwunden, und das Leben ohne Mauer ist zur Normalität geworden. Mehr als 120 der tonnenschweren Betonsegmente sind in über 40 Staaten auf allen Kontinenten verstreut. Nur an einigen Erinnerungsstätten trifft man auf Reste der einstigen Grenzanlage.

Das Buch "Die Berliner Mauer in der Welt" (erarbeitet von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und herausgegeben vom Berlin Story Verlag) und der Film "Where is the Wall?" (produziert von Stefan Pannen) bündeln die Geschichten der Berliner Mauerteile und ihrer heutigen Besitzer, zu denen unter anderem der Papst, mehrere US-Präsidenten, japanische Geschäftsmänner oder ganz normale Bürgerinnen und Bürger gehören.

Bei einer Veranstaltung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden Buch und Film vorgestellt. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Begrüßung von Rainer Eppelmann, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung. Abschließend folgt ein Podiumsgespräch mit Ronny Heidenreich (Historiker), Thierry Noir (Mauerkünstler) und Stefan Pannen (Regisseur).

Zeit: Dienstag, 29. September 2009, 19 Uhr

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin-Mitte, Kronenstraße 5

 

 

Zurück

Highlights

Titelbild
Titelbild
Titelbild
left
1
right
"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

Dossier

Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
Im Archiv der Auseinandersetzung finden Sie… mehr mehr

Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte