Magazin und Medienmonitor

Interview | 03.11.10 | Redaktion

Gemeinsam für Freiheit und Demokratie

RevolutionundEinheit sprach am 3. Oktober 2010 mit der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz

Die beharrliche Forderung der sächsischen Bürger nach demokratischen Freiheiten hat im Herbst 1989 entscheidend zum Gelingen der Friedlichen Revolution beigetragen. Der kontinuierliche Protest hat ein neues Identitätsgefühl bei den Sachsen hervorgerufen, das auch heute noch ein wesentliches Element beim Artikulieren gemeinsamer Interessen darstellt. Sachsen hat in den letzten 20 Jahren viel erreicht, vorhandene Potentiale wurden gefördert, es wurden Investitionen auf hohem Niveau getätigt. Doch die errungene Freiheit ist nicht nur ein Recht, sondern nimmt in schweren Zeiten auch jeden einzelnen Bürger in die Pflicht, so die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

Presseschau | Berlin, 23.09.10 | Redaktion

Legenden und Abschiede

Die aktuelle Presseschau

Das Buch eines alten DDR-Sportlers und Doping-Verantwortlichen strickt an alten Legenden. Unwahrheiten, Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen werden wieder ausgegraben. Und Bärbel Bohley, eine der widerspenstigen und bis zuletzt unangepassten Symbolfiguren der DDR-Opposition ist gestorben. Die Presseschau im September.

Termintipp | Berlin, 26.08.10 | Redaktion

Lange Nacht der Museen

Am kommenden Samstag findet in Berlin die alljährliche Lange Nacht der Museen statt.

Von 18 bis 2 Uhr nachts sind rund hundert Berliner Museen für die Besucher geöffnet. Damit man zügig zu den verschiedenen Museen gelangt, werden spezielle Bus-Shuttle eingesetzt und wer will, kann sich für fünf Euro ein Fahrrad mieten. Wir haben herausgesucht, wo in dieser Nacht DDR-Geschichten und DDR-Kuriositäten zu besichtigen sind.

Thema | Berlin, 16.06.10 | Redaktion

Ausgemauert

Im Juni 1990 begann der Abriss der Berliner Mauer

Wer heute in Berlin nach der Mauer sucht wird nicht mehr viel finden. Orte, die die Realität der geteilten Stadt authentisch vermitteln, gibt es nicht mehr. Dass die trennende Betonwand, die die Entwicklung Berlins über fast 30 Jahre so entscheidend geprägt hat, nahezu komplett verschwunden ist, ist trotz ihrer traurigen Geschichte und monströsen Gestalt nur schwer zu verstehen. Doch als man dem Ungetüm 1990 mit schwerem Gerät zu Leibe rückte, interessierte sich die Öffentlichkeit mehr für die noch offene Zukunft des wieder zusammenwachsenden Landes als für seine jüngste Vergangenheit. So wurden Fakten geschaffen noch bevor der Denkmalschutz dem Kahlschlag wirksame Grenzen setzen konnte.

Montagsradio | Berlin, 11.06.10 | Redaktion

Die Erweiterung der Mauergedenkstätte Bernauer Straße

Montagsradio, Nr. 39 – Gespräch mit Ausstellungskurator Dr. Gerhard Sälter

Am Freitag, dem 21. Mai 2010, wurde der erste Abschnitt der 1,3 Kilometer langen Erinnerungsmeile an der Bernauer Straße der Öffentlichkeit übergeben – erste Elemente sind eine Dauerausstellung über die Ereignisse entlang der Bernauer Straße während der Teilung und das "Fenster des Gedenkens". RevolutionundEinheit.de ließ sich die neuen Elemente von Ausstellungskurator Dr. Gerhard Sälter erklären und befragte Besucher vor Ort nach ihren Eindrücken.

Montagsradio | 03.12.09 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 30, "Eine heimliche Liebe"

Die DDR-Opposition, die Revolution und die deutsche Frage – ein Gespräch mit Andreas H. Apelt

Nach dem Mauerfall stand plötzlich die deutsche Frage wieder auf der politischen Tagesordnung. Damit sah sich auch die DDR-Opposition vor eine völlig neue Ausgangslage gestellt. Über die Folgen des Mauerfalls für die Bürgerrechtler und die verschiedenen Antworten auf die deutsche Frage in der Friedlichen Revolution haben wir mit Andreas Apelt gesprochen.

Interview | 14.10.09 | Redaktion

"Die Revolution frisst ihre Kinder"

Kerstin Gierke über Angst, Aufbruch und Enttäuschung im Herbst '89

Sie gehörte im Oktober '89 zu den Mutigen, die etwas verändern wollten. Ab dem 3. Oktober versammelten sie sich in der Gethsemanekirche in Ostberlin zu einer Mahnwache für politische Häftlinge. Es wurden täglich mehr. Am 7. Oktober gingen sie auf die Straße, um für Veränderungen zu protestieren. Kerstin Gierke war eine von ihnen.

Besprechung | Berlin, 16.09.09 | Redaktion

Männer, Mäntel und Mythen

Der Dokumentarfilm "Das Ende des Politbüros" – Versuch eines Psychogramms der SED-Führungsclique

Protagonisten und Randfiguren erzählen von den letzten Monaten der SED-Spitze. Politbüromitglieder wie Schabowski, Schürer und Krenz bieten Innenansichten in die atemberaubende Hermetik eines Führungszirkels. Äußerungen damaliger Beobachter wie Honeckers Leibwächter eröffnen dem Zuschauer zusätzlich Einblicke, die Befunden in pathologische Beziehungsstrukturen innerhalb des Politbüros gleichen. Gefangene ihrer damaligen Rollen bleiben fast alle. Mit der individuellen Mythenbildung der damaligen Akteure beschäftigte sich der Dokumentarfilm "Das Ende des Politbüros" am Mittwochabend auf arte.

Vorschau Hörfunk | Berlin, 02.05.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 1. Mai bis 9. Mai 2010

Auf dem Weg zur Wiedervereinigung

Die Freizügigkeit war für die Bürger der DDR stark eingeschränkt. Der Mangel an legalen Möglichkeiten führte zu vielen Versuchen, die DDR auch ohne Genehmigung der Behörden zu verlassen. Mit dem Thema Republikflicht beschäftigt sich das Kriminalhörspiel "Innere Sicherheit" im NDR. Einen Rückblick auf die Ereignisse im Frühsommer 1990 und die Verhandlungen zur Wiedervereinigung gibt der Deutschlandfunk mit einem Beitrag zu den "Zwei-plus-Vier-Gesprächen".

Termintipp | 15.04.10 | Redaktion

OstOstOst – 20 Jahre Westen

Theaterspektakel vom 16. bis ­18. April 2010

OstOstOst – drei Theater im Osten Deutschlands (Chemnitz, Gera/Altenburg und Magdeburg) haben sich zu einem länderübergreifenden Ring-Uraufführungsprojekt zusammengetan und gehen 20 Jahre nach dem Mauerfall gemeinsam auf Forschungsreise zur jüngsten europäischen und deutsch-deutschen Geschichte.

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Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | Weimar, 09.11.10 |

9. November - Der Tag, an dem die Mauer fiel

Erfahrungen im Umgang mit Freiheit, Medien und Demokratie

Dass Freiheit anstrengend ist, darüber hören wir jeden Tag die Klagen und die Sorgen um die Zukunft fangen bereits vor der 11. Klasse an. Wir werden überflutet von wichtigen und nichtigen Meldungen, müssen uns positionieren und eine Meinung dazu entwickeln. Nicht mehr eine Identität wird von uns gefordert sondern mindestens auch eine zusätzlich Virtuelle. Einfach und schlicht ist im medialen Zeitalter nichts mehr. Und genau dies haben die Bürger der DDR vor 21 Jahren gewollt: Die Freiheit selber entscheiden zu können welche Zeitung sie lesen, welchem beruflichen Weg sie einschlagen und die Freiheit endlich ihr Leben selbstständig planen zu können. Über diese Aufbruchszeit ins Ungewisse, die Entwicklung einer freien Presse und Demokratie sowie die mediale Spiegelung der Ereignisse wollten wir diskutieren. Tagesveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung, Stiftung Ettersberg, MDR und KIKA mit Schülern

Diskussion | Gotha, 15.11.10 |

Freiheit, die wir meinen

Halbtagesseminar zum Jahrestag der Maueröffnung

Das Gedenken an die Friedliche Revolution vom Herbst 1989 wurde zusehends auf den Fall der Mauer und die Wiedergewinnung der deutschen Einheit enggeführt. Grund genug für uns zu fragen: Was waren die Triebfedern dieser Friedlichen Revolution? Wir wollten sie nicht als "Geschichte" abtun, sondern sie vielmehr auf ihren aktuellen Gehalt überprüfen. Im Mittelpunkt stand dabei der zentrale Begriff der Freiheit. Über ihn wurde generationenübergreifend diskutiert. Ein Kooperationsprojekt zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und der Stiftung Ettersberg

Konferenz | Erfurt, 28.03.09 |

Wissenschaftliche Tagung: Der Anfang vom Ende 1989

Schlussbilanz der SED-Diktatur

Umweltkatastrophe, wirtschaftlicher Bankrott, gesellschaftlicher Stillstand, Glasnost und Perestroika. Das Ende der kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa hatte viele Facetten. Die von der Stiftung Ettersberg und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen veranstaltete wissenschaftliche Tagung nahm eine Vielzahl von Aspekten in den Blick, die insbesondere für das Revolutionsjahr 1989 in der DDR von großer Bedeutung waren.

Diskussion | München , 04.11.09 |

"20 Jahre nach dem Mauerfall"

Diskussionsreihe in der Pasinger Fabrik München über D(DR) als Heimat

Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Festivals „Im Zeichen der Freiheit – 20 Jahre Friedliche Revolution in Deutschland und Europa“ der Pasinger Fabrik und der Volkshochschule München Podiumsdiskusion: "20 Jahre nach dem Mauerfall – D(DR) als Heimat“. Ein Gespräch über persönliche Identität und den Einfluss der Wende auf das Selbst- und Zugehörigkeitsgefühl der Deutschen.

Lesung | München, 08.11.09 |

Filme ganz im "Zeichen der Wende"

Anlässlich des Themenschwerpunkts zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls zeigte die Pasinger Fabrik zwei Filme, die im "Zeichen der Wende" standen: Film 1: "Notizen aus der Provinz" von Arndt R. Schaffner (D, 2009) Film 2: ND - Deutsches Neuland (D, 2004) von François Rossier und Sandra Pechtel

Diskussion | München, 13.11.09 |

"Margot"

Ein Theaterstück von Pierre Mathias, dargestellt von Thérèse Berger

Das Theaterstück „Margot“ versucht zu analysieren, was heute in den Köpfen derer vorgeht, die als junge DDR-Bürger den Mauerfall erlebt haben. Die Wunden der Vergangenheit scheinen noch längst nicht geheilt. Die Widersprüche zwischen persönlichem Empfinden und öffentlicher Wahrnehmung der „Wende“ und ihrer Folgen prägt das Erleben von Margot: Auch wenn ihr Leben im vereinten Deutschland äußerlich perfekt scheint, kann sie ihre Wurzeln nicht verleugnen.

Diskussion | München, 01.10.09 |

Themenmonat "20 Jahre nach dem Mauerfall"

Ein Themenfestival der Pasinger Fabrik und der Münchner Volkshochschule

Die Pasinger Fabrik plante im Herbst 2009 einen Themenscherpunkt zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls. Beteiligt waren die Bereiche Ausstellung sowie Theater, Film und Literatur des Hauses. Im Fokus des Themenmonats in Festivalform standen die gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen zwanzig Jahre in ihren Auswirkungen auf das individuelle Leben und Erleben der deutsch-deutschen Vereinigung.

Ausstellung | Berlin, 01.05.09 |

"Wir waren so frei … Momentaufnahmen 1989/1990"

Das Jahr 1989 ist einer der wichtigsten Wendepunkte des 20. Jahrhunderts. Es steht für den Niedergang des SED-Regimes in der DDR, für das Ende des Kalten Krieges und den Siegeszug der Demokratie in Mittel- und Osteuropa. Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung war in Deutschland der 9. November 1989.

Vortrag | Dresden, 22.09.10 |

Silbergedenkmünze und Sonderbriefmarke

Dresden (22. September 2010) – Das Bundesministerium der Finanzen hat heute die Silbergedenkmünze und Sonderbriefmarke «20 Jahre Deutsche Einheit» in Dresden übergeben. Hans-Dietrich Genscher, Außenminister a. D., Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen sowie Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages, wurden zusammen mit weiteren Bürger bei der feierlichen Übergabe geehrt.

| Leipzig, 09.10.09 |

Einweihung der Demokratieglocke

Der 9. Oktober 2009 begann in Leipzig um 10 Uhr mit der Einweihung der Demokratieglocke auf dem Augustusplatz. In der Nähe der Einmündung der Grimmaischen Straße, wo vor 20 Jahren die Demonstranten den Raum um die Nikolaikirche verließen und in die Öffentlichkeit strebten. Die Glocke ist ein Geschenk der ostdeutschen Gießereiverbände an die Kulturstiftung Leipzig.

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