"Genauer hinschauen"

Filme in Zeiten des Umbruchs

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Rainer Rother, künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek

Der künstlertische Direktor der Deutschen Kinemathek, Rainer Rother, über das Filmprogramm "Winter adé" und Künstler als Seismografen in Krisenzeiten.

Das vollständige Interview finden Sie in Kürze hier. Lesen Sie zu diesem Thema auch den Leitartikel "Spiegelungen".

Aus dem Programmtext der Reihe "Winter adé" – "Glasnost und Perestroika – Öffnung und Umgestaltung – hießen die Tendenzen, auf die man in Europa Ende der 1980er Jahre bange Hoffnungen setzte. Aber schon zuvor bewiesen osteuropäische Filme ihr fast seismographisches Gespür für den bevorstehenden, tief greifenden Wandel. Die Reihe „Winter adé – Filmische Vorboten der Wende“ versammelt zwölf Lang- und fünfzehn Kurzfilme aus der letzten Dekade des Kalten Krieges. Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilme, die einen authentischen Blick auf das Leben unter totalitären Bedingungen wagen und so politischen und künstlerischen Veränderungsbedarf einklagen. Große Namen der Filmgeschichte, Krzysztof Kieślowski, Věra Chytilová oder Juri Norstein, sind ebenso darunter wie Arbeiten von weniger bekannten Regisseurinnen und Regisseuren. Ihre Werke haben auf visionäre Weise Grenzen erweitert und wurden dabei selbst manchmal Katalysatoren gesellschaftlicher und Vorreiter filmästhetischer Neuerungen."

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