Magazin und Medienmonitor

Presseschau | 12.10.10 | Redaktion

Feiern ja – aber wie?

Der dritte Oktober als Tag der Einheit zwischen historischen Analysen und aktuellen Debatten

Zu seinem diesjährigen, runden Jubiläum, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, wurde der Tag der Deutschen Einheit in der hiesigen Presselandschaft, wie nicht anders zu erwarten, rege und vielschichtig rezipiert. Dabei zeigte sich, dass dieser Feiertag längst nicht mehr bloß in Erinnerung an ein zweifellos bedeutendes Ereignis der deutsch-deutschen Geschichte begangen wird. Als Vehikel zur Austragung aktueller gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, wie z.B. der Integrationsdebatte, wurde er für die neuen, gesamtdeutschen Problemfelder wieder flott gemacht.

Thema | 08.10.10 | Redaktion

Bürgerfest in Sachsen

Der Freistaat Sachsen feierte am 3. Oktober das Einheitsjubiläum – und sein 20-jähriges Bestehen

Am 3. Oktober 2010 feierte Sachsen in Dresden seinen runden Geburtstag und das Jubiläum der Deutschen Einheit mit einer Bürgerfestmeile von der Staatskanzlei bis zum Sächsischen Landtag. Das Team von Revolution und Einheit hat die Feier begleitet.

Thema | Berlin, 04.10.10 | Redaktion

Friedliche Antwort

Der 3. Oktober 1990 und die Deutschen Frage

Die Deutsche Frage hat die europäische Politik fast zwei Jahrhunderte lang beschäftigt. 1990 ist sie beantwortet worden. Friedlich.

Vorschau TV | 02.10.10 | Redaktion

TV-Vorschau vom 3. Oktober bis 9. Oktober 2010

Die Einheit im Fernsehen

Am Sonntag und Montag werden sowohl in den Themennächten auf NDR ("Meine DDR") und auf dem ZDF ("XXL: Die lange Nacht der Deutschen Einheit") als auch tagsüber zahlreiche Dokumentationen zum Mauerfall und zur deutsch-deutschen Geschichte gesendet. Ein Highlight diese Woche ist die TV-Premiere des Spielfilms "Das Leben der Anderen" am Sonntag um 21.45 Uhr im Ersten.

Kalenderblatt | Moskau, 12.09.10 | Redaktion

Das Ende der Nachkriegsära

Die letzte Runde der Zwei-plus-Vier-Gespräche in Moskau

Am 12. September 1990 findet das letzte Außenministertreffen der Zwei-plus-Vier in Moskau statt, das noch am selben Tag zur Unterzeichnung des "Vertrages über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" (Zwei-plus-Vier-Vertrag) führt. Der Vertrag, der "anstatt eines Friedensvertrages" geschlossen wird, regelt in zehn Artikeln einvernehmlich die außenpolitischen Aspekte wie auch sicherheitspolitischen Bedingungen der deutschen Vereinigung. Gleichzeitig bedeutet er den Verzicht der vier Siegermächte im Zweiten Weltkrieg auf ihre Vorbehaltsrechte gegenüber Deutschland und ist die Voraussetzung einer vollständigen deutschen Souveränität.

Kalenderblatt | Ost-Berlin/Bonn, 31.08.10 | Redaktion

Einigung über den Einigungsvertrag

Am 31. August 1990 stimmen Bonn und Ost-Berlin dem Einigungsvertrag zu

Das Innenministerium der Bundesrepublik in Bonn am 30. August 1990. Die Macher des deutsch-deutschen Einigungsvertrags, Günther Krause, Parlamentarischer Staatssekretär beim Ministerpräsidenten der DDR, und Wolfgang Schäuble, Innenminister der Bundesrepublik, treffen sich, um den Vertragstext abzufassen. Die vierte und letzte Runde der Verhandlungen zum Einigungsvertrages ist abgeschlossen. Die heiklen Themen sind entweder geklärt oder die Lösung der Fragen ist, wie im Falle der Regelung des Schwangerschaftsabbruchs, bis auf weiteres verschoben.

Kalenderblatt | Berlin, 23.08.10 | Redaktion

Das Ende der DDR

Die Volkskammer beschließt den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik

Zwei Uhr morgens am 23. August 1990. Die Abgeordneten warten im Saal der Volkskammer auf das Ergebnis ihrer Stimmabgabe. Seit dem Vorabend dauern die Gespräche der 30. Tagung der Volkskammer. Gerade wurde über einen Antrag der CDU/DA, DSU, SPD und FDP abgestimmt, der den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes entsprechend Artikel 23 mit Wirkung zum 3. Oktober 1990 festlegen soll. Dieser baldige Beitrittstermin wird unter der Annahme gewählt, dass die für eine erfolgreiche Wiedervereinigung nötigen Ergebnisse der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen, sowie des Einigungsvertrages bis dahin erzielt sein werden.

Besprechung | Berlin, 30.07.10 | Redaktion

In der Zwischenzeit

"1990 - Der Weg zur Einheit". Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum

Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 sind Daten, die sich ins kollektive Bewusstsein der Deutschen gebrannt haben. Doch was passierte in den Monaten zwischen der Öffnung des "Antifaschistischen Schutzwalls" und der Wiedervereinigung? Die Ausstellung "1990 - Der Weg zur Einheit", die noch bis zum 10. Oktober im Deutschen Historischen Museum Berlin zu sehen ist, richtet den Fokus auf die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungsprozesse in dieser letzten Phase vor dem Ende der deutschen Teilung.

Thema | 27.07.10 | Redaktion

Deutschland ganz außen

Eine Sommertour an Oder und Neiße

Die Region entlang der deutsch-polnischen Grenze ist geprägt durch die historische Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte – insbesondere durch die Jahrzehnte seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele der dort lebenden Menschen haben oder wollen die Region angesichts mangelnder Arbeitsmöglichkeiten verlassen. Die natürlich erhaltene Landschaftsstruktur lädt hingegen zu einen Besuch ein – ein Bericht über den Oder-Neiße-Fahrradweg stromabwärts.

Thema | 22.04.10 | Redaktion

Ein Reich zerfällt

Die Sowjetunion und die deutsche Einheit

Die deutsche Einheit war das Ergebnis eines langwierigen historischen Prozesses. Sie ist weder allein auf das Wirken Helmut Kohls, noch auf die vielen anderen sogenannten "Architekten der Einheit" zurückzuführen. Weder die Friedliche Revolution auf der Straße, noch die Fluchtbewegung, der Mauerfall oder der Wahlsieg der Allianz für Deutschland können hinreichend erklären, warum 1990 die Wiedervereinigung gelang. Die entscheidende historische Schlüsselfrage bleibt: Warum hat die Sowjetunion das von ihr selbst geschaffene Konstrukt namens DDR ebenso wie die Nachkriegsordnung des Kalten Kriegs aufgegeben?

Treffer 1 - 10 von 32

Anfang | Zurück | | Ende

Archiv der Auseinandersetzung

Vortrag | Tutzing, 30.09.10 |

"Wie viel Einheit brauchen wir?"

Vortrag Prof. Dr. Hans-Joachim Veen, Stiftung Ettersberg

Über "Wie viel Einheit brauchen wir? Die "innere Einheit" zwischen Gemeinschaftsmythos und pluralistischer Demokratie" sprach Prof. Dr. Hans-Joachim Veen von der Stiftung Ettersberg im Rahmen der Tagung "Politische Kultur in Deutschland - 20 Jahre nach der staatlichen Vereinigung" des Arbeitskreises Politik und Kultur der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft.

Konferenz | Weimar, 25.09.10 |

2. Tag der Gesellschaftswissenschaften

Gesellschaft im Wandel - 20 Jahre deutsche Einheit in Europa

Im Mittelpunkt des 2. Tags der Gesellschaftswissenschaften stand das historische Datum der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Transformationsprozesse in Deutschland und Europa. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven wurden Fragen nach der inneren Einheit der Deutschen, nach Veränderungen der christlichen Wertegemeinschaft innerhalb der Europäischen Union, nach der Rolle des Staates in der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise oder der Medien in der Politik diskutiert.

Konferenz | Erfurt, 17.04.10 |

"Deutschland einig Vaterland?"

Eine Bilanz nach 20 Jahren

„Deutschland einig Vaterland“ – Eine Bilanz nach 20 Jahren. Ein Tagesseminar der Stiftung Ettersberg und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen im Bildungshaus Sankt Ursula in Erfurt.

Ausstellung | Thüringen, 01.01.09 |

"Die Rückkehr der Demokratie"

"Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989-91"

Die Ausstellung "Die Rückkehr der Demokratie-Die demokratischen Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989-91" der Stiftung Ettersberg zeichnete anhand zahlreicher Fotos und Dokumente die Geschichte der demokratischen Umbrüche in Polen, Ungarn, der DDR, der Tschechoslowakei, Rumänien, Litauen, Lettland und Estland nach und bettete die demokratischen Revolutionen 1989-91 in die Gesamtgeschichte des Aufstiegs und Falls der kommunistischen Herrschaft in Europa ein.

Lesung | München, 08.11.09 |

Filme ganz im "Zeichen der Wende"

Anlässlich des Themenschwerpunkts zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls zeigte die Pasinger Fabrik zwei Filme, die im "Zeichen der Wende" standen: Film 1: "Notizen aus der Provinz" von Arndt R. Schaffner (D, 2009) Film 2: ND - Deutsches Neuland (D, 2004) von François Rossier und Sandra Pechtel

Ausstellung | München, 29.10.09 |

1989-2009: Im Zeichen der Wende

Zeitgenössische Positionen und historische Photos zur „Deutschen Wende“

Zur 20. Mal jährte sich im Herbst 2009 der Mauerfall an der innerdeutschen Grenze. Die Pasinger Fabrik zeigte aus diesem Anlass in einer Ausstellung zeitgenössische Positionen von zwölf Künstlern aus München und Berlin in Kombination mit historischen Fotos sowie Filmen.

Diskussion | München, 01.10.09 |

Themenmonat "20 Jahre nach dem Mauerfall"

Ein Themenfestival der Pasinger Fabrik und der Münchner Volkshochschule

Die Pasinger Fabrik plante im Herbst 2009 einen Themenscherpunkt zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls. Beteiligt waren die Bereiche Ausstellung sowie Theater, Film und Literatur des Hauses. Im Fokus des Themenmonats in Festivalform standen die gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen zwanzig Jahre in ihren Auswirkungen auf das individuelle Leben und Erleben der deutsch-deutschen Vereinigung.

Diskussion | Berlin, 30.09.10 |

"Kreuzweise deutsch" Teil 1

Podiumsdiskussion 20 Jahre Deutsche Einheit

Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Die Bundes- stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt zu einem Podiumsgespräch über diese und andere Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander ein. Es diskutieren Angela Elis und Michael Jürgs. Das Ost-West-Journalistenduo hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben und zieht nun Bilanz. Kreuzweise nehmen sie die Deutschen in den Blick, schauen auf Klischees und Vorurteile und debattieren Wahres und Unwahres über "Ossis" und "Wessis".

Diskussion | Berlin, 30.09.10 |

"Kreuzweise deutsch" Teil 4

Podiumsdiskussion 20 Jahre Deutsche Einheit

Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Die Bundes- stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt zu einem Podiumsgespräch über diese und andere Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander ein. Es diskutieren Angela Elis und Michael Jürgs. Das Ost-West-Journalistenduo hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben und zieht nun Bilanz. Kreuzweise nehmen sie die Deutschen in den Blick, schauen auf Klischees und Vorurteile und debattieren Wahres und Unwahres über "Ossis" und "Wessis". Podiumsgespräch Teil 3 (32:54 min) Angela Elis und Michael Jürgs im Gespräch mit Peter Lange

Lesung | Braunschweig, 29.04.10 |

"Freiheit ist das wichtigste,was es im Leben gibt"

Joachim Gauck las aus „Winter im Sommer – Frühling im Herbst"

Zu Beginn der Lesung berichtete Joachim Gauck, der von seiner Co-Autorin Helga Hirsch begleitet wurde: „Ohne Helga Hirsch wäre das Buch nicht fertig geworden“. „Ich wollte nicht auf emotionale Begegnungen aus der Vergangenheit treffen“, erklärte er. Das geschah dann, als er schrieb, wie seine eigenen Kinder nach und nach die DDR verließen. „Plötzlich waren Tränen auf dem Stück Papier vor mir.“

Treffer 1 - 10 von 29

Anfang | Zurück | | Ende

erweiterte Suche

Titel/ Beschreibung
Inhalt
Datum von
im Format dd.mm.yyyy
Datum bis
im Format dd.mm.yyyy
Postleitzahl
Ort
Autor
Veranstalter
Kategorie
Schlagwort
 

Highlights

Titelbild
Titelbild
Titelbild
left
1
right
"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

Dossier

Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
Im Archiv der Auseinandersetzung finden Sie… mehr mehr

Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte