HEUTE: Szenische Lesung "Unter Verschluss"

Premiere: Szenische Lesung unbekannter DDR-Literatur am 15. Mai in Dresden

The player will show in this paragraph

Ines Geipel zu literarischen Werken, die die Stasi unter Verschluss hielt

Die Stasi hielt ihre Werke unter Verschluss – und schloss ihre Urheber oft gleich mit ein. Heute bekommen die Werke kritischer DDR-Künstler endlich wieder die ihnen gebührende Aufmerksamkeit.

"In meiner Welt gibt es das nicht, verbotene Bücher." Mit diesen Worten beschreibt Nina Horváth aus Graz eine Selbstverständlichkeit für heutige Leser. Gleichzeitig verhilft sie einigen Werken, die in der DDR verboten waren, genau zu dieser Grundfreiheit: Nina Horváth gehört zu einer Gruppe Studenten, die Bücher, die in der DDR unter Verschluss standen, endlich einem (größeren) Pubilkum zugänglich machen wollen.

Unter dem Titel "Die verschwiegene Bibliothek", sammelten und veröffentlichten die ehemalige DDR-Leichtathletin Ines Geipel und der Schriftsteller und Publizist Joachim Walther Texte, die mitsamt ihren Autoren durch das MfS unbekannt blieben. Als Professorin für Verssprache an der Hochschule "Ernst Busch" inszeniert Geipel nun mit ihren Studenten eine szenische Lesung. Eine Mischung aus den Texten und den Stasiakten der Autoren – und eine Möglichkeit "neue" Literatur aus der DDR und ihre Begleitumstände intensiv kennenzulernen.
Die Veranstaltungsreihe ist neben der Aufführung in Dresden auch in anderen ostdeutschen Städten zu sehen.

Veranstalter: BStU und LStU Sachsen

Ort: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Großer Saal / Schützenhofstraße 36 / 01129 Dresden

Zeit: 19.30 Uhr

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Zurück

Video einbetten

Highlights

Titelbild
Titelbild
Titelbild
left
1
right
"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

Dossier

Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
Im Archiv der Auseinandersetzung finden Sie… mehr mehr

Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte