Radiotipps für Samstag, 25.07. 2009

Das ARD-Studio in der DDR und der Vereinigungswille der Deutschen

altmodisches Radiogerät

Unser Hörfunktipp

Gesprächsrunden zum ARD-Studio in der Schadowstraße, das seit 1974 aus der DDR sendete – Samstag Nacht auf Deutschland Radio Kultur und Deutschlandfunk. Um Ost-West-Unterschiede geht es nachmittags bei Deutschland Radio Kultur. Im Feature "Du siehst gar nicht aus wie ein Ossi" reflektieren Ost-West-Paare deutsch-deutsche Beziehungen.

Sa 25.07.2009, 0:05 Deutschland Radio Kultur und 23:05, Deutschlandfunk

Titel: Das Haus in der Schadowstraße

Form: Gesprächsrunden

Länge: 52 Minuten

Eine Lange Nacht über das DDR-Studio der ARD in Berlin

Moderation: Wolfgang Seifert

Die Nr. 6 in der Schadowstraße, ein DDR-Neubau in Berlin-Mitte beherbergte seit Ende 1974 das erste (und letzte) DDR-Studio der ARD für Hörfunk und Fernsehen. Trotz vieler Schwierigkeiten bürgten Korrespondenten wie Lothar Loewe und Fritz Pleitgen (Fernsehen) oder Wolfgang Nette, Robert Roentgen, Eckart Bethke und Wolfgang Hauptmann (Hörfunk) für erstklassige Berichterstattung. Für den Westen war das die Erschließung eines bis dahin (fast) unbekannten Landes, für den Osten ein neuartiger, zunehmend wichtiger Spiegel seiner selbst. Aber das von außen überwachte und von innen mit Abhörmikrofonen gespickte Gebäude war auch eine Art Kristallisationspunkt für entstehende "Gegenwelten". Das wussten, fürchteten und nutzten sowohl die "Staatsmacht" als auch die Kultur- und Dissidentenszene der DDR. Tondokumente, Literatur, Hörspielszenen und Musik aus Ost- und West-Archiven liefern Ansätze zur Diskussion. In Gesprächsrunden mit Schriftstellern, Künstlern, "Ständigen Vertretern" und Bonner Ex-Korrespondenten der DDR erinnern ehemalige ARD-Korrespondenten und ihr "Gegenüber" in den DDR-Institutionen an diesen spannenden Abschnitt deutscher Zeitgeschichte.

***

Sa 25.07.2009, 18:05, Deutschlandradio Kultur

Titel: Du siehst gar nicht aus wie ein Ossi

Form: Feature

Länge: 55 Minuten

Über den Vereinigungswillen der Deutschen.

Von Michaela Beck

Regie: Renate Heitzmann

Mit Kerstin Reiman

DeutschlandRadio Berlin 1996/54'

"Da schaut man sich in die Augen, und plötzlich macht es Klick." So beginnen die meisten Liebesgeschichten auf der Welt, auch die zwischen Ost- und Westdeutschen. Was danach geschieht, macht den Unterschied: Der Schrecken sitzt tief, wenn er/sie erfährt, dass sie/er aus dem anderen Teil Deutschlands kommt. Dabei soll es doch kein "hüben" und "drüben" mehr geben – so jedenfalls wünschte es sich Helmut Kohl in seiner Neujahrsansprache 1991/92. Was aus seinem Wunsch geworden ist, erzählen in diesem Feature Männer und Frauen aus Ost und West am Beispiel ihrer Ost-West-Beziehungen.

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