Termine

Termine | 29.04.10 15:00 | Lesung

"Die Kinder von Zamosc"

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Demokratischer Frauenbund

Darstellung eines erschütternden Schicksals in einer szenischen Lesung. Reihe "Rendezvous"

Mit Ruth Niemann und Prof. Dr. Roland Köhler; Moderation: Marlene Vesper

Ort: Helle Panke
Kopenhagener Str. 9
10437 Berlin
info@helle-panke.de
www.roslux.de

Termine | 29.04.10 18:00 | Film

Gesicht zur Wand

KAS Bremen

Bis ins Mark erschüttern die fünf Schicksale von inhaftierten DDR-Bürgern, die für eine Gruppe von 72.000 ehemals inhaftierten DDR-Republikflüchtigen oder 250.000 politisch inhaftierten DDR-Bürgern stehen. Außergewöhnlich offen berichten sie von ihrem Kampf mit dem Regime und den erschreckenden Bedingungen der Haft und den Verhörmethoden. So werden in diesem sensiblen Dokumentarfilm, der ganz nah an seinen Zeitzeugen bleibt, offene Wunden und seelische Verletzungen ans Licht gebracht, die allen ein normales, Angst freies Leben unmöglich machen.

Der Film bleibt an seinen Zeitzeugen, fängt ihre Regungen auf, ist stets stringent und gradlinig und vermeidet jede überflüssige Ergänzung oder jegliches belehrendes Material. Diese klare Form der Erzählung, der sorgfältige Umgang mit den Menschen, ist eine der vielen Qualität dieses auch in seiner klugen Montage bemerkenswerten Zeitdokuments.

Veranstaltungsort: Universität Bremen, SFG, Raum 0140
Enrique-Schmidt-Straße 7
28359 Bremen
0421-163 00 98, per Fax: 0421-163 00 99 oder Email
http://www.kas.de/proj/home/events/85/1/-/-/verans

Termine | 29.04.10 18:30 | Konferenz

Europa erinnert sich für die Zukunft

Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa e.V. lädt Sie gemeinsam mit der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Bundesministerium des Innern herzlich ein zu der Konferenz „Europa erinnert sich für die Zukunft“. Die Konferenz, die vom 29.-30-04.2010 in der Europäischen Akademie Berlin stattfindet, widmet sich der Frage, wie unser Geschichtsbewusstsein das Denken über Freiheit und Demokratie beeinflusst.

An zwei Tagen kommen insgesamt 27 Europäer miteinander darüber ins Gespräch, wie der Übergang aus den Diktaturen in die Demokratie gelingt, ob es einen geschichtspolitischen Konsens in Europa gibt, ob die Erinnerung zum Prinzip der europäischen Gesellschaften im Osten und im Westen geworden ist, ob die Aufarbeitung 20 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur als erfolgreich bezeichnet werden kann, wie es mit der Versöhnung heute in Europa steht, ob die europäische Demokratie attraktiv und übertragbar ist.

Bismarckallee 46/48
14193 Berlin
anmeldung@kultur-in-europa.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de

Termine | 29.04.10 19:00 | Akademielesung mit Ralf Rothmann

Feuer brennt nicht

Konrad-Adenauer-Stiftung

Berlin, fast zwanzig Jahre nach dem Mauerfall. Kreuzberg ist gesichtslos geworden, in den Szenebezirken lebt man auf zu dünnem Eis („man hört es leise knacken, wenn sie die Deckel ihrer Laptops schließen“), und so ziehen Alina und Wolf an den grünen Rand der Stadt. Am Müggelsee, wo die Unterschiede zwischen Ost und West noch nicht verwischt sind, dem Ort erstaunlicher Begegnungen mit Menschen aus der untergegangenen Republik, sieht Wolf sich aber zunehmend überfordert von dem alltäglichen Zusammenleben mit Alina, den „Details der Zweisamkeit“, der Enge trotz komfortabler Wohnung.
Als plötzlich Charlotte auftaucht, eine Geliebte aus der Vergangenheit, ergreift er die Flucht in neue, vom offensiven Eros der Professorin befeuerte Sensationen – getarnt als Ausflüge mit seinem Labrador Webster. In dessen Fell hält sich der fremde Parfümduft jedoch unvermutet lange. Alina wird skeptisch, und so überwindet Wolf „die Hölle der Verheimlichung“ und ist überrascht: Seine Frau akzeptiert das Verhältnis zu der Anderen nicht nur, sie ermuntert ihn sogar dazu ...
„Heute noch etwas erfinden heißt, der Wahrheit verloren gehen.“ Ralf Rothmann hat einen Roman über das behutsame Zusammenwachsen von Ost und West und eine Chronik des erotischen Begehrens geschrieben, eine dunkel-glühende Liebesgeschichte.

Eintritt: 5,-€/ermäßigt 3,-€

Tiergartenstr. 35
10785 Berlin
Christian.Schleicher@kas.de
www.kas.de

Termine | 29.04.10 19:00 | Vortrag

1990 - eine Epochenzäsur?

ZZF Potsdam
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
sekretariat@zzf-pdm.de
www.zzf-pdm.de

Termine | 29.04.10 19:00 | Vortrag

Wie war die DDR wirklich?

Konrad-Adenauer-Stiftung, Schwerin

Der Arbeiter- und Bauernstaat zwischen Mythos und Realität

Programm

19.00 Uhr
Begrüßung

Die DDR zwischen Mythos und Realität aus ostdeutscher Sicht
Dr. Eckhard Lemm
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

20.30 Uhr
Diskussion

21.30 Uhr
Veranstaltungsende

Bitte melden Sie sich (per Post, Fax, E-Mail, Telefon) unter Angabe Ihrer Anschrift, Telefonnummer und E-Mail in der Konrad-Adenauer-Stiftung an. Tagungsleiter ist Herr Axel Lenk.

Ort: Parkhotel Rügen
Stralsunder Chaussee 1
18528 Bergen auf Rügen
eckhard.lemm@kas.de
www.kas.de

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Magazin und Medienmonitor

Thema | Berlin, 29.04.10 | Redaktion

Konservative Revolutionärin

Angela Merkel spricht über ihren demokratischen Aufbruch von 1989

Unter den DDR-Bürgern, die sich 1989 politisch zu engagieren begannen, war auch eine junge Politikerin, deren Namen damals nur wenigen bekannt war: Es war die promovierte Physikerin Angela Merkel. Ab Ende 1989 unternahm sie mit dem Mitgliedsbuch des Demokratischen Aufbruch (DA) in der Tasche erste Gehversuche auf dem politischen Parkett. Am vergangenen Freitag blickte die Bundeskanzlerin in einer durchaus persönlichen Rede auf ihren demokratischen Aufbruch von 1989/90 zurück.

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Archiv der Auseinandersetzung

Lesung | Braunschweig, 29.04.10 |

"Freiheit ist das wichtigste,was es im Leben gibt"

Joachim Gauck las aus „Winter im Sommer – Frühling im Herbst"

Zu Beginn der Lesung berichtete Joachim Gauck, der von seiner Co-Autorin Helga Hirsch begleitet wurde: „Ohne Helga Hirsch wäre das Buch nicht fertig geworden“. „Ich wollte nicht auf emotionale Begegnungen aus der Vergangenheit treffen“, erklärte er. Das geschah dann, als er schrieb, wie seine eigenen Kinder nach und nach die DDR verließen. „Plötzlich waren Tränen auf dem Stück Papier vor mir.“

Ausstellung | Eisenach, 29.04.10 |

Die Texte der 3. Ökumenischen Versammlung 1989

Ein Baustein zur Kampagne "Gesegnete Unruhe" der Evangelischen Kirche in

Am 29. und 30. April 2009 startete die EKM-Kampagne "Gesegnete Unruhe" zum 20-jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution. Am Thüringer Landtag in Erfurt und am Magdeburger Dom inszenierte der Saarbrücker Künstler Ingo Bracke eine Lichtinstallation dazu. Bracke verarbeitet darin die Texte der Ökumenischen Versammlung, die genau 20 Jahre zuvor, vom 26. bis 30. April 1989, in Dresden beschlossen wurden. Mit dem Kampagnen-Auftakt erinnerte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland an die Forderungen der Basisgruppen 1989, die sich in den Texten der Ökumenischen Versammlung niederschlagen. Zugleich wies sie auf die außerordentliche Aktualität der Texte hin, die sie angesichts von Finanzkrise, Klimakatastrophe und Armutsproblematik nach wie vor besitzen. www.gesegnete-unruhe.de

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