Magazin und Medienmonitor

Termintipp | Hildesheim, 12.08.10 | Redaktion

"Feind ist, wer anders denkt"

Eine Ausstellung über die Stasi in der DDR

Wie arbeitete das Ministerium für Staatssicherheit, wie war es organisiert? Welche Auswirkungen hatten die Tätigkeiten der SED-Geheimpolizei auf die Betroffenen DDR-Bürger? Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes macht vom 12. August bis zum 1. September 2010 Halt in Hildesheim und wirft einen genauen Blick auf Arbeit und Methoden der Stasi.

Kalenderblatt | Bonn, 08.03.10 | Redaktion

Außenpolitische Verantwortung schlägt innenpolitisches Kalkül

Am 8. März 1990 garantiert der Bundestag die polnische Westgrenze

Die vom Bundestag verabschiedete Erklärung zur "Unantastbarkeit" der Oder-Neiße-Grenze leitete das Ende einer innen- und außenpolitische Debatte ein, in deren Folge die Frage etwaiger polnischer Reparationsforderungen, deutscher Minderheitenrechte und der existierenden Grenzziehung in eine gesetzliche Regelung gegossen werden sollte. Der nach zweistündiger Bundestagsdebatte wiederholte "Verzicht auf Gebietsansprüche jetzt und in Zukunft" sollte nicht nur auf die europäischen Nachbarn beruhigend wirken, sondern ebenso die Wahlchancen des konservativen Wahlbündnis "Allianz für Deutschland" gegenüber der favorisierten Ost-SPD erhöhen.

Kalenderblatt | 31.05.10 | Redaktion

Die militärische Frage

Am 31. Mai 1990 stimmt Gorbatschow der freien Bündniswahl eines vereinten Deutschlands zu

Der strittigste Punkt in der Deutschen Frage im Mai 1990 ist die Frage der Bündniszugehörigkeit des vereinten Deutschlands. Noch am 25. Mai erklärt der sowjetische Außenminister Schewardnadse in der Welt am Sonntag, die Sowjetunion sei gegen eine gesamtdeutsche NATO-Mitgliedschaft. Genau das ist jedoch die Position der westlichen Alliierten, insbesondere die von George Bush. Für den amerikanischen Präsidenten ist die deutsche Einheit erstrebenswert, aber nur dann, wenn das vereinte Deutschland zur NATO gehöre. Die Fronten scheinen damit im Mai 1990 verhärtet. Doch am 31. Mai 1990 treffen Bush und Gorbatschow in Washington zusammen. Überraschend gelingt ein Durchbruch in der strittigen Bündnisfrage.

Interview | Berlin, 31.12.09 | Redaktion

Die deutsche Frage in Ost und West

Ein Thema – drei Positionen

Wie stand die DDR-Opposition zur deutschen Frage? Welche Rolle spielte die Ausreisewelle? Und was dachte der Westen? Ehrhart Neubert, Wolfgang Templin und Hans-Dietrich Genscher nehmen Stellung.

Thema | Berlin, 09.06.09 | Redaktion

Die "chinesische Lösung"

Wie der 4. Juni den Herbst 1989 beeinflusste

China ist das Negativ der Friedlichen Revolution. Wochenlang hatten im April und Mai Millionen Menschen in China für Reformen und Freiheit demonstriert. In der Nacht zum 4. Juni kämpften sich Soldaten zum Platz des Himmlischen Friedens vor, schossen in die Menge und überrollten mit Panzern die Freiheitsbewegung - ein Verbrechen, das als "chinesische Lösung" auch auf den Herbst 1989 rückwirkte.

Montagsradio | Berlin, 22.03.09 | Redaktion

Das Montagsradio - Ausgabe Nr. 1 03/2009 Vorschau

Themen: Gedenken als Geschäft, "Der Turm" und die Rolle Polens 1989

Die erste Ausgabe des Montagsradios wird sich mit dem Schwerpunktthema "Ausblick auf 2009" beschäftigen. Unter anderem sprechen wir mit dem Botschafter Polens, Marek Prawda und Peter Lange, langjähriger Politikjournalist und heutiger Chefredakteur von Deutschlandradio Kultur. Hier bereits ein erster Ausschnitt. Die gesamte Sendung folgt kommenden Montag.

Thema | Berlin, 08.09.09 | Redaktion

Deutsche Einheit? Deutsche Zweiheit!

Wie die Bundesrepublik mit der deutschen Frage umging

"Deutsche Einheit? Deutsche Zweiheit!" – so titelt DIE ZEIT am 2. Juni 1989. Verfasser des Artikels ist Klaus Bölling, der von 1974 bis 1982 Sprecher der Koalitionsregierung unter Helmut Schmidt war. Stellvertretend für viele westdeutsche Intellektuelle – vor allem aus den Reihen der Linken – fordert Bölling öffentlich die Streichung des Wiedervereinigungsgebots, das seit dem 23. Mai 1949 das Grundgesetz einleitet. Als "nicht mehr zeitgemäß" bezeichnet Bölling die Präambel 1989 und trifft damit einen wunden Punkt der westdeutschen Politik. Denn in den etablierten Parteien der Bundesrepublik halten zwar viele an der Forderung nach der deutschen Einheit fest, niemand hält sie jedoch für realpolitisch durchführbar.

Besprechung | Berlin , 08.03.10 | Redaktion

Wiedervereinigung mal anders...

Gerhard A. Ritters kurze Geschichte des deutschen Einigungsprozesses

Gerhard A. Ritter, einer der bekanntesten deutschen Sozialhistoriker, hat eine konzise Geschichte der Wiedervereinigung und ihrer Folgen vorgelegt. Der schnelle Anschluss der DDR sei notwendig gewesen, um das nur kurz geöffnete Zeitfenster für die Wiedervereinigung zu nutzen.

Besprechung | Berlin, 01.02.10 | Redaktion

Das "Weiße Haus" von Ost-Berlin

Die erste Studie über die bundesdeutsche Ständige Vertretung wurde am historischen Ort vorgestellt

Am 28. Januar präsentierte die Journalistin Jacqueline Boysen in Kooperation mit dem Verlag Ch. Links und der Stiftung Aufarbeitung ihre Studie über die Arbeit der bundesdeutschen Ständigen Vertretung in der DDR – die erste wissenschaftliche Gesamtdarstellung zum "Weißen Haus" von Ost-Berlin.

Kalenderblatt | Bonn, 28.11.09 | Redaktion

Vorwegweiser zur Wiedervereinigung

Mit seinem 10-Punkte-Programm geht Kanzler Kohl in die deutschlandpolitische Offensive

Am 28. November 1989 verkündet Bundeskanzler Helmut Kohl das 10-Punkte-Programm der Bundesregierung. Damit wird der deutschen Wiedervereinigung ein erstes theoretisches Gerüst gegeben.

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Archiv der Auseinandersetzung

Konferenz | Meiningen , 05.11.09 |

"Mein Opa sagt, es war nicht alles schlecht …

… und Sie nennen es Diktatur?": Lehrerfortbildung

Während im Juni 1953 sowjetische Panzer den Volksaufstand in der DDR für Freiheit und Demokratie blutig niederschlugen, errang die friedliche Revolution vor 20 Jahren eben diese Freiheit und Demokratie. Die Veranstaltung nahm diesen Jahrestag zum Anlass, um über Begriffe der Diktaturforschung zu diskutieren. Totalitarismus, politische Religionen, moderne Diktaturen, autoritäre bzw. totalitäre Regime, Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus.

Diskussion | Berlin, 30.09.10 |

"Kreuzweise deutsch" Teil 1

Podiumsdiskussion 20 Jahre Deutsche Einheit

Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Die Bundes- stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt zu einem Podiumsgespräch über diese und andere Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander ein. Es diskutieren Angela Elis und Michael Jürgs. Das Ost-West-Journalistenduo hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben und zieht nun Bilanz. Kreuzweise nehmen sie die Deutschen in den Blick, schauen auf Klischees und Vorurteile und debattieren Wahres und Unwahres über "Ossis" und "Wessis".

Diskussion | Berlin, 30.09.10 |

"Kreuzweise deutsch" Teil 2

Podiumsdiskussion 20 Jahre Deutsche Einheit

Die Deutschen in Ost und West blicken auf 20 Jahre Einheit zurück. Doch was denken sie übereinander? Sprechen sie wirklich die gleiche Sprache? Die Bundes- stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt zu einem Podiumsgespräch über diese und andere Fragen des alltäglichen Umgangs der Deutschen miteinander ein. Es diskutieren Angela Elis und Michael Jürgs. Das Ost-West-Journalistenduo hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben und zieht nun Bilanz. Kreuzweise nehmen sie die Deutschen in den Blick, schauen auf Klischees und Vorurteile und debattieren Wahres und Unwahres über "Ossis" und "Wessis". Podiumsgespräch Teil 1 (28:34min)

Lesung | Potsdam, 06.09.10 |

Die rätselhafte Stabilität der DDR

Andrew I. Port über Arbeit und Alltag im sozialistischen Deutschland

Die DDR existierte vier Jahrzehnte – länger als die Weimarer Republik und das Dritte Reich zusammen – und war also ein rätselhaft stabiler Staat, dessen Bestand, und nicht nur Kollaps, dringend einer Erklärung bedarf.

Vortrag | Osnabrück, 26.11.09 |

Die Mauer 1961-1989 und der Mauerfall in der Kunst

Vortrag von Prof. Dr. Martin Damus

Die Mauer spielte als Sujet oder Thema in der Kunst der DDR außer bei einigen wenigen oppositionellen Künstlern (A. R. Penck, R. Loewig u. a.) keine Rolle, in der Kunst der BRD von Ausnahmen (wie W. Vostell) abgesehen erst nach Mitte der 70er Jahre. Es waren wenige, aber hoch geschätzte Künstler wie Christo, R. Fetting, K. H. Hödicke, J. Immendorf u. a., die sich nun des Themas annahmen. Auch vom Fall der Mauer 1989 ließen sich nur wenige Künstler (Christo, Fetting, Hödicke, Loewig, Vostell u. a.) inspirieren.

Konferenz | Berlin, 10.03.10 |

Der Weg zur Deutschen Einheit

Tagung in Berlin, 10.-12. März 2010

Dem Weg zur deutschen Einheit widmeten sich die Deutsche Gesellschaft e.V., der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf einer Konferenz. Um "Mythen und Legenden", so der Untertitel der Tagung, über jene Zeit zu entkräften, kamen Akteure von 1989/90 und Wissenschaftler zu Wort.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 1/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 2/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 3/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 4/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

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