State of Control: Kunstprojekt im ehemaligen Stasi-Gebäude Berlin

Ausstellungstipp: Bodenschnitte und Drucke zum Thema Überwachung und Repression

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Zwanzig Jahre nach Mauerfall realisiert der Neue Berliner Kunstverein mit dem Künstler Thomas Kilpper ein Kunstprojekt im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS), das in dieser Form erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Thomas Kilpper, geboren in Stuttgart und in Berlin lebend, setzt sich in seinen Bodenschnitten mit deutscher Geschichte auseinander. Seine groß angelegte Intervention auf 1.600 qm bietet eine geschichtliche Rückschau auf verschiedene staatliche Konzepte von Überwachung und Repression – vom Nationalsozialismus bis zur digitalen Gegenwart.

Die geteilte Geschichte Deutschlands, die sich in diesem Gebäude, aber auch in den geschnitzten Motiven im Boden und den Drucken ablesen lässt, ist auch eine des Widerstands gegen Unrechtssysteme. Es finden auch mehrere Diskussionen zum Thema statt. Zum Beispiel ein Ausstellungsgespräch mit Thomas Kilpper (Künstler) und Marius Babias (Kurator) am Donnerstag, 25. Juni 2009, 19 Uhr im n.b.k. (Chausseestraße 128/129, Berlin-Mitte).

mehr auch unter www.nbk.org

Ausstellungsdauer 20. Juni-26. Juli 2009

Wo: Ehemaliges Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS)
Normannenstr. 19, Berlin-Lichtenberg (gegenüber Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Stasi-Museum)
Wann: Donnerstag – Sonntag 11-19 Uhr

Wo: Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)
Chausseestraße 128/129, Berlin-Mitte
Wann: Dienstag – Sonntag 12-18 Uhr
Donnerstag 12-20 Uhr

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