Magazin und Medienmonitor

Interview | 01.11.10 | Redaktion

Positive Bilanz?

Ministerpräsident Stanislaw Tillich über die Stimmung der Bürger 20 Jahre nach der Wiedervereinigung

Wie ist die Stimmung in Sachsen 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung? Neben den wieder gewonnenen demokratischen Freiheiten zählt vor allem die individuelle ökonomische Situation jeder Bürgerin und jedes Bürgers. Seit der Wiedervereinigung sind in Sachsen viele neue Unternehmen entstanden, im Bereich der Bildung hat sich viel getan. Dennoch kritisieren viele Bürger immer noch den Mangel an Arbeitsplätzen im sächsischen Freistaat – RevolutionundEinheit sprach mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich anlässlich des Einheitsjubiläums auf dem Bürgerfest in Dresden.

Presseschau | 12.10.10 | Redaktion

Feiern ja – aber wie?

Der dritte Oktober als Tag der Einheit zwischen historischen Analysen und aktuellen Debatten

Zu seinem diesjährigen, runden Jubiläum, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, wurde der Tag der Deutschen Einheit in der hiesigen Presselandschaft, wie nicht anders zu erwarten, rege und vielschichtig rezipiert. Dabei zeigte sich, dass dieser Feiertag längst nicht mehr bloß in Erinnerung an ein zweifellos bedeutendes Ereignis der deutsch-deutschen Geschichte begangen wird. Als Vehikel zur Austragung aktueller gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, wie z.B. der Integrationsdebatte, wurde er für die neuen, gesamtdeutschen Problemfelder wieder flott gemacht.

Thema | 08.10.10 | Redaktion

Bürgerfest in Sachsen

Der Freistaat Sachsen feierte am 3. Oktober das Einheitsjubiläum – und sein 20-jähriges Bestehen

Am 3. Oktober 2010 feierte Sachsen in Dresden seinen runden Geburtstag und das Jubiläum der Deutschen Einheit mit einer Bürgerfestmeile von der Staatskanzlei bis zum Sächsischen Landtag. Das Team von Revolution und Einheit hat die Feier begleitet.

Presseschau | Berlin, 07.10.10 | Redaktion

Blick zurück: Die Presse im Oktober 1990

Die Wiedervereinigung im Spiegel der Presse rund um den 3.10.1990

Die Wiedervereinigung jährte sich am 3. Oktober 2010 zum 20. Mal. In der Presse sind viele Berichte über die Entwicklung der vereinten Bundesrepublik, die Beziehung zwischen Ost und West die gesamtdeutschen Zukunftsaussichten erschienen. Die Frage ist aber auch, was die Vorstellungen der Menschen damals, vor 20 Jahren waren, und welche Wünsche und Befürchtungen es in Hinblick auf die Wiedervereinigung gab und wie die Presse die damaligen Geschehnisse beurteilte.

Thema | Berlin, 04.10.10 | Redaktion

Friedliche Antwort

Der 3. Oktober 1990 und die Deutschen Frage

Die Deutsche Frage hat die europäische Politik fast zwei Jahrhunderte lang beschäftigt. 1990 ist sie beantwortet worden. Friedlich.

Termintipp | 29.09.10 | Redaktion

Einheitsfeiern überall

Veranstaltungen rund um den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010

Bremen richtet in diesem Jahr die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. An der Weser wird der 3. Oktober 2010 nach der Eröffnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff mit einem Festakt, einem Ökumenischen Gottesdienst und einer feierlichen Musikparade begangen. Aber auch in vielen anderen Städten gibt es rund um das Einheitsjubiläum eine Vielzahl von thematischen Veranstaltungen und Bürgerfesten. Wir haben eine kleine Auswahl der interessantesten Veranstaltungen zusammengestellt.

Kalenderblatt | Berlin, 24.09.10 | Redaktion

Ostblock adé

Am 24. September 1990 tritt die DDR aus dem Warschauer Vertrag aus

Mit dem Abschluss der Zwei-plus-Vier-Gespräche klärte sich auch die Bündniszugehörigkeit des vereinten Deutschlands endgültig. Kurz bevor sich die DDR mit dem Einigungsvertrag faktisch dem Oberkommando der NATO unterstellte, erklärte sie am 24. September 1990 ihren Austritt aus dem Warschauer Vertrag.

Montagsradio | 20.09.10 | Redaktion

Freiheit für Sachsen

Montagsradio Nr. 41 – Gespräch mit Matthias Rössler über die Gründung des Freistaates Sachsen

Matthias Rössler ist ein friedlicher Revolutionär der ersten Stunde. Im Herbst 1989 schloss er sich dem "Demokratischen Aufbruch" an, wirkte 1990 an der Gründung des Freistaates Sachsen mit und kämpfte für die Demokratisierung der sächsischen Universitäten. Der heutige Landtagspräsident ist Zeitzeuge und Akteur der besonderen sächsischen Revolutionsgeschichte. Denn die Gründung des Freistaates Sachsens hat ihre Wurzeln nicht in der Politik der Regierung de Maizière, sondern in der Revolution selbst.

Kalenderblatt | Moskau, 12.09.10 | Redaktion

Das Ende der Nachkriegsära

Die letzte Runde der Zwei-plus-Vier-Gespräche in Moskau

Am 12. September 1990 findet das letzte Außenministertreffen der Zwei-plus-Vier in Moskau statt, das noch am selben Tag zur Unterzeichnung des "Vertrages über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" (Zwei-plus-Vier-Vertrag) führt. Der Vertrag, der "anstatt eines Friedensvertrages" geschlossen wird, regelt in zehn Artikeln einvernehmlich die außenpolitischen Aspekte wie auch sicherheitspolitischen Bedingungen der deutschen Vereinigung. Gleichzeitig bedeutet er den Verzicht der vier Siegermächte im Zweiten Weltkrieg auf ihre Vorbehaltsrechte gegenüber Deutschland und ist die Voraussetzung einer vollständigen deutschen Souveränität.

Kalenderblatt | Berlin, 23.08.10 | Redaktion

Das Ende der DDR

Die Volkskammer beschließt den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik

Zwei Uhr morgens am 23. August 1990. Die Abgeordneten warten im Saal der Volkskammer auf das Ergebnis ihrer Stimmabgabe. Seit dem Vorabend dauern die Gespräche der 30. Tagung der Volkskammer. Gerade wurde über einen Antrag der CDU/DA, DSU, SPD und FDP abgestimmt, der den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes entsprechend Artikel 23 mit Wirkung zum 3. Oktober 1990 festlegen soll. Dieser baldige Beitrittstermin wird unter der Annahme gewählt, dass die für eine erfolgreiche Wiedervereinigung nötigen Ergebnisse der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen, sowie des Einigungsvertrages bis dahin erzielt sein werden.

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Archiv der Auseinandersetzung

Konferenz | Weimar, 25.09.10 |

2. Tag der Gesellschaftswissenschaften

Gesellschaft im Wandel - 20 Jahre deutsche Einheit in Europa

Im Mittelpunkt des 2. Tags der Gesellschaftswissenschaften stand das historische Datum der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Transformationsprozesse in Deutschland und Europa. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven wurden Fragen nach der inneren Einheit der Deutschen, nach Veränderungen der christlichen Wertegemeinschaft innerhalb der Europäischen Union, nach der Rolle des Staates in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise oder der Medien in der Politik diskutiert.

Konferenz | Erfurt, 17.04.10 |

"Deutschland einig Vaterland?"

Eine Bilanz nach 20 Jahren

„Deutschland einig Vaterland“ – Eine Bilanz nach 20 Jahren. Ein Tagesseminar der Stiftung Ettersberg und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen im Bildungshaus Sankt Ursula in Erfurt.

Lesung | München, 08.11.09 |

Filme ganz im "Zeichen der Wende"

Anlässlich des Themenschwerpunkts zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls zeigte die Pasinger Fabrik zwei Filme, die im "Zeichen der Wende" standen: Film 1: "Notizen aus der Provinz" von Arndt R. Schaffner (D, 2009) Film 2: ND - Deutsches Neuland (D, 2004) von François Rossier und Sandra Pechtel

Vortrag | Wunstorf, 10.09.10 |

20 Jahre Deutsche Einheit

Joachim Gauck als Gast der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wunstorf

Dr. h.c. Joachim Gauck referierte im Rahmen der Rednertour der Konrad-Adenauer-Stiftung „20 Jahre Deutsche Einheit“ im mit 500 Zuhörern voll besetzten Wunstorfer Stadttheater. Der ehemalige Pastor und Bürgerrechtler sprach über den Unrechtsstaat DDR und den Prozess der Wiedervereinigung. Seinen Vortrag untermalte Gauck mit humorvollen Anekdoten aus seinem Leben.

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil V

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Buchvorstellung der Autorin Dr. Sibylle Plogstedt (28:13 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil IV

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Einführung Christian Flierl, Psychosozial-Verlag (02:15 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil III

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Einführung Gunther Beggenau, Hans Böckler Stiftung (04:03 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil II

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Begrüßung Dr. Michaela Kuhnhenne, Hans Böckler Stiftung (01:22 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke"

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil VI

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Podiumsdiskussion Angelika Hartmann, Berlin • Dr. Sibylle Plogstedt, Bonn • Wolfgang Stiehl, Magdeburg • Gabriele Stötzer, Erfurt (01:16:20min)

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