Magazin und Medienmonitor

Vorschau Hörfunk | 05.09.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 5. bis 12. September 2010

Der Historiker, der Schriftsteller und die Machtelite

Diese Woche erfahren wir im Deutschen Rundfunk etwas über den Kampf gegen das Vergessen und Verfälschen von DDR-Geschichte, über die "gesammelten Einmischungen" eines Schriftstellers in der DDR und die Vorstellungen der DDR-Machtelite.

Termintipp | Leipzig/Machern, 10.09.10 | Redaktion

Düsteres hautnah erleben

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010

Historische Rathäuser und Apotheken, alte Mühlen und vollständig erhaltene Grenzanlagen: Beim Tag des offenen Denkmals, der deutschlandweit am 12. September stattfindet, laden rund 7500 ungewöhnliche Orte zum Besuch ein.

Kalenderblatt | 09.10.09 | Redaktion

"Wir bitten Sie dringend um Besonnenheit, damit der friedliche Dialog..."

Die Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig

Der 9. Oktober 1989 gilt als Tag der Entscheidung für die Friedliche Revolution. In Leipzig, der Geburtsstadt der Montagsdemonstrationen, gehen an diesen Montag zirka 70.000 mutige Menschen aus allen Teilen des Landes auf die Straße, um gegen die bestehenden politischen Verhältnisse zu demonstrieren. Statt Dialog setzt das DDR-Regime noch am Morgen des 9. Oktober weiterhin auf eine gewaltsame Niederschlagung der Bevölkerungsproteste, die so genannte "Chinesische Lösung". Die erwarteten Zusammenstöße mit der Staatsmacht bleiben jedoch aus.

Kalenderblatt | 16.10.09 | Redaktion

"Lasst euch nicht einschläfern."

Die Montagsdemonstration in Leipzig am 16. Oktober 1989

Der friedliche Ausgang der Montagsdemonstration am 9. Oktober ermutigt mehr und mehr Menschen, für ihre politischen Überzeugungen einzustehen. Am 16. Oktober, ein Tag vor der Absetzung Honeckers, steigt die Zahl der Demonstranten auf ca. 120.000 Menschen an. Die SED-Führung fürchtet um ihre Macht, ihre Haltung ist aber uneinheitlich. Neben ersten Anzeichen für einen Dialog zwischen Staatsmacht und Demonstranten setzt Honecker weiterhin auf Repression.

Besprechung | 25.03.10 | Redaktion

Phantomschmerzen der Vergangenheit, Grenzöffnung und Gegenwart

Eine Bücherschau der Leipziger Buchmesse 2010

Alljährlich gilt die Leipziger Buchmesse als erster großer Branchentreff des Jahres und stellt mit der Präsentation der Neuerscheinungen des Frühjahres die kommenden Trends für den Büchermarkt vor.

Termintipp | Leipzig/Berlin, 22.03.10 | Redaktion

Die Revolution der Jahreszeiten, die Vorschule der Demokratie

Diskussion in Leipzig, Buchpräsentation in Berlin

Braucht die Demokratie Runde Tische? In Leipzig referiert am morgigen Dienstag Friedrich Schorlemmer über diese Frage. Anschließend diskutieren Menschen, die 1989/90 am Runden Tisch mitwirkten, das Verhältnis von parlamentarischer und außerparlamentarischer Demokratie. In Berlin bietet Joachim Gauck einen Tag darauf einen politisch engagierten und zugleich sehr persönlichen Rückblick auf seine Friedliche Revolution. "Winter im Sommer - Frühling im Herbst" hat der erste Leiter der Stasiunterlagenbehörde sein Buch genannt.

Besprechung | 02.12.09 | Redaktion

Vorwärts und nichts vergessen

Christian Führer, ehemaliger Pfarrer der Nikolaikirche in Leipzig erinnert sich

In seiner Biografie "Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam" erzählt Christian Führer über sein Leben, das von seiner Arbeit als Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche wesentlich bestimmt wurde. Die weitestgehend bekannten Stationen des oppositionellen Handelns bis zu den Ereignissen im Herbst 1989, die zum Mauerfall und zur deutschen Einheit führten, schildert er dabei nicht nur als Erfolgsgeschichte, sondern vor allem als Glaubensgeschichte, deren Auswirkungen noch heute zu spüren sind.

Kalenderblatt | 23.10.09 | Redaktion

Machtdemonstration der Massen

Die Montagsdemonstration am 23. Oktober 1989 in Leipzig

Der angestrebte "Dialog" der SED-Bezirksleitung Leipzig führt nicht zum Ende der Demonstrationen. Auch die von Krenz angekündigte "Wende" mit Reformschritten auf verschiedenen Gebieten beruhigt die angespannte Lage nicht. Im Gegenteil: Die Teilnehmerzahlen steigen weiter an. Am 23. Oktober gehen 320.000 Demonstranten auf die Straße – die größte Montagsdemonstration im Verlauf der Friedlichen Revolution bis zum März 1990. Der Druck auf das DDR-Regime wächst.

Termintipp | Leipzig, 08.10.09 | Sachsen

Lichtfest Aufbruch Leipzig

20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas

20 Jahre nach der dem "Sieg der Kerzen" am 9. Oktober 1989 feiert Leipzig das Lichtfest "Aufbruch Leipzig - 20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas" entlang des historischen Demonstrationsweges.

Vorschau TV | 02.10.09 | Redaktion

TV-Übersicht zum Thema "Friedliche Revolution 1989" vom 02.10. - 06.10.2009

Zahlreiche TV-Sender widmen sich derzeit den Geschehnissen vor 20 Jahren

Was waren die konkreten Ereignisse, die sich kurz vor dem Fall der Mauer abspielten? In vielen Dokumentationen rund um das Thema "20 Jahre Mauerfall" erfahren wir viel über geschichtsträchtige Orte und persönliche Geschichten einzelner Beteiligter. Zusätzlich zeigen ARD und RBB spannende Spielfilme zum Thema Ausreise und Spionage.

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Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | Leipzig, 30.09.10 |

Zwischen Verdrängung und Aufarbeitung

Die letzte Volkskammer der DDR und die Stasi-Unterlagen-Behörde

Der Untersuchungsausschuss der letzten Volkskammer der DDR und die Entstehung der Stasi-Unterlagen-Behörde.

Ausstellung | Leipzig, 09.10.10 |

Das Lichtfest Leipzig

40.000 erinnern beim Lichtfest Leipzig der Friedlichen Revolution

Im Rahmen des Lichtfest Leipzig gedachten heute Abend rund 40.000 Leipziger und Gäste der Stadt der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit. Am historischen Ort Augustusplatz erinnerten sie bei einem Kunstprogramm mit Sound-Elementen und Licht-Effekten, Musik-Performances und der Gestaltung einer strahlenden "89" der Ereignisse in den Jahren 1989 und 1990. Unter anderem riefen Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Tobias Hollitzer, Vorsitzender der Initiative "Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig 9. Oktober 1989" in ihren Grußworten zum aktiven Gedenken und bürgerschaftlichen Engagement auf.

Diskussion | Leipzig, 05.07.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Helmut du Mênil

„Sie haben wohl die neue Zeit noch nicht verstanden!“, wurde Helmut du Mênil unmissverständlich zu verstehen gegeben, als er sich 1948/1949 an der Universität Leipzig einschrieb und Zahnmedizin studieren wollte. So entschied nicht er, sondern die neue sozialistische Leitung in welchen Studiengang er sich zu immatrikulieren habe. Die Entscheidung, diesen Staat nicht zu akzeptieren und zu verändern ließ er sich jedoch nicht nehmen. Als 19. Gast der Reihe Montagsgespräche begrüßten die Moderatoren Tobias Hollitzer und Reinhard Bohse dieses Mal Helmut du Mênil, einer, der sich bereits Anfang der 1950er Jahre gegen die DDR-Diktatur wehrte. Als Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe um seinen Kommilitonen Herbert Belter plakatierte er für Demokratie und gegen Stalinismus und verlor dabei seinen besten Freund, der von einem sowjetischen Militärtribunal verurteilt und in Moskau hingerichtet wurde. Einem solchen Schicksal konnte er nur durch Flucht nach West-Berlin entrinnen. Nach einer erfolgreichen Banklaufbahn in der Bundesrepublik kehrte er schließlich 1990 zurück, um als Chef der Leipziger Treuhand-Filiale die DDR endlich umgestalten zu können.

Diskussion | Leipzig, 02.08.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Klaus-Ewald Holst

„Wirtschaft muss verändert werden.“ Dies war der Leitsatz für Klaus-Ewald Holst, Vorstandsvorsitzender der Verbundnetz Gas AG und Wirtschaftsmann mit Leib und Seele, der am Montag, den 02.08.2010 zu Gast im Museum in der „Runden Ecke“ war. Das mittlerweile 20. Montagsgespräch wurde von über 70 Besuchern aufmerksam verfolgt, nicht zuletzt auch Dank der unterhaltsamen und mitreißenden Art von Holst selbst, der für eine lockere Atmosphäre im ehemaligen Stasi-Kinosaal sorgte. Gedenkstättenleiter Tobias Hollitzer eröffnete auch dieses Gespräch mit der Frage, wann Holst die Parole „Wir sind das Volk!“ zum ersten Mal vernommen habe. Kurz und prägnant war die Antwort: Er habe sie am 09. Oktober 1989 „zu seiner Schande“ nur in den Nachrichten gehört, weil er zum ersten Mal zu einem „Westbesuch“ in Paderborn weilte.

Diskussion | Leipzig, 07.06.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Martin Burkert

Freiheit hat für ihn immer schon ein große Rolle gespielt, betonte Martin Burkert, der 18. Gast der Reihe „Wir sind das Volk!“-Montagsgespräche in der „Runden Ecke“ während der gesamten Veranstaltung mit Nachdruck. Der 69-jährige Jurist, der nach der Wiedervereinigung Landgerichtspräsident in Leipzig wurde, stellte sich fast zwei Stunden lang den Fragen der Moderatoren Reinhard Bohse und Tobias Hollitzer und erzählte seine Lebensgeschichte. Die Freiheit und Möglichkeiten das tun und erreichen zu können, was man sich vornimmt, lehrte ihn sein Werdegang, der schließlich in sein berufliches Engagement bei Leipziger Rehabilitierungsverfahren mündete, um jene zu entschädigen, die ihrer Freiheit in der DDR beraubt wurden.

Diskussion | Leipzig, 03.05.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Hinrich Lehmann-Grube

„In Deutschland haben wir zweimal großes Unglück über die Welt gebracht, jetzt haben wir Möglichkeit ein großes Friedenswerk zu begehen. Da mach ich mit.“ Denn eigentlich hatte Hinrich Lehmann-Grube 1990 gar keinen Grund in die DDR überzusiedeln, deren Staatsbürgerschaft anzunehmen und sich zum Bürgermeister von Leipzig mit seinen „kaputten Straßen, kaputten Häusern und kaputten Politikern“ wählen zu lassen. Trotzdem brachte er den Mut auf; den Mut zu einer anderen Politik, den Mut zur Verantwortung, neun Jahre lang.

Diskussion | Leipzig, 07.12.09 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Joachim Gauck

„Dass wir Gehorsam können, dass wir Mord und Totschlag können, das hat uns die Geschichte gezeigt. Aber dass wir Freiheit können, das ist mir so wichtig“, freut sich Joachim Gauck im Rückblick, als die Friedliche Revolution auch in seiner Stadt Rostock sichtbar seinen Lauf nahm. Einen gefüllten Saal mit 150 Menschen fesselte er beim Montagsgespräch, als er sehr emotional und mit einer Liebe zum Detail erzählte, was er vor, während und nach der Friedlichen Revolution durchleben musste aber auch erleben durfte.

Diskussion | Leipzig, 02.11.09 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Günter Nooke

„Hatten wir in der DDR überhaupt Ziele?“ Wie vielen anderen wurde auch Günter Nooke die Verwirklichung persönlicher Pläne sowie eine Karriere in der DDR verwehrt. Trotzdem hat er sich die Vision eines freien Ostdeutschlands nie nehmen lassen und versuchte stets im Kleinen gegen die Diktatur anzugehen. Zum elften Montagsgespräch begrüßten die Moderatoren Tobias Hollitzer und Reinhardt Bohse den DDR-Bürgerrechtler und heutigen Bundesbeauftragten für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Günter Nooke, um sich über sein Leben und Engagement im geteilten und im wiedervereinten Deutschland zu unterhalten.

Diskussion | Leipzig, 07.09.09 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Gunter Weißgerber zu Gast in der "Runden Ecke" in Leipzig

In der Reihe „Wir sind das Volk“ – Montagsgespräche in der „Runden Ecke" diskutieren an jedem ersten Montag des Monats Tobias Hollitzer und Reinhard Bohse mit Zeitzeugen von ´89 über ihr Leben und Engagement vor, während und nach der Friedlichen Revolution. Gunter Weißgerber, Gründungsmitglied der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) war eingeladen und stand Rede und Antwort.

Diskussion | Leipzig, 05.04.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum mit Hans-Jürgen Sievers

"Ihr müsst so reden, dass Ihr es immer und überall vertreten könnt!" Dieser Ratschlag, den Hans-Jürgen Sievers, der sechzehnte Gast der Montagsgespräche, als Jugendlicher vom Jugendwart seiner Gemeinde erhielt, sollte der Pfarrer i.R. sein Leben lang beherzigen und letztlich sein Engagement in der Leipziger Opposition schon vor 1989 im Rückblick als reine Selbstverständlichkeit begreifen.

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