Magazin und Medienmonitor

Termintipp | Leipzig/Machern, 10.09.10 | Redaktion

Düsteres hautnah erleben

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010

Historische Rathäuser und Apotheken, alte Mühlen und vollständig erhaltene Grenzanlagen: Beim Tag des offenen Denkmals, der deutschlandweit am 12. September stattfindet, laden rund 7500 ungewöhnliche Orte zum Besuch ein.

Besprechung | 17.08.10 | Redaktion

Das Normale im Unnormalen

Endstation Grenze. Der Bahnhof Friedrichstraße 1986

Während der Jahre der Teilung war der Bahnhof Friedrichstraße zweierlei: als Grenzübergang ein besonderer Ort, dessen Sonderrolle auch damals jedem, der sich hier aufhielt, bewusst wurde, gleichzeitig aber auch als Bahnhof ein Ort des Alltäglichen, Banalen, des Normalen im Unnormalen.

Besprechung | 05.08.10 | Redaktion

"Und plötzlich waren wir Verbrecher"

Buchvorstellung und Lesung in der Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Geschichte einer gescheiterten Flucht aus der DDR ist ein Ereignis, das tiefe Spuren im Leben der Flüchtenden und Angehörigen hinterlässt. Die Geschwister Michael Proksch und Dorothea Ebert haben ein Buch über diesen Teil ihrer Familiengeschichte geschrieben. Am 28. Juli haben sie es in der Gedenkstätte Berliner Mauer vorgestellt. Ein außergewöhnlicher Abend.

Interview | 02.10.09 | Redaktion

Entschlossene Flüchtlinge, entsetzter Minister - das komplette Interview

Hermann Huber über die Verwandlung einer Botschaft in ein Flüchtlingslager

Sie schliefen in Zelten und auf Treppenstufen, harrten bei Regen und Kälte im Park der Botschaft aus und warteten wochenlang. Eines wollten sie unter keinen Umständen: zurück in die DDR. Der ehemalige Botschafter Hermmann Huber schildert die dramatischen Tage von Prag im September 1989.

Interview | Berlin, 16.04.09 | Redaktion

Die Solidarność, der runde Tisch und die katholische Kirche

Marek Prawda, Botschafter Polens, im Interview (Kurzfassung)

"Der Osten wollte Westen werden." Auf diese Formel bringt Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Deutschland, die Richtungsdebatte in Polen 1989. Wir sprechen mit ihm über den Umbruch in Polen, die Bedeutung einer polnischen Identität und die Rolle der katholischen Kirche in den 1980er Jahren.

Interview | Berlin, 20.04.09 | Redaktion

Die Solidarność, der Papst und der "Dritte Weg"

Das vollständige Interview mit Marek Prawda, Botschafter Polens

"Der Osten wollte Westen werden." Auf diese Formel bringt Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Deutschland, die Richtungsdebatte in Polen 1989. Wir sprechen mit ihm über den Umbruch in Polen, die Bedeutung einer polnischen Identität und die Rolle der katholischen Kirche in den 1980er Jahren.

Thema | Berlin, 09.06.09 | Redaktion

Die "chinesische Lösung"

Wie der 4. Juni den Herbst 1989 beeinflusste

China ist das Negativ der Friedlichen Revolution. Wochenlang hatten im April und Mai Millionen Menschen in China für Reformen und Freiheit demonstriert. In der Nacht zum 4. Juni kämpften sich Soldaten zum Platz des Himmlischen Friedens vor, schossen in die Menge und überrollten mit Panzern die Freiheitsbewegung - ein Verbrechen, das als "chinesische Lösung" auch auf den Herbst 1989 rückwirkte.

Besprechung | Berlin, 14.04.09 | Redaktion

Dominik Trutkowski: Der Sturz der Diktatur

Eine Rezension von Rainer Eckert

In unserer Reihe die "Europäische Dimension" heute eine Kritik des Trutkowski Buchs "Der Sturz der Diktatur" von Rainer Eckert. Im Zentrum stehen die Oppositionsaktivitäten in Polen und der DDR in den Jahren 1988 und 1989. Morgen folgen hier ein Interview mit dem heutigen polnischen Botschafter und früheren Solidarność-Mitglied Marek Prawda und weitere Besprechungen, wie beispielsweise György Dalos' sehr empfehlenswerte Darstellung "Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa".

Kalenderblatt | Berlin, 10.09.09 | Redaktion

"Aufbruch 1989 – Neues Forum"

Die Opposition formiert sich

"In unserem Staat ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört", stellen die Initiatoren des Neuen Forums in ihrem Gründungsaufruf fest. Am 10. September 1989 gründen sie in der DDR eine politische Vereinigung, die zu einem großen oppositionellen Ereignis in der Öffentlichkeit wird.

Montagsradio | Berlin, 08.11.09 | Redaktion

"Der 9. November 1989 ist kein Gründungsmythos"

Montagsradio, Ausgabe Nr. 27 – Gespräch mit Herfried Münkler

"Die Deutschen und ihre Mythen" heißt das letzte große Buch des Politikwissenschaftlers Herfried Münkler. Im Interview mit dem Montagsradio erklärt er, warum der 9. November 1989 nicht als Gründungsmythos für die "Berliner Republik" geeignet ist.

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Archiv der Auseinandersetzung


Diskussion | Bautzen, 09.11.10 |

Performance oder Protestaktion?

„Der Weiße Strich“ an der Berliner Mauer 1986

Podiumsgespräch und Fotopräsentation mit Frank Willmann und Wolfram Hasch

Ausstellung | Bautzen, 12.09.10 |

Tag des offenen Denkmals Gedenkstätte Bautzen

Entsprechend dem diesjährigen Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ berichteten ehemalige politische Häftlinge von ihrem Weg in den „Stasi-Knast“. Den Besuchern bot sich die Gelegenheit, im direkten Gespräch zu erfahren, was für den Einzelnen der Transport ins Ungewisse bedeutete. Während der Fahrt in Gefangenentransportwagen oder einem mit Zellen versehenen Eisenbahnwaggon waren die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt. Zusätzlich wurde das Tagesprogramm jede Stunde durch Führungen im Haus ergänzt und im Kinosaal werden verschiedene Dokumentarfilme gezeigt.

Ausstellung | Bautzen, 25.08.10 |

„Wir fordern Freiheit für alle“

Die Häftlingsaufstände in den Gefängnissen der DDR 1989/90 und ihre Folgen

Oktober 1989 - das politische System der DDR gerät ins Wanken. Die Bevölkerung demonstriert auf den Straßen. Selbst hinter den Gefängnismauern revoltieren die Häftlinge. Sie fordern bessere Haftbedingungen und eine Überprüfung ihrer Urteile. Dafür treten sie sogar in Arbeits- und Hungerstreik. Es bilden sich Gefangenenräte und erstmals gelangen sogar Journalisten bei Pressekonferenzen in die bis dahin hermetisch abgeschirmten Haftanstalten.

Vortrag | Bautzen, 31.03.10 |

“Helft uns und zwar sofort!“

Der Häftlingsaufstand im Speziallager Bautzen und seine Folgen

Anlässlich des 60. Jahrestags der Ereignisse berichten die ehemaligen Häftlinge Harald Knaußt und Joachim Gringmuth über ihre Erinnerungen an den Aufstand im „Gelben Elend“. Als junge Männer 1946 bzw. 1948 unschuldig zu 25 Jahren Haft verurteilt, erlebten sie den Aufstand auf ganz unterschiedliche Weise mit. Erst Mitte der fünfziger Jahre kamen beide frei und flohen in den Westen. Vortrag und Zeitzeugengespräch

Vortrag | Bautzen, 24.02.10 |

Streng geheim!

Die Observations- und Abhörtechnik des MfS

Das Ministerium für Staatssicherheit wurde vor sechzig Jahren im Februar 1950 gegründet. Als „Schild und Schwert“ der Partei überwachte es alle Bereiche der DDR-Gesellschaft. Im Laufe der Jahre entwickelte es sich zu einem riesigen Bespitzelungs- und Unterdrückungsapparat. Auch auf dem technischen Sektor rüstete die Stasi auf. Wanzen, Kameras und Tonbänder – möglichst immer auf dem neuesten Stand – gehörten zur geheimen Spitzelausstattung. Detlev Vreisleben gab in seinem reich bebildertem Vortrag Einblick in diese technische Seite des Repressionsorgans MfS.

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke"

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Lesung | Berlin, 27.10.10 |

Der Westen und die Menschenrechte

Podiumsdiskussion und Buchvorstellung

Der von Stefan-Ludwig Hoffmann herausgegebene Band „Moralpolitik. Geschichte der Menschenrechte im 20. Jahrhundert“ verfolgt erstmals historisch, wie die Menschenrechte in den globalen Krisen und Konflikten des vergangenen Jahrhunderts diese Selbstverständlichkeit gewonnen haben.

Diskussion | Hamburg, 26.10.09 |

"Gesicht zur Wand"

Filmvorführung und Diskussion

Stefan Weinert präsentierte als Regisseur seinen Dokumentarfilm "Gesicht zur Wand".

Diskussion | Bautzen, 26.03.07 |

Politische Haft in der SBZ/DDR

Eine Gesprächsreihe beim Bundespräsidenten

In den Jahren 2007 und 2008 luden Bundespräsident Horst Köhler und Rainer Eppelmann von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zur Gesprächsreihe „Für Freiheit und Demokratie“ ein.

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