Magazin und Medienmonitor

Thema | 25.08.10 | Redaktion

Ruhiger Revolutionär

Der Physiker Hans-Jürgen Fischbeck bleibt ein Bürgerbewegter – immer wieder neu

Die Friedliche Revolution ist undenkbar ohne die Bürgerrechtler. Trotz ihrer Bedeutung für den Umbruch von 1989/90 zogen sich viele der damaligen Protagonisten wieder aus der großen Politik zurück. Hans-Jürgen Fischbeck war einer von ihnen. Seinen Mut zur Einmischung, mit dem er einst dem DDR-Regime widerstand, hat er bis heute behalten - Portrait eines Demokraten.

Interview | Berlin, 29.03.10 | Redaktion

"Wir waren auf jeden Fall lustiger als unsere Unterdrücker."

Wolf Biermann über seinen Freund Robert Havemann und den "ewigen Schisser"

Ein einziges Mal durfte Wolf Biermann nach seiner Ausbürgerung in die DDR reisen: an das Sterbebett Robert Havemanns. Der wilde Sänger und der hagere Physiker, der sich vom überzeugten Kommunisten und Parteimitglied zum bekanntesten Dissidenten der DDR gewandelt hatte, waren eng befreundet. Wir sprachen mit Wolf Biermann über seinen Freund Havemann, über die Angst vor der Macht und die Macht des Lachens gegen die Angst.

Termintipp | Berlin, 30.06.10 | Redaktion

Robert Havemann - ein Wissenschaftler in der Diktatur

Podiumsdiskussion am 1. Juli

Mit der Diskussion um die Rolle des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz während der SED-Diktatur bekommt die Aufarbeitung der Geschichte Robert Havemanns eine aktuelle Dimension. Die Rolle Robert Havemanns während der SED-Diktatur soll in dieser Podiumsdiskussion näher beleuchtet werden.

Interview | Berlin, 15.06.10 | Redaktion

Von Zwängen und Spielräumen der DDR-Aufarbeitung I

Ein Gespräch mit Ilko-Sascha Kowalczuk über die "Causa Olbertz"

Seit der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk Ende Mai in einem Vortrag dem designierten Präsidenten der Humboldt-Universität Jan-Hendrik Olbertz allzu große Systemtreue vorwarf, ist ein heftiger Disput zwischen den Verteidigern und Kritikern Olbertz' entbrannt. Wir sprachen mit Ilko-Sacha Kowalczuk. Für ihn ist Olbertz ein Wendegewinner, der vom fehlenden Aufarbeitungswillen der ostdeutschen Hochschulen profitierte.

Thema | Berlin, 18.06.10 | Redaktion

Deutsch-deutscher Volksaufstand

Am 17. Juni 1990 gedachten Ost und West erstmals gemeinsam des Aufstandes von 1953

Ende Mai 1990 beschloss die Volkskammer der DDR, das Wappen ihres Staates abzuschaffen. Zwei Wochen später, am 17. Juni 1990, schwenkten einige hundert Demonstranten auf dem Ost-Berliner Gendarmenmarkt DDR-Fahnen mit eben jenem Hammer-Zirkel-Ährenkranz-Emblem, das einstmals die Einheit von Arbeitern, Bauern und "Intelligenz" beschworen hatte. "Wir sind das Volk" riefen die mehrheitlich jungen Fahnenträger, die sich auf den Geist der Herbstrevolution von 1989 ebenso wie auf die Ideen des 17. Juni 1953 beriefen.

Vorschau TV | 08.05.10 | Redaktion

Fernsehvorschau vom 9. bis zum 15. Mai 2010

Grenzstreifen und Dissidenten

Am Dienstag berichtet ZDF Neo über die ungewöhnliche Erkundung des ehemaligen Grenzstreifens, der Ost- und Westdeutschland voneinander trennte, mit einem "Gobbi". Der Mauer nimmt sich am Mittwoch auch der Hessische Rundfunk an. Arte liefert am Dienstag eine Dokumentation, welche die Dissidenten des Ostblocks in den Fokus nimmt. Exemplarisch wird der Werdegang von Persönlichkeiten vorgeführt, die bereit waren, sich gegen ihre sozialistischen Regierungen aufzulehnen. Den Weg zur deutschen Einheit wird am Freitag noch einmal der ZDF Infokanal beschreiten. Von Günter Schabowskis Pressekonferenz bis zur Wiedervereinigung werden die wichtigsten Ereignisse vorgestellt.

Besprechung | Berlin, 31.03.10 | Redaktion

"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu."

Vor 100 Jahren wurde Robert Havemann geboren

Am 11. März dieses Jahres wäre Robert Havemann, einer der bekanntesten Dissidenten der DDR, 100 Jahre alt geworden. Anlass genug für Bewunderer, Weggefährten, Freunde und Familienmitglieder im klassizistischen Ambiente eines Vorlesungsaals unweit der Berliner Charité ein Fest der Erinnerungen zu feiern.

Interview | Potsdam, 15.06.09 | Redaktion

Die "chinesische Lösung" und der Herbst 1989

Warum es in Leipzig nicht zur Eskalation kommt

Im Rahmen unseres aktuellen Schwerpunkts sprechen wir mit Major Heiner Bröckermann über die militärischen Planspiele der SED und die Stunden der Entscheidung am 9. Oktober 1989.

Thema | Berlin, 09.06.09 | Redaktion

Die "chinesische Lösung"

Wie der 4. Juni den Herbst 1989 beeinflusste

China ist das Negativ der Friedlichen Revolution. Wochenlang hatten im April und Mai Millionen Menschen in China für Reformen und Freiheit demonstriert. In der Nacht zum 4. Juni kämpften sich Soldaten zum Platz des Himmlischen Friedens vor, schossen in die Menge und überrollten mit Panzern die Freiheitsbewegung - ein Verbrechen, das als "chinesische Lösung" auch auf den Herbst 1989 rückwirkte.

Montagsradio | Berlin, 11.09.09 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 22

Der Mauerfall im Wahlkampf und die Positionen der West-Parteien im Spätsommer 1989

Wir sprechen mit dem Politikwissenschaftler Gero Neugebauer über Wiedervereinigungsfolklore in der Bundesrepublik der 1980er Jahre, Wahlkämpfe heute und damals und die deutsche Frage im Sommer 1989 aus Sicht der Ost-Opposition...

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Archiv der Auseinandersetzung

Ausstellung | Thüringen, 30.01.09 |

"Opposition und Widerstand in der DDR"

Wanderausstellung der Stiftung Ettersberg

Die Ausstellung "Opposition + Widerstand in der DDR" der Stiftung Ettersberg arbeitete die Geschichte der Opposition in der DDR anhand zahlreicher zum Teil noch unveröffentlichter Fotos und Dokumente unter besonderer Berücksichtigung der Ereignisse in Thüringen heraus.

Diskussion | Bautzen, 09.11.10 |

Performance oder Protestaktion?

„Der Weiße Strich“ an der Berliner Mauer 1986

Podiumsgespräch und Fotopräsentation mit Frank Willmann und Wolfram Hasch

Lesung | Bautzen, 03.10.10 |

Black Box DDR: Lesung und Gespräch

Unerzählte Leben unterm SED-Regime

Anlässlich des Jahrestags der deutsch-deutschen Wiedervereinigung lud die Gedenkstätte Bautzen zu einer Sonntagslesung ein. Vorgestellt wurde die Publikation „Black Box DDR. Unerzählte Leben unterm SED-Regime“. Die Herausgeber Ines Geipel und Andreas Petersen berichten darin eindrucksvoll anhand von 33 Einzelschicksalen über das Leben in der SED-Diktatur. Im Mittelpunkt stehen dabei bisher wenig bekannte Geschichten, Ereignisse und Personen.

Vortrag | Bautzen, 31.03.10 |

“Helft uns und zwar sofort!“

Der Häftlingsaufstand im Speziallager Bautzen und seine Folgen

Anlässlich des 60. Jahrestags der Ereignisse berichten die ehemaligen Häftlinge Harald Knaußt und Joachim Gringmuth über ihre Erinnerungen an den Aufstand im „Gelben Elend“. Als junge Männer 1946 bzw. 1948 unschuldig zu 25 Jahren Haft verurteilt, erlebten sie den Aufstand auf ganz unterschiedliche Weise mit. Erst Mitte der fünfziger Jahre kamen beide frei und flohen in den Westen. Vortrag und Zeitzeugengespräch

Ausstellung | Thüringen, 01.06.09 |

"Der Schrei nach Freiheit"

"Der 17. Juni 1953 in Thüringen"

Die Wanderausstellung "Der Schrei nach Freiheit - Der 17. Juni 1953 in Thüringen" der Stiftung Ettersberg beschrieb anhand zahlreicher Fotos, Dokumente, Plakate, Aufrufe und Zeitungsartikel die Ereignisse vom 17. Juni 1953 in den drei ehemaligen Thüringer Bezirken Erfurt, Gera und Suhl und bettete den Volksaufstand in die Gesamtgeschichte der SED-Diktatur ein.

Diskussion | München, 06.11.09 |

Sportsfreund Lötzsch

Dokumentarfilm, Deutschland 2008

Sandra Prechtel und Sascha Hilpert, die Gewinner des Doku-Wettbewerbs 2005, haben sich der Lebensgeschichte und persönlichen Dramas des DDR-Radsportlers Wolfgang Lötzsch angenommen und sie zu einem packenden Dokumentarfilm verdichtet.

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke"

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Diskussion | Leipzig, 05.07.10 |

Gesprächsreihe "Wir sind das Volk!"

Montagsgespräch im Museum "Runde Ecke" mit Helmut du Mênil

„Sie haben wohl die neue Zeit noch nicht verstanden!“, wurde Helmut du Mênil unmissverständlich zu verstehen gegeben, als er sich 1948/1949 an der Universität Leipzig einschrieb und Zahnmedizin studieren wollte. So entschied nicht er, sondern die neue sozialistische Leitung in welchen Studiengang er sich zu immatrikulieren habe. Die Entscheidung, diesen Staat nicht zu akzeptieren und zu verändern ließ er sich jedoch nicht nehmen. Als 19. Gast der Reihe Montagsgespräche begrüßten die Moderatoren Tobias Hollitzer und Reinhard Bohse dieses Mal Helmut du Mênil, einer, der sich bereits Anfang der 1950er Jahre gegen die DDR-Diktatur wehrte. Als Mitglied der studentischen Widerstandsgruppe um seinen Kommilitonen Herbert Belter plakatierte er für Demokratie und gegen Stalinismus und verlor dabei seinen besten Freund, der von einem sowjetischen Militärtribunal verurteilt und in Moskau hingerichtet wurde. Einem solchen Schicksal konnte er nur durch Flucht nach West-Berlin entrinnen. Nach einer erfolgreichen Banklaufbahn in der Bundesrepublik kehrte er schließlich 1990 zurück, um als Chef der Leipziger Treuhand-Filiale die DDR endlich umgestalten zu können.

Lesung | Braunschweig, 29.04.10 |

"Freiheit ist das wichtigste,was es im Leben gibt"

Joachim Gauck las aus „Winter im Sommer – Frühling im Herbst"

Zu Beginn der Lesung berichtete Joachim Gauck, der von seiner Co-Autorin Helga Hirsch begleitet wurde: „Ohne Helga Hirsch wäre das Buch nicht fertig geworden“. „Ich wollte nicht auf emotionale Begegnungen aus der Vergangenheit treffen“, erklärte er. Das geschah dann, als er schrieb, wie seine eigenen Kinder nach und nach die DDR verließen. „Plötzlich waren Tränen auf dem Stück Papier vor mir.“

Diskussion | Chemnitz, 15.09.10 |

Sachsen 1989/90-Konfrontation und Konzession

Eckhard Jesse und Thomas Schubert zogen Bilanz

Aller guten Dinge sind drei. Im Wintersemester 1999/2000 hatte an der Technischen Universität Chemnitz eine Ringvorlesung stattgefunden, auf der 14 bekannte Bürgerrechtler – von außerhalb Sachsens – zu Wort gekommen waren, um eine pointierte Bilanz zu ziehen – zehn Jahre nach der friedlichen Revolution und nach der deutschen Einheit: Jens Reich, Konrad Weiß, Marianne Birthler, Vera Lengsfeld, Günter Nooke, Wolfgang Templin, Markus Meckel, Ehrhart Neubert, Freya Klier, Rainer Eppelmann, Edelbert Richter, Ulrike Poppe, Friedrich Schorlemmer, Joachim Gauck. Die Veröffentlichung der Vorträge mitsamt einer zeitgeschichtlichen Einordnung und der biografischen Porträts fand große Resonanz.

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