Magazin und Medienmonitor

Besprechung | Berlin, 30.07.10 | Redaktion

In der Zwischenzeit

"1990 - Der Weg zur Einheit". Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum

Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 sind Daten, die sich ins kollektive Bewusstsein der Deutschen gebrannt haben. Doch was passierte in den Monaten zwischen der Öffnung des "Antifaschistischen Schutzwalls" und der Wiedervereinigung? Die Ausstellung "1990 - Der Weg zur Einheit", die noch bis zum 10. Oktober im Deutschen Historischen Museum Berlin zu sehen ist, richtet den Fokus auf die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungsprozesse in dieser letzten Phase vor dem Ende der deutschen Teilung.

Vorschau TV | 10.07.10 | Redaktion

Fernsehvorschau vom 11. Juli bis zum 17. Juli 2010

Die letzte Volkskammer und Good Bye Lenin!

Die 10. Volkskammer der DDR wird diese Woche gleich in zwei Dokumentationen (Di und Sa) behandelt. Daneben gibt es Informatives zu Berliner Orten – die Brunnenstraße, die Sowjetische Botschaft und die Stasi-Zentrale. Am Dienstag dann noch ein richtiger Blockbuster: Good Bye, Lenin! im RBB.

Besprechung | Berlin, 08.04.10 | Redaktion

Helden der parlamentarischen Arbeit

Wie die letzte DDR-Regierung den Beitritt vorbereitete

Am 18. März 1990 spiegelte eine in gesamtdeutschen Wahlen nach 1990 nie wieder erreichte Wahlbeteiligung von 93 Prozent die großen Hoffnungen der DDR-Bürger auf ein demokratisches und geeintes Deutschland. Knapp 200 Tage blieben der am 12. April 1990 eingesetzten letzten DDR-Regierung unter Lothar de Maizière, um die Wiedervereinigung vorzubereiten. Daneben standen dringende Reformvorhaben an, die noch vor dem Beitritt umgesetzt werden mussten. Nun erinnern ein Dokumentarfilm, eine Interviewsammlung und ein Buch zum Film an die letzte DDR-Regierung.

Thema | Berlin, 29.04.10 | Redaktion

Konservative Revolutionärin

Angela Merkel spricht über ihren demokratischen Aufbruch von 1989

Unter den DDR-Bürgern, die sich 1989 politisch zu engagieren begannen, war auch eine junge Politikerin, deren Namen damals nur wenigen bekannt war: Es war die promovierte Physikerin Angela Merkel. Ab Ende 1989 unternahm sie mit dem Mitgliedsbuch des Demokratischen Aufbruch (DA) in der Tasche erste Gehversuche auf dem politischen Parkett. Am vergangenen Freitag blickte die Bundeskanzlerin in einer durchaus persönlichen Rede auf ihren demokratischen Aufbruch von 1989/90 zurück.

Interview | Berlin, 19.04.10 | Redaktion

Anwalt der Einheit

Der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, im Interview

Am 12. April 1990 wählte die Volkskammer den Rechtsanwalt Lothar de Maizière (CDU) zum Ministerpräsidenten. Knapp 200 Tage lang leitete der Mann, der stets im Schatten Helmut Kohls stand, die letzte DDR-Regierung. In unserem Interview spricht de Maizière über die turbulente Zeit als Ministerpräsident, preußische Sekundärtugenden und seinen Abschied von der Politik.

Thema | 12.04.10 | Redaktion

Doppelleben

"Ibrahim" Böhme und die Gespenster der Staatssicherheit

Die erste, am 18. März 1990 frei gewählte Volkskammer der DDR hatte einen klaren Auftrag: sich selbst und die DDR abzuschaffen. Sie war der demokratisch legitimierte Totengräber eines Staates, der moralisch und wirtschaftlich ruiniert war. Mit dem Ende der DDR begann jedoch auch das Unheimliche dieses Staates an die Oberfläche zu treten. Das Gespenst der inoffiziellen Stasimitarbeit ging in den Reihen der jungen, demokratischen Parteien um.

Kalenderblatt | 05.04.10 | Redaktion

Das Parlament, das sich selbst abschaffte

Am 5. April 1990 konstituiert sich die demokratisch gewählte Volkskammer

Die erste frei gewählte Volkskammer war ein Ergebnis der Revolution. Mit ihrer konstituierenden Sitzung ging der revolutionäre Prozess der Umgestaltung in einen demokratischen Prozess über. Dieser hatte durch den Wahlsieg der "Allianz für Deutschland" ein klares Ziel: Die deutsche Einheit durch den Beitritt der DDR nach Art. 23 des Grundgesetzes der Bundesrepublik.

Thema | Berlin , 09.03.10 | Redaktion

Plebiszit für die Wiedervereinigung

Bekenntnisse zur schnellen Einheit dominierten den Volkskammerwahlkampf im Februar und März 1990

Das gab‘s noch nie, das kam nicht wieder: Am 18. März 1990 entschieden mehr als zwölf Millionen DDR-Bürger erst- und letztmals in freier, geheimer und gleicher Wahl über die Zusammensetzung der Volkskammer. Statt der "Kandidaten der Nationalen Front" und der bis dato üblichen Einheitslisten warben zwei Dutzend Parteien um die Gunst der Wähler. Zumindest im Hinblick auf die massive Wahlkampfhilfe aus der Bundesrepublik war die Volkskammerwahl zugleich die erste gesamtdeutsche Wahl. Die SPD, die lange als Favoritin gegolten hatte, verlor am Ende gegen die konservativen Befürworter einer schnellen Wiedervereinigung.

Kalenderblatt | Berlin, 18.03.10 | Redaktion

"Die DDR-Bürger haben sich für die Bundesregierung entschieden..."

Am 18. März 1990 wählt die Mehrheit der DDR-Bürger die Wiedervereinigung

Als die Übergangsregierung unter Ministerpräsident Hans Modrow Anfang Dezember einen Wahltermin im Mai 1990 ins Auge fasst, erscheint dies den meisten Oppositionsgruppen mit Ausnahme der SDP viel zu früh. Lediglich die in PDS umbenannte SED und die ehemaligen Blockparteien verfügen über einen einsatzfähigen Parteiapparat und die erforderlichen Kompetenzen für einen schlagkräftigen Wahlkampf. Mitten im Chaos der revolutionären Umwälzungen wird der Wahltermin schließlich auf den 18. März vorverlegt. Ein Thema bestimmt den Wahlkampf: Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten und die Auflösung der DDR.

Termintipp | Berlin, 18.03.10 | Redaktion

Volkskammer 2.0

Ab heute sind die Debatten der letzten DDR-Volkskammer noch einmal online zu erleben

Der Deutsche Bundestag zeigt Sternstunden parlamentarischer Debattenkultur – allerdings nicht seiner eigenen, sondern der letzten DDR-Volkskammer. Passend zum 20. Jahrestag der ersten und letzten freien Volkskammerwahl stehen die Fernseh-Mitschnitte der Volkskammersitzungen ab heute auf der Webseite des Bundestages.

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