Magazin und Medienmonitor

Thema | Berlin, 04.10.10 | Redaktion

Friedliche Antwort

Der 3. Oktober 1990 und die Deutschen Frage

Die Deutsche Frage hat die europäische Politik fast zwei Jahrhunderte lang beschäftigt. 1990 ist sie beantwortet worden. Friedlich.

Thema | 27.07.10 | Redaktion

Deutschland ganz außen

Eine Sommertour an Oder und Neiße

Die Region entlang der deutsch-polnischen Grenze ist geprägt durch die historische Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte – insbesondere durch die Jahrzehnte seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele der dort lebenden Menschen haben oder wollen die Region angesichts mangelnder Arbeitsmöglichkeiten verlassen. Die natürlich erhaltene Landschaftsstruktur lädt hingegen zu einen Besuch ein – ein Bericht über den Oder-Neiße-Fahrradweg stromabwärts.

Interview | Berlin, 10.12.09 | Redaktion

Die Mauer wegdenken – Teil 2

Heinrich August Winkler über die deutsche Frage

Die großen Linien, die entscheidenden Wendepunkte auf dem Weg zur deutschen Einheit. Was war die deutsche Frage und wie wurde sie 1989/90 beantwortet? Der Historiker Heinrich August Winkler ordnet die Friedliche Revolution in den Kontext des 20. Jahrhunderts ein. Der zweite Teil des Gesprächs mit Heinrich August Winkler.

Kalenderblatt | Bonn, 08.03.10 | Redaktion

Außenpolitische Verantwortung schlägt innenpolitisches Kalkül

Am 8. März 1990 garantiert der Bundestag die polnische Westgrenze

Die vom Bundestag verabschiedete Erklärung zur "Unantastbarkeit" der Oder-Neiße-Grenze leitete das Ende einer innen- und außenpolitische Debatte ein, in deren Folge die Frage etwaiger polnischer Reparationsforderungen, deutscher Minderheitenrechte und der existierenden Grenzziehung in eine gesetzliche Regelung gegossen werden sollte. Der nach zweistündiger Bundestagsdebatte wiederholte "Verzicht auf Gebietsansprüche jetzt und in Zukunft" sollte nicht nur auf die europäischen Nachbarn beruhigend wirken, sondern ebenso die Wahlchancen des konservativen Wahlbündnis "Allianz für Deutschland" gegenüber der favorisierten Ost-SPD erhöhen.

Thema | Oder/Neiße, 26.03.10 | Redaktion

Deutschlands Einheit und Polens Grenze

Die Wiedervereinigung brachte die endgültige Anerkennung der polnischen Westgrenze

Mit dem im Februar 1990 angestoßenen Zwei-plus-Vier-Prozess wurde die Wiedervereinigung außenpolitisch abgesichert. Der Abschluss eines de-facto-Friedensvertrages zwischen den beiden deutschen Staaten und den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges beendete die Nachkriegszeit und begründete die volle Souveränität des vereinten Deutschland. Einer der wichtigsten, heftig umstrittenen Bestandteile des Vertragswerkes war die Frage der deutsch-polnischen Grenzlinie.

Thema | 23.06.10 | Redaktion

Die Lösung eines Jahrhundertproblems

Die deutsche Frage und die polnische Westgrenze

Die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze war im Vorfeld der Wiedervereinigung zu einem Politikum geworden. Aus wahltaktischen und völkerrechtlichen Erwägungen hatte sich Helmut Kohl lange Zeit zurückgehalten, eine Garantieerklärung auszusprechen. Das löste in Polen Wut, Verstimmung, Sorge und Unverständnis aus. Im Juni 1990 erklärten Bundestag und Volkskammer die Grenze für unantastbar. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Einheit.

Kalenderblatt | Berlin, 18.09.09 | Redaktion

Ein wiedervereinigtes Deutschland ist "nicht schädlich"

Präsident George Bush äußert sich öffentlich über die Frage der deutschen Wiedervereinigung

Als Folge des Zweiten Weltkrieges ist die Wiedervereinigung Deutschlands ein heikles Thema in Ost und West. Mit der Massenflucht von DDR-Bürgern über die ungarisch-österreichische Grenze kommt jedoch plötzlich Bewegung in die deutsche Frage. Am 18. September 1989 spricht George Bush öffentlich über die Wiedervereinigung.

Kalenderblatt | Berlin, 11.12.09 | Redaktion

Erinnerung an alte Zeiten

Am 11. Dezember 1989 sitzen die einstigen vier Siegermächte erstmals wieder an einem Tisch

Das von Gorbatschow initiierte Treffen der Vier Mächte am 11. Dezember 1989 im Gebäude des Berliner Kontrollrates sollte eigentlich der öffentlichen Demonstration des alliierten Machtanspruchs dienen und dem Wunsch nach deutscher Selbstbestimmung Einhalt gebieten. Der Widerstand der USA und Proteste seitens der Bundesrepublik vereiteln die gewünschte Symbolik und lassen die Initiative ins Leere laufen.

Kalenderblatt | 24.02.10 | Redaktion

Deutsch-amerikanische Freundschaftspflege

Am 24. und 25. Februar 1990 trifft sich Helmut Kohl mit George Bush im Camp David.

Die deutsche Einheit ist 1990 nicht allein abhängig vom Willen der deutschen Bevölkerung. Sie ist vor allem auch eine komplizierte diplomatische Angelegenheit, bei der die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs ein entscheidendes Wort mitzureden haben. Die USA und ihr Präsident George Bush sind der wichtigste Verbündete von Bundeskanzler Helmut Kohl. Auch von der Haltung des amerikanischen Präsidenten hängt ab, ob die deutsche Einheit glücken kann. Kohl trifft ihn Ende Februar in Camp David.

Interview | Berlin, 17.03.10 | Redaktion

Gorbatschow und die Pragmatiker

György Dalos über Reformkommunisten und Revolutionäre

Heute bekommt György Dalos den Leipziger Buchpreis verliehen. Anlässlich der Preisverleihung veröffentlichen wir noch einmal unser Interview mit dem Schriftsteller und Historiker.

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Archiv der Auseinandersetzung

Konferenz | Europa, 31.10.09 |

After the Fall: Europa nach 1989.

Ein Projekt des Goethe-Instituts

Das Jahr 1989 war ein Jahr der politischen und historischen Umwälzungen, das schließlich mit dem Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 seinen Höhepunkt erreichte. Dieses historische Ereignis wurde zum einprägsamen Bild für die tiefgreifenden Veränderungen, die Europa und die Welt in dieser Zeit ergriffen hatten. Grenzen öffneten sich, neue Grenzen entstanden, es begann eine Zeit der großen Hoffnungen, aber auch der Unsicherheit und blutiger Kämpfe.

Konferenz | Weimar, 25.09.10 |

2. Tag der Gesellschaftswissenschaften

Gesellschaft im Wandel - 20 Jahre deutsche Einheit in Europa

Im Mittelpunkt des 2. Tags der Gesellschaftswissenschaften stand das historische Datum der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Transformationsprozesse in Deutschland und Europa. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven wurden Fragen nach der inneren Einheit der Deutschen, nach Veränderungen der christlichen Wertegemeinschaft innerhalb der Europäischen Union, nach der Rolle des Staates in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise oder der Medien in der Politik diskutiert.

Diskussion | Weimar, 22.10.10 |

9. Internat. Symposium der Stiftung Ettersberg

"Arbeit am europäischen Gedächtnis"

Das 9. Internationale Symposium der Stiftung Ettersberg stand unter dem Titel: "Arbeit am europäischen Gedächtnis. Diktaturerfahrungen und Demokratieentwicklung". Eine Verananstaltung gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Zentrum für Historische Forschung Berlin, der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Ausstellung | Thüringen, 01.01.09 |

"Die Rückkehr der Demokratie"

"Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989-91"

Die Ausstellung "Die Rückkehr der Demokratie-Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989-91" der Stiftung Ettersberg zeichnete anhand zahlreicher Fotos und Dokumente die Geschichte der demokratischen Umbrüche in Polen, Ungarn, der DDR, der Tschechoslowakei, Rumänien, Litauen, Lettland und Estland nach und bettete die demokratischen Revolutionen 1989-91 in die Gesamtgeschichte des Aufstiegs und Falls der kommunistischen Herrschaft in Europa ein.

Konferenz | Leipzig, 08.10.10 |

Symposion zum Jahrestag der Montagsdemonstrationen

Europäische Freiheitsbewegungen im 20.Jahrhundert und ihre Musealisierung

Am 8. und 9. Oktober 2010 veranstaltete die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland im Zeitgeschichtlichen Forum ein internationales Symposion anlässlich des Jahrestags der Leipziger Montagsdemonstration, die 1989 der friedlichen Revolution zum Durchbruch verhalf. Im Rahmen der Reihe „Zeit-Fragen“ diskutierten namhafte Wissenschaftler und Politiker über die Bedeutung europäischer Freiheitsbewegungen für die Erinnerungskultur unseres Kontinents. Prominenter Gast war Miguel Ángel Martínez Martínez, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.

Diskussion | Hannover, 09.03.10 |

Schüler erkunden ehemalige DDR-Grenzanlagen

Zeitzeugengespräch mit Fluchthelfer Hartmut Richter

Das erste Ziel der Tour war Helmstedt, wo das Zonengrenz-Museum besucht wurde, dann ging es nach Hötensleben, wo den Schülern die einzelnen Abschnitte des ehemaligen Grenzstreifens anhand von erhaltenen Originalanlagen genauer erklärt wurden. In Marienborn konnten sich die Zehntklässler ein Bild von den Durchfahrtskontrollen an der Autobahn A2 machen.

Diskussion | Sachsen, 11.03.10 |

"Hier und Jetzt": Landesweite Initiative Sachsens

Zur Erinnerung an 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

Es ist eine landesweite Initiative gegen das Vergessen und zur Erinnerung: Mit Bannern an Rathäusern, Aufklebern und Karten will der Freistaat Sachsen die Leistungen der Friedlichen Revolution ins kollektive Gedächtnis der Menschen rufen. Zielgruppe vor allem: Die jüngere Generation, die den Umbruch von damals bestenfalls aus Erzählungen der Eltern kennt.

Vortrag | Berlin, 01.03.10 |

Mythos 1989

1989 ist ein Mythos. Das behauptet Martin Jankowski in seinem Aufsatz "Mythos 1989. Öffentliches Erinnern an die Europäische Revolution von 1989", der in Deutschland-Archiv 2/2010 erschien.

Vortrag | Weimar, 19.05.10 |

Die Herbstrevolution 1989 als Kirchentagsthema.

10 Überlegungen von Heino Falcke

Am 19./20. September 2009 fand in Weimar der 1. Mitteldeutsche Kirchentag statt, veranstaltet durch die Landesausschüsse des Kirchentags Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der regionale Kirchentag stand im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution und trug die Überschrift "Jetzt ist die Zeit". Im Vorfeld dazu verfasste Heino Falcke, Altpropst und bedeutender Denker der evangelischen Kirchen in der DDR, einen Text, in welchem er die Ereignisse der Friedlichen Revolution mit einem Blick zurück und voraus aus evangelischer Perspektive reflektiert.

Konferenz | Gießen, 18.06.09 |

1989 in Zentraleuropa.

Die Wende als transnationales Diskurs- und Medienereignis

Der politische Umbruch in Zentraleuropa 1989 stellte in vielerlei Hinsicht eine (nicht unabdingbare) Zäsur dar – politisch, gesellschaftlich, jedoch auch das Medien- und Diskursverhalten betreffend. Die Tagung an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, die unter anderem in Kooperation mit dem Herder-Institut Marburg veranstaltet wurde, ging den diskursiven Verhältnissen innerhalb der zentraleuropäischen Gesellschaften und den Wirkungen der Medien in den einzelnen Staaten und deren wechselseitigen Effekten zwischen beiden nach.

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